Grass, Günter

© Zmora-Bitan
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Die Box, Dunkelkammergeschichten, 2008

Maries Kamera, die Agfa-Box, ist anders als andere, denn seit sie den Krieg überstanden hat, kann sie in die Zukunft und die Vergangenheit schauen. Jahre später, die Kinder sind inzwischen erwachsen, trifft sich die Familie wieder und lässt das bisherige Leben Revue passieren.

    © Dvir, Kinneret, Zmora-Bitan
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    Beim Häuten der Zwiebel, 2006

    „Beim Häuten der Zwiebel“ ist die Autobiographie des Autors. Darin schildert er das Ende seiner Kindheit mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und seine Jahre als junger Mann. „Beim Häuten der Zwiebel“ deckt Grass zahlreiche bisher verborgene Erlebnisse seines Lebens auf, sodass ein mit komischen und traurigen, oft ergreifenden Geschichten gefülltes Erinnerungsbuch entsteht.

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      Mein Jahrhundert, 1999

      In „Mein Jahrhundert“ lässt Günter Grass das 20. Jahrhundert in hundert Geschichten Revue passieren – jede Geschichte handelt von einem anderen Jahr. Grass lässt dabei die verschiedensten Menschen aus allen Bereichen der deutschen Gesellschaft zu Wort kommen: Von der Fließbandarbeiterin bis zum Biologieprofessor, von Konservativen bis hin zu fortschrittlich Denkenden. So entsteht ein bunt gemischtes Mosaik an Schicksalen und Erinnerungen an das vergangene Jahrhundert.

        © Kinneret; Zmora-Bitan
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        Im Krebsgang, 2002

        Die Novelle spielt vor dem Hintergrund des Untergangs des Schiffes Wilhelm Gustloff im Jahre 1945. Unter den Passagieren befand sich auch Tulla Pokriefke, die kurz nach ihrer Rettung ihren Sohn Paul zur Welt brachte. Dieser beginnt im Laufe seines Lebens Recherchen über den Untergang und lässt die Geschichte wieder lebendig in die heutige Zeit übertragen.

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          Unkenrufe, 1992

          Das Prosawerk „Unkenrufe“ ist im Jahr 1992 erschienen und erzählt, wie sich am Allerseelentag im Jahr 1989 im polnischen Danzig ein deutscher Kunsthistoriker und eine polnische Restauratorin treffen. Beide sind verwitwet und die Eltern beider hatten den Wunsch in heimatlicher Erde begraben zu werden. So entsteht die Idee einer deutsch-polnischen Friedhofsgesellschaft. Von Unkenrufen des Erzählers begleitet, entwickelt sich in den nächsten Jahren ein florierendes Wirtschaftsunternehmen.

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            Die Rättin, 1986

            Der Roman „Die Rättin“ wurde erstmals im Jahr 1986 veröffentlicht. Günter Grass entwirft darin ein Weltuntergangsszenario: Die gesamte Menschheit ist ausgelöscht. Der namenlose Ich-Erzähler durchlebt den Untergang der Menschheit noch einmal an Hand der Schicksale verschiedener Menschen. Dabei unterhält er sich mit einer weiblichen Ratte, die er als „Rättin“ bezeichnet.

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              Die Blechtrommel, 1959

              1959 erscheint der erste Teil der Danziger Trilogie von Günter Grass mit dem Titel „Die Blechtrommel“, das heute zu einem der wichtigsten Werke der deutschen Nachkriegsliteratur gehört. Ich-Erzähler und Protagonist ist Oskar Matzerath, der 1924 in Danzig zur Welt kommt: Oskar ist ein Sonderling, der bereits als Dreijähriger einen vollständig ausgeprägten Verstand hat und ab diesem Alter nicht mehr wächst. So berichtet er aus seiner Perspektive als scheinbar ewiges Kind über die Welt der Erwachsenen.

                Übersetzungsförderung

                Das Förderprogramm des Goethe-Instituts unterstützt ausländische Verlage bei der Publikation deutscher Literatur.

                „Bücher übersetzen – Brücken schlagen“

                Das Übersetzer-Residenz-Programm des Goethe-Instituts für professionelle Übersetzer aus dem Ausland.

                Theaterbibliothek

                Zeitgenössische deutsche Dramatik:
                Liste vorhandener Übersetzungen zum Bestellen

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