Über Brücken

Über Brücken – eine Gesprächsreihe in Vorbereitung auf den 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland im Jahr 2015

Journalisten aus Israel und Deutschland führen Gespräche mit ausgewählten Personen, die durch ihre Arbeit die besonderen Beziehungen zwischen den beiden Staaten mitgestaltet haben. Die vorgestellten Personen kommen aus unterschiedlichen Bereichen, vom Theater und der Musik, über den Journalismus bis hin zur Diplomatie. Sie haben eine Gemeinsamkeit: Die Beziehung Israel–Deutschland ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit und ihres Lebens.

Lara Schalthoff/ © privat

Lara Schalthoff: Mein Goethe-Praktikum in Tel Aviv - nicht nur eine Auszeit vom Lernen oder berufliche Orientierungsphase

Für die einen ist es eine Auszeit vom Lernen, für die anderen eine berufliche Orientierungsphase. Für mich war das Praktikum beim Goethe-Institut rückblickend viel mehr.Mehr ...
c_Leunora Salihu

Leunora Salihu: Tel Aviv - eine improvisierte Unvollkommenheit als Quelle für Inspiration

Die Bildhauerin Leunora Salihu beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Material und Raum. Leunora war Stipendiatin der Bronner Stiftung in Tel Aviv im Rahmen des Künstleraustauschs zwischen Düsseldorf und Tel Aviv.Mehr ...
Mirjam Pressler; © Karen Seggelke/Beltz & Gelberg

„Aus dem Nichts eine Welt erschaffen“ – Mirjam Pressler über das Tagebuch der Anne Frank

Die Anne-Frank-Expertin und Übersetzerin erzählt, welche Erkenntnisse die neue Gesamtausgabe ermöglicht.Mehr ...
Itay Tiran_Daniel Sharif

Itay Tiran: „Ich bekam eine Rolle in einer romantischen Komödie auf Deutsch – auf Deutsch, das muss man sich einmal vorstellen!“

Itay Tiran ist in den letzten Jahren zur Schlüsselfigur des deutsch-israelischen Theaters und Films geworden. Im Verlauf seiner eindrucksvollen Karriere hat er an vielen Produktionen mit Deutschlandbezug als Regisseur oder Schauspieler teilgenommen. Tiran bewundert die Professionalität der Deutschen und glaubt, dass sich das israelische Publikum für deutsche Kultur geöffnet hat.Mehr ...

Clemens Wergin: ein deutscher Journalist, der Israel verstehen lernte

Clemens Wergin leitet das Ressort Ausland der überregionalen Tageszeitung „Die Welt“. Als Schüler fuhr er erstmals alleine nach Israel. Seither beschäftigt er sich eingehend mit dem Nahen Osten. Deutschen Pazifismus deutet er als „moralisch sehr angreifbar“, und sein Rat lautet „zur Abwechslung mal versuchen, in die Schuhe der Israelis zu schlüpfen und die Welt aus ihrer Warte zu sehen“.Mehr ...
Irmela Mensah-Schramm; © privat

Mit Stift und Schaber gegen rechte Parolen – Irmela Mensah-Schramm im Porträt

Berlin ist eine bunte Stadt. Aber nicht alles, was an Hauswände gemalt ist, zeugt von einem friedlichen Miteinander. Irmela Mensah-Schramm entfernt rassistische Schmierereien und Aufkleber.Mehr ...

Avi Primor über die israelisch-deutschen Beziehungen und seinen Sprachkurs am Goethe-Institut

Als Botschafter hat er von 1993 bis 1999 Israel in Deutschland vertreten. Avi Primor ist eine Schlüsselfigur im Dialog zwischen beiden Ländern. Seine ersten Deutschstunden nahm er im Mannheimer Goethe-Institut – aus Sicherheitsgründen unter falschem Namen.Mehr ...
Mimi Sheffer; © Mimi Sheffer

Ein Leben für die jüdische Musik: Mimi Sheffer im Porträt

Mimi Sheffer, aufgewachsen in Israel, Kantorin in New York, gibt einer großen Tradition religiöser Musik neues Leben – in Deutschland und in Polen.Mehr ...

