Freitagsfilme @Max Mueller Bhavan
13, 27 Sept., 4 Okt., 15, 29 Nov., 2013, 18.30 Uhr
Goethe-Institut Auditorium

13 September
Das Lied in mir
Regie: Florian Cossen, Farbe, 94 Min., 2010
Während einer Zwischenlandung in Buenos Aires hört Maria Falkenmayer ein spanisches Kinderlied und reagiert verstört. Woher kennt sie, die junge Deutsche, diese Melodie, diesen Text? Auf der Suche nach einer Antwort erfährt sie die Wahrheit über ihre Familie, über ihre Herkunft und ihre Identität.
27 September
Die Ehe der Maria Braun
Regie: Rainer Werner Fassbinder, Farbe, 120 Min., 1978
Eine Geschichte aus den Jahren des deutschen Wiederaufbaus nach dem II. Weltkrieg. Maria Braun schafft den sozialen Aufstieg, doch sie bezahlt für ihre Karriere mit einem menschlich viel zu hohen Preis. Der erste Film aus Fassbinders vielschichtiger, kritischer BRD-Trilogie endet tödlich - genau in dem Moment, in dem die Deutschen die Fußball-Weltmeisterschaft von 1954 gewinnen.
4 Ocktober
4 Tage im Mai
Regie: Achim von Borries, 35 mm, Farbe, 95 Min., 2010/2011
Deutschland im Mai 1945, vier Tage vor dem Ende des II. Weltkriegs: Ein russischer Spähtrupp besetzt ein Waisenhaus an der Ostseeküste und versucht sich mit den Insassen zu arrangieren. Am Strand lagert noch eine Einheit der deutschen Wehrmacht, bereit, sich nach Dänemark abzusetzen. Beide Seiten sind des Kämpfens müde – nur ein 13-jähriger Waisenjunge möchte ein Held werden und versucht, die Konfrontation der Kriegsgegner zu provozieren. Doch die Kategorien „Freund“ und „Feind“ funktionieren längst nicht mehr nach den Regeln der Kriegspropaganda. Die Situation eskaliert dennoch, weil Moral und Unmoral nicht an Nationalitäten gebunden sind. Ein Film über und wider den Krieg, unwahrscheinlich und doch nach einer authentischen Geschichte.
15 November
Wer wenn nicht wir
Regie: Andres Veiel, Farbe, 124 Min., Deutschland, 2010-2011
Die Anfänge des deutschen Terrorismus, Geschichten einer großen gescheiterten Liebe, der Zerstörung und der Selbstzerstörung: In den frühen sechziger Jahren lernt Bernward Vesper, Sohn des NS-Autors Will Vesper, die Kommilitonin Gudrun Ensslin kennen. Gemeinsam wollen sie die Welt verändern; sie verlieren sich auf ihrem Weg.
29 November
Die Mörder sind unter uns
Regie: Wolfgang Staudte, s/w, 81 Min., 1946
1945: Berlin - eine Stadt in Trümmern. Susanne Wallner kehrt aus dem KZ in ihre alte Wohnung zurück, die nun von Dr. Mertens, einem Chirurgen, bewohnt wird. Susanne und Mertens müssen sich die Wohnung teilen. Mertens trifft auf Brückner, seinen ehemaligen Hauptmann, den er tot glaubte. Brückner, der im Krieg die Erschießung von mehr als 100 Zivilisten befohlen hatte, ist nun ein erfolgreicher Unternehmer. Mertens beschließt, für Gerechtigkeit zu sorgen.



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