Christopher Dell

Christopher Dell hat zwischen 1985 und 1990 Klavier, Vibraphon und Komposition in Hilversum, Rotterdam und Boston studiert.

Er hat zahlreiche Preise und Stipendien gewonnen, unter anderem den „Downbeat Allstar Award“ (1990), den Jazzpreis der Stadt Frankfurt (1993), den ERTA Kompositionspreis (1996), den Deutschen Schallplattenpreis für seine CD „Dancers On A Plane“ (1998) und den Jazzart Award – Musik des 21. Jahrhunderts.

Er ist mit verschiedenen interdisziplinären Projekten (neben Auftritten als Solo-Künstler z.B. auch Klanginstallationen oder Vorträge) durch Kanada, die USA, Japan, Indien, Afrika und Europa getourt. Christopher Dell hat dabei einen sehr individuellen Still des Spiels und der Komposition entwickelt, wobei er Techniken des modernen Jazz ebenso verinnerlicht wie Formen der Neuen Musik.

Seit 1993 arbeitet er als Lehrkraft für die Darmstädter „Jazzconceptions“. Zwischen 1992 und 2000 war er Mitarbeiter der Darmstädter Akademie für Tonkunst, an der Improvisation und experimentelle Musik gelehrt wird. Von 1991 bis 1992 war er Lehrkraft an der Jazzschule Frankfurt a.M.

Er wurde in den Medien wie folgt rezensiert:

  • Genie am Vibraphon – Rheinische Zeitung
  • Er weiß wahrlich, wie man mit seinem Instrument Geschichten erzählen kann, herausragend - Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • wahrscheinlich der wichtigste Vibraphonist seiner Generation, weltweit - Frankfurter Rundschau
  • fortgeschrittene Klangästhetik – Jazzpodium
  • ein überzeugender Musiker – durchgehend verblüffend - Downbeat
  • ein exzellenter Musiker – Gary Burton, renommierter Jazz-Musiker, USA

Zu den Musikern, mit denen Christopher Dell bisher musiziert hat zählen (u.a.): Bob Brookmeyer, Lee Konitz, Art Farmer, Kenny Wheeler, Michel Godard, Benny Golson, Jazzensemble of the HR, Albert Mangelsdorf, Cristof Lauer, Charlie Mariano, Barry Altschul, NDR Big Band, WDR Big Band, und Lalo Schifrin.

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