Borchert, Wolfgang

Schriftsteller, Bühnendichter

Geboren am 20. Mai 1921 in Hamburg
Gestorben am 20. November 1947 in Basel


1938 Erste Gedichte werden veröffentlicht, Schulabschluß

1939 Lehre in der Buchhandlung Boysen und Schauspielunterricht bei Helmut Gmelin

1941

Im März von der Landesbühne Osthannover engagiert, im November zum Kriegsdienst eingezogen

1942/43

Borchert wird verwundet und erkrankt an Diphtherie. Er wird wegen Selbstverstümmelung angeklagt aber freigesprochen. Er bleibt in Untersuchungshaft und wird wegen "defätistischer Äußerungen" verurteilt. Im November an die Ostfront versetzt. Wegen Gelbsucht und Fleckfieber im Dezember in ein Seuchenlazarett eingeliefert.

1943 Arbeitet als Kabarettist

1944 Wird wegen Wehrkraftzersetzung zu neun Monaten Gefängnis verurteilt und später an die Front geschickt

1945 Flucht aus französischer Kriegsgefangenschaft und Rückkehr als Schwerkranker nach Hamburg. Regieassistent am Hamburger Schauspielhaus
 
1946 Erzählungen "Die Hundeblume",  Gedichtsammlung "Laterne, Nacht und Sterne"

1947 Das letzte Werk "Draußen vor der Tür"