Kinder- und Jugendfilme

Zudem finden Sie hier die entsprechenden Filmbeschreibungen und eine Kurzbiographie des jeweiligen Regisseurs. Außerdem haben Sie die Wahl, die Filme mit oder ohne italienische Untertitel zu präsentieren:
- Ein Freund von mir
- Wer früher stirbt, ist länger tot
- Schläfer
- Wahrheit oder Pflicht
- Die Konferenz
- Klassenfahrt
- Crazy
- Klassenleben
- Klassenkampf
- Football under cover
Ein Freund von mirDeutschland 2006, Regie: Sebastian Schipper, Farbe, 83 Min, ital. Untertitel
„Ein Freund von mir“ ist die humorvolle Geschichte zweier Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Komödie über die Verrücktheit von Freundschaft und das Entdecken der Liebe.
Wer früher stirbt, ist länger totDeutschland 2006, Regie: Marcus H. Rosenmüller, Farbe, 102 Min, ital. Untertitel
Ein Elfjähriger auf der Suche nach der Unsterblichkeit. Herrlich frech und wahnsinnig bayerisch. Eine Lausbubengeschichte aus der Gegenwart von 2006. Wunderbare Mischung aus Tiefgang und Herz mit authentischem Sinn für die wichtigen kleinen Dinge im Leben.
SchläferDeutschland 2005, Regie: Benjamin Heisenberg, Farbe, 100 Min, ital. Untertitel
Ein Doktorand der Virologie soll seinen algerischen Kollegen, einen vermeintlichen „Schläfer“, ausspionieren. Laborwelt und Terroristenverdacht: wie ein gesellschaftliches Klima der Verunsicherung und des Misstrauens zerstörerisch ins Private einsickert.
Wahrheit oder PflichtRegie: Jan-Martin Scharf, Arne Nolting, Farbe, 90 Min, 2004
Eine Geschichte über das Erwachsenwerden in der Leistungsgesellschaft: Die achtzehnjährige Annika hat zum zweiten Mal ihr Klassenziel nicht erreicht; sie muß die Schule verlassen und hat keine Chance mehr auf das Abitur. Sie bringt nicht den Mut auf, ihren Eltern die Wahrheit zu sagen und täuscht ein Jahr lang vor, weiterhin das Gymnasium zu besuchen. Während sie die Zeit totschlägt, lernt sie ihre erste Liebe kennen.
Die KonferenzRegie: Niki Stein, Farbe, 90 Min, 2004, ital. Untertitel
Das Lehrerkollegium eines Gymnasiums diskutiert in einer abendlichen Konferenz über die Relegation eines Schülers; er soll eine Mitschülerin vergewaltigt haben. Die Diskussion offenbart weit mehr über die Anwesenden als über den Fall, der zur Debatte steht.
KlassenfahrtDeutschland 2002, Regie: Henner Winckler, Farbe, 86 Min, ital. Untertitel
Bei einer Klassenfahrt in ein polnisches Seebad werben der scheue Ronny und ein polnischer Junge um ein Mädchen. Der Kampf zwischen den beiden Jungen findet bei einer Mutprobe ein tragisches Ende. Der Pole ertrinkt und dieser Tod kann jetzt zwischen Isa und Ronny stehen.
CrazyDeutschland 2000, Regie: Hans-Christian Schmid, Farbe, 95 Min, ital. Untertitel
Ein sechzehnjähriger, leicht körperbehinderter Junge wird von seinen Eltern - auch wegen unzureichender schulischer Leistungen - ins Internat gebracht. Am Ende des Schuljahrs hat er zwar die Klasse wieder nicht geschafft, aber endlich Freunde gefunden, seine ersten sexuellen Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht und eine Menge fürs Leben gelernt.
KlassenlebenDokumentation, Regie: Hubertus Siegert, Farbe, 87 Min, 2005
35 Drehtage lang, ein halbes Schuljahr hindurch, hat der Dokumentarist Hubertus Siegert eine fünfte Grundschulklasse an der Berliner Fläming-Schule beobachtet. Ungewöhnlich an der Klasse 5D: vier der Kinder gelten als behindert. Doch gemeinsam sind sie stark. Was manchen Zuschauern als pädagogisches Experiment vorkommen mag, erscheint hier als selbstverständlicher Alltag.
KlassenkampfDokumentation, Drehbuch und Regie Uli Kick, Farbe, 97 Min, 2008, ital. Untertitel
KLASSENKAMPF ist ein Film über das Große im Kleinen. Zu besichtigen ist hier - trotz aller Anstrengung der Beteiligten - nichts weniger als das tägliche Scheitern eines Schulsystems, das diesen Jugendlichen nicht gerecht wird und dringend verbesserungswürdig ist. KLASSENKAMPF ist ein ebenso authentischer wie spannender Film - ein wahres Drama voller bewegender Geschichten, komischer Momente und großer Gefühle.
Football under CoverDokumentation, Regie: Ayat Najafi e David Assmann, Farbe, 89 Min, 2006-2008, ital. Untertitel
Teheran im April 2006: Vor mehr als 1.000 jubelnden Frauen findet das erste offizielle Freundschaftsspiel zwischen der Iranischen Frauen-Nationalmannschaft und einer Berliner Mädchenbezirksmannschaft statt. Auf den Rängen wird getobt, es wird gesungen und getanzt, über dem Stadion schwebt eine geballte Ladung Frauenpower. Draußen vor den Toren des Stadions: ein paar Männer, die versuchen, einen Blick durch den Zaun zu erhaschen. Für sie ist der Eintritt heute verboten. Diesem Ereignis war ein Jahr harter Arbeit vorausgegangen – doch am Ende, nach Überwindung zahlreicher Hindernisse, wird tatsächlich gespielt. Und diese 90 Minuten sind mehr als ein Fußballspiel. Hier entlädt sich der Wunsch nach Selbstbestimmung und Gerechtigkeit, und es wird klar: Veränderung ist möglich.
Die gesamte Auswahl