Die Autoindustrie heute

![]() |
Die Internationalisierung der Märkte und der sich dadurch verstärkende Wettbewerb beeinflussen auch die Autoindustrie. Massenproduktion im herkömmlichen Sinn ist in der Zeit fluktuierender Märkte und sich ständig verändernder wirtschaftlicher Verhältnisse auf Dauer nicht rentabel. Da Überproduktion schnell zu großen Verlusten führt, wird inzwischen versucht, Strategien für eine flexible Produktion zu entwickeln. Die Produktion könnte so schneller als heute den veränderten Verhältnissen des Marktes angepasst werden. Fahrzeuge sollen dann gebaut werden, wenn Nachfrage besteht und zwar in kürzester Zeit und nach dem kostengünstigsten Verfahren. Die Idee basiert auf den BTO (built-to-order) Systemen. In Deutschland werden heute ca. 60% der Wagen auf direkte oder indirekte Fabrikbestellung gebaut. Der nächste Schritt, d.h. die Massenproduktion auf Anfrage, wäre sowohl für den Kunden als auch für den Hersteller von Vorteil. Das Problem ist jedoch, ein Herstellungsverfahren zu entwickeln, das sich flexibel den Märkten anpassen kann und keine höheren Kosten verursacht. Volkswagen arbeitet zur Zeit mit amerikanischen und japanischen Herstellern an dem sogenannten "3DayCar" Projekt. Dort wird nach dem von der Computerfirma DELL eingeführten Modell versucht, eine Methode zu entwickeln, wonach die Autoproduktion flexibilisiert werden könnte. Wenn sich das DELL Modell auf die Autoindustrie anwenden läßt und sich diese Entwicklung weltweit durchsetzt, wäre das ähnlich spektakulär wie der Beginn der Massenproduktion durch Henry Ford. Damit wären auch grundlegende Veränderungen in den Strukturen der deutschen Autoindustrie zu erwarten.
Deutscher Autoexport nach Irland
Im Jahr 2000 waren 25% aller Neuzulassungen in Irland deutsche Wagen (55 160 Fahrzeuge). Die größte Gruppe der Importe mit 37 700 Fahrzeugen kamen von Volkswagen.
Wir haben uns bemüht, die Urheberrechte mit allen Inhabern zu klären. Aufgrund von Adressenänderungen ist uns dies nicht immer gelungen. Sollte eine Ihrer Illustrationen davon betroffen sein, möchten wir Sie bitten, mit uns Kontakt aufzunehmen.









