Biografie

Der Philosoph versucht den Gesammtklang der Welt in sich nachtönen zu lassen.
Friedrich Nietzsche

  • Geboren am 15. April 1844 in Röcken (bei Leipzig).
  • 1849 Tod des Vaters; Umsiedlung nach Naumburg.
  • 1858-64 Freistelle im Internat Schulpforta aufgrund herausragender schulischer Leistungen. Erste literarische und musikalische Versuche.
  • 1864-65 Studium zunächst der Theologie, dann Altphilologie in Bonn, ab 1865 in Leipzig, wohin er seinem Lehrer Friedrich Ritschl folgt.
  • 1867 Universitätspreis führt eine Arbeit über Diogenes Laërtius.
  • 1868 Militärdienst. Erste Begegnung mit Richard Wagner.
  • 1869 Berufung auf den Lehrstuhl für griechische Sprache und Literatur in Basel noch vor Abschluß seines Studiums; Promotion in Leipzig ohne Prüfung und Disputation.
  • Aug. bis Okt. 1870 Einsatz als Sanitäter im Deutsch-Französischen Krieg.
  • 1872 Nach der Veröffentlichung seines Buches Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik und der durchgehend ablehnenden Resonanz endgültige Wendung von der Philologie zur Philosophie.
  • 1876 Bruch mit Wagner.
  • 1879 legt Nietzsche seine Professur aus gesundheitlichen Gründen nieder.
  • Zwischen 1879 und 1888 lebt Nietzsche an wechselnden Orten (Venedig, Sils Maria, Rapallo, Genua) und widmet sich seinen Schriften und seiner Gesundheit.
  • 1889 Geistiger Zusammenbruch.
  • Bis zu seinem Tod am 25. August 1900 lebt Nietzsche in geistiger Umnachtung, zunächst unter der Vormundschaft seiner Mutter in Jena und Naumburg, ab 1897 schließlich bei seiner Schwester in Weimar.

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