Moshe Zimmermann: ein Name, der in Israel für deutsche Geschichte und deutschen Fußball steht

„Die Behauptung, ich würde in Deutschland schlecht über Israel reden, stört mich“, sagt Professor Moshe Zimmermann, der bis vor kurzem Direktor des Koebner Zentrums an der Hebräischen Universität in Jerusalem war. Auch die Haltung des offziellen Deutschlands ihm gegenüber enttäuscht ihn. Was hat Moshe Zimmermann, das so stark polarisiert?Mehr ...

Gisela Dachs: vom Passvermerk „für alle Länder mit Ausnahme Deutschlands“ bis zur heutigen „Invasion“ von jungen Israelis in Berlin

Seit 1994 ist Gisela Dachs Korrespondentin in Israel bei der bekannten Wochenzeitung Die Zeit. Parallel hat sie viele Bücher editiert und selbst geschrieben: über die Beziehungen von Israelis, Deutsche Juden und auch Palästinensern. Davor war sie Auslandsredakteurin der französischen Tageszeitung Libération.Der achte Teil unserer Gesprächsreihe „Über Brücken“ bringt einen hervorragenden Text über den dramatischen Wandel der Beziehungen Deutschland mit Israel mit Blick in die Zukunft.Mehr ...
Daniel Barenboim © Monika Rittershaus

Daniel Barenboim: „Den Anderen anerkennen!“

Der Künstler startet in Berlin eine Akademie für Musiker aus Nahost, um Jahrzehnte des Kommunikationsstillstands zu überwinden. Im Gespräch mit der DW äußert sich Barenboim zu den Hintergründen dieses Projektes.Mehr ...

Ruth Achlama: seit über 30 Jahren Übersetzerin hebräischer Literatur ins Deutsche

Bei meiner ersten Israel-Reise 1969 fing ich endgültig Feuer für dieses Land. Die herzliche Aufnahme, nicht nur, aber vor allem von Jeckes der Generation meiner Eltern, freute und berührte mich zutiefst.Mehr ...

Ofer Aderet: Jecke honoris causa bei der Zeitung Haaretz

Bereits seit mehreren Jahren verbirgt sich hinter der Berichterstattung über Deutschland, hinter jedem Haaretz-Artikel mit Deutschlandbezug, Ofer Aderets Name-Mehr ...

Lizzie Doron: zweimal Deutschland

Wenn Lizzie Doron an Deutschland denkt, denkt sie auch an ihre Mutter. Deutschland ist für sie schriftstellerischer Erfolg und zweites Zuhause. Deutschland bedeutet aber auch AuschwitzMehr ...
Yoram Ben-Zeev Ordensverleihung

Yoram Ben-Zeev – ein Botschafter, der Geschichte machte

Er war der erste israelische Botschafter in Deutschland, dessen Familiengeschichte nicht direkt vom Holocaust betroffen war.Mehr ...
Avishai Milstein, Theater der Stadt Heidelberg

Avishai Milstein – das dramatische Doppelleben des Chefdramaturgen aus Israel

Die israelisch-deutschen Theaterbeziehungen sind eng mit dem Namen Avishai Milstein verknüpft, dem man in diesem Zusammenhang unweigerlich begegnen wird.Mehr ...
KIT Bronner Erez Israel© Tunnel

Gil Bronner

Eine neue Ausstellung im „Museum Kunst im Tunnel“ in Düsseldorf zeigt die Arbeiten von Stipendiaten der Bronner-Residency, eines Künstleraustauschprogramms zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel.Mehr ...
Yael Ronen © privat

Yael Ronen – eine israelische Regisseurin entkräftet Vorurteile

Ihre erste Begegnung mit Deutschland war bereits 2005 mit dem Theaterstück „Plonter“. Das israelische Stück kam nach Deutschland, das für Ronen rasch zu einem besonderen Ort wurde. Mehr ...