
Über mich…
Ich bin bildender Künstler und Historiker. Bis 2007 arbeitete ich an der Chitrakala Parishath Kunstakademie. Danach gründete ich das 1.shanthiroad studio, ein Studio für alternative Kunst. Bildende Kunst, Kino und urbane Themen, welche die Stadt Bangalore betreffen, interessieren mich sehr. Momentan beschäftige ich mich mit der „Kartierung“ – einer künstlerischen Bestandaufnahme- meiner geliebten Stadt Bangalore.
Mein erster Kontakt mit dem Goethe Institut…
Mein erster Kontakt mit dem Max Mueller Bhavan, fand in der Lavelle Road statt. Ich trank dort Kaffee, habe Filme gesehen und ging zu vielen Veranstaltungen. Dort traf ich dann auch Heiko, den damaligen Institutsleiter. Mein erster Eindruck… MMB war und ist ein aktives kulturelles Zentrum und einer der aktivsten Orte der Stadt.
Das wichtigste in meiner Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut…
ist meine Beteiligung an den Bangalore City Project Stadtrundgängen, die Zusammenarbeit mit anderen Einwohnern, die gemeinsamen Planungen und Recherchen. Als Rektor der Chitrakala Parishath Kunstakademie, war es eine große Freude, die Kunstbibliothek des MMB, mit ihrem großen Bestand in Empfang zunehmen. Mir war immer bewusst, welchen großartigen Partner ich im MMB gefunden hatte, weil sich das MMB sehr stak für lokale Themen engagiert.
Woran ich mich am liebsten erinnere…
Ich war bei vielen Kunstveranstaltungen dabei, z.B. der „Immaterial Material“, ein wichtiges Kunstereignis, das einen Richtungswechsel in der lokalen Szene der bildenden Künste auslöste. Meine liebste Erinnerung, ist die großzügige Spende des gesamtem Bestandes an Kunstbüchern aus der Goethe Bibliothek, durch Evelin Hust an die CKP. Unsere Freundschaft führte später dazu, dass wir heute in der 1.shantiroad die erste Künstlerresidenz des Goethe- Instituts beherbergen. Ich freue mich sehr über meine Mitarbeit an einem Projekt, welches die Bedeutung von Gustav Krumbiegel, eines deutschen Botanikers, herausstellt, der für Bangalore und Mysore von großer Bedeutung war. Das ist anlässlich des 50jährigen Jubiläums, die wohlverdiente Ehre für einen Deutschen Botaniker.
Was macht das Goethe-Institut Bangalore zu etwas Besonderem…
Das Goethe-Institut ist sehr proaktiv und modern und verpflichtet sich sowohl der Stadt Bangalore, als auch der Vermittlung deutscher Kultur mit großer Professionalität.
Was ich über internationale Kultur-Kooperationen denke…
Ich glaube, dass ein bedeutender Austausch zwischen zwei Ländern und verschiedenen Kulturen im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst und des Kinos stattfindet. Es ist interessant, Deutschlands Verhalten als Mitglied der EU zu beobachten und zu sehen, wie sozialkulturelle Diskurse im globalen Kontext ausgetragen werden.
Mein Traum für die nächsten 50 Jahre Goethe-Institut in Indien…
Mein Traum ist eine stärker proaktive Interaktion. Mehr Kooperationen und Austauschprogramme für deutsche und indische Künstler und Historiker, die ihnen die Gelegenheit geben, im jeweils anderen Land zu arbeiten. Es wäre schön, wenn ein Künstlerresidenz-Programm in Deutschland initiiert würde, um es jungen indischen Künstlern zu ermöglichen, den Puls der Berliner Kunstszene zu spüren.
Das wichtigste über das Goethe-Institut Bangalore in drei Worten…
Happening cultural space!








