Kant, Immanuel

© Resling
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Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? Politische Schriften, 1784

In seinem Essay „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ definiert Immanuel Kant den Begriff der Aufklärung und zeichnet treffend dessen zentrale Aussagen und Forderungen nach. Zugleich liefert er hierbei einen überschaubaren Einblick in Kernelemente seiner Philosophie. Während Kant einen aufgeklärten Menschen vor allen Dingen als einen mündigen Menschen begreift, zeichnet er nach, wie Mündigkeit erlangt werden kann. Der Begriff der Freiheit nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Dieser Text ist als Pflichtlektüre für all Jene zu betrachten, die sich vertieft mit dem 18. Jahrhundert beschäftigen möchten.

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    Streit der Fakultäten, 1798

    „Streit der Fakultäten“ ist die letzte selbst veröffentlichte Schrift von Kant, in der er sich der Beziehung zwischen der Philosophie und den unterschiedlichen Wissenschaften widmet. Im Zentrum der Abhandlung steht die Auseinandersetzung zwischen den etablierten und den neueren Wissenschaften sowie deren Einfluss auf das staatliche Handeln und die gesellschaftlichen Vorstellungen seiner Zeit. Zugleich kritisiert Kant die Praxis und Organisation der Universitäten an sich, liefert Vorschläge für eine Umstrukturierung bzw. Reform dieser und debattiert den Kern der verschiedenen Wissenschaften.

      © Magnes Press
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      Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können, 1783

      Die „Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können“ ist eines der Hauptwerke von Kant und stellt eine Zusammenfassung der „Kritik der reinen Vernunft“ sowie der dort präsentierten Ideen dar. Die Schrift thematisiert insbesondere die reine Erkenntnis, die in ihrem Inhalt, ihrem Umfang und ihren Grenzen ausführlich abgehandelt wird. Kant selber bezeichnet dieses Werk als leicht verständliche und überblicksartige Darstellung seiner kritischen Philosophie, die zu klären versucht, was Metaphysik nach einer vollzogenen Kritik der reinen Vernunft sein kann. Neben Fragen von Raum und Zeit werden auch das Erkennen des Verstandes und die Vernunft genauer thematisiert.

        © Mosad-Bialik
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        Kritik der praktischen Vernunft, 1788

        „Kritik der praktischen Vernunft“ ist Kants zweites Werk zur Moralphilosophie und eines der wichtigsten zur praktischen Philosophie überhaupt. Sich an den Stichworten reiner Wille, gesetzgebende Form der Maxime, Autonomie, Freiheit und Vernunft orientierend belegt Kant hier, was Freiheit tatsächlich ist, welchen Gesetzen sie folgt und in welcher Weise reine Vernunft durchaus praktisch sein kann. Im Zentrum der Betrachtungen steht die Frage nach dem moralischen Handeln, welches Kant in der vorliegenden Schrift ausführlich diskutiert.

          © Mosad Bialik
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          Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, 1793

          „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“ ist eine religionsphilosophische Schrift Kants, in der dieser eine dezidiert philosophische Religionslehre entwirft. Im Zentrum der Betrachtungen stehen die sogenannte Vernunftreligion und die Frage nach der Wesenhaftigkeit des Menschen. So wird etwa ausgeführt, wie im Menschen Gutes und Böses nebeneinander existieren und miteinander konkurrieren. Zugleich betrachtet Kant dem Gedanken der Aufklärung folgend Gott als einen Gegenstand des Hoffens, nicht des Wissens, und liefert damit einen wichtigen Beitrag zum modernen Gottesbild. Im Weiteren wird speziell die Idee der Unsterblichkeit der Seele kritisch diskutiert und mit der Kant’schen Vorstellung von Freiheit verbunden.

            © Mosad Bialik
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            Kritik der reinen Vernunft, 1781

            „Die Kritik der reinen Vernunft“ ist das erkenntnistheoretische Hauptwerk Immanuel Kants und die erste seiner drei Kritiken. Gemeinhin wird dieser Text als Ausgangspunkt der modernen Philosophie verstanden und folglich stark rezipiert. In dieser Schrift arbeitet Kant heraus, wie menschliche Erfahrung durch die Art und Weise menschlichen Erkennens bestimmt und wie zugleich menschliches Erkennen auf das Spektrum möglicher Erfahrungen beschränkt ist. Um sich nicht in Widersprüchlichkeiten zu verfangen, klammern Urteile der Vernunft folglich konkrete Bereiche des Unerfahrbaren, wie etwa Sphären der Göttlichkeit oder der Unsterblichkeit, aus.

              © Magnes Press
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              Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, 1785

              „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ ist ein essentieller Teil der Kant’schen Moralphilosophie bzw. Ethik und zugleich Vorläufer der "Kritik der praktischen Vernunft" und der "Metaphysik der Sitten". Bereits in diesem Werk wendet Kant seinen Blick auf die für in zentrale Frage nach dem richtigen, moralischen Handeln und der damit verbundenen praktischen Vernunft. So versucht er über die Analyse allgemeiner moralischer Vorstellungen seiner Zeit, den kategorischen Imperativ menschlichen Handelns zu eruieren und verständlich zu belegen. Die Verantwortung jeder handelnden Person steht dabei im Fokus seiner Überlegungen.

                © Magnes Press
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                Zum ewigen Frieden: Ein philosophischer Entwurf, 1795

                „Zum ewigen Frieden“ ist eines der bekanntesten Werke von Immanuel Kant. In diesem beschäftigt sich der Philosoph mit dem Frieden zwischen Staaten und überträgt seine Moralphilosophie somit auf Fragen der Politik. Er präsentiert den Entwurf eines philosophischen Vertrags, der einen ewigen Frieden begründen und nach umfassender Gerechtigkeit streben soll. Frieden wird dabei nicht als quasi natürlicher Zustand zwischen Menschen verstanden, sondern als ein Produkt gesellschaftlicher Aushandlungen, welches von politischen Strukturen stabilisiert werden muss. Mit dieser Schrift leistet Kant einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung der zeitgenössischen Bedeutung und Interpretation des Friedensbegriffes.

                  © Mosad Bialik
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                  Kritik der Urteilskraft, 1790

                  „Kritik der Urteilskraft“ ist nach "Kritik der reinen Vernunft" und "Kritik der praktischen Vernunft" das dritte und abschließende Werk Immanuel Kants, welches sich mit Moralphilosophie beschäftigt und die Kant’sche Ethik ausführt. Es werden eine philosophische Ästhetik und eine Theorie der organischen Natur etabliert und in aller Einzelheit vor allem mit Blick auf die Besonderheiten des Geschmacksurteils ausgeführt. Zumal die Vorstellung der Zweckmäßigkeit sowohl die menschliche Wahrnehmung von Natur und Kunst als auch die Erforschung der organischen Natur bestimmt lässt sich laut Kant hier eine Schnittstelle zwischen diesen beiden Bereichen ansetzen.

                    Übersetzungsförderung

                    Das Förderprogramm des Goethe-Instituts unterstützt ausländische Verlage bei der Publikation deutscher Literatur.

                    „Bücher übersetzen – Brücken schlagen“

                    Das Übersetzer-Residenz-Programm des Goethe-Instituts für professionelle Übersetzer aus dem Ausland.

                    Theaterbibliothek

                    Zeitgenössische deutsche Dramatik:
                    Liste vorhandener Übersetzungen zum Bestellen

                    New Books in German

                    Neue Titel auf dem deutschen Buchmarkt