Curreval

Der Erfolg der Autonomie in Südtirol hängt auch von einer guten Kenntnis der jeweiligen anderen Landessprache ab. Alle Bürgerinnen und Bürger sollten imstande sein in der Zweitsprache zu kommunizieren und somit auch am Leben der anderen Sprachgruppe teilzunehmen oder, um es im Sinne Wittgensteins zu formulieren, mit den Menschen der anderen Sprachgruppe mitspielen zu können. In diesem Sinne hat die Südtiroler Landesregierung große Anstrengungen geleistet und seit vielen Jahren wesentlich in den Unterricht von Deutsch als Zweitsprache an den italienischen Schulen investiert.
In diesem Rahmen ist der Entwicklung von Lehrplänen eine besondere Rolle zugekommen. Die ersten innovativen Lehrpläne für die Pflichtschulen stammen aus dem Jahre 1978 und entstanden unter der Federführung von G. Freddi. Dieser Lehrplan war dem Geist jener Jahre verpflichtet, der noch stark vom Strukturalismus beeinflusst war. Die 70er Jahre waren gerade in der Forschung und der Entwicklung neuer didaktischer Ansätze des Fremd- bzw. Zweitsprachenunterrichtes sehr lebendig und fruchtbar. Hans-Eberhard Piepho hatte das Konzept eines auf Kommunikation ausgerichteten Fremdsprachenunterrichtes (1) entwickelt.
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(1) Piepho, H.-E. (1974): Kommunikative Kompetenz als übergeordnetes Lernziel im Englischunterricht. Dornburg-Frickhofen: Frankonius
Klaus Civegna / Siegfried Baur
Istituto Pedagogico Italiano, Bolzano
Dienststelle Deutsch als Zweitsprache
Istituto Pedagogico Italiano, Bolzano
Dienststelle Deutsch als Zweitsprache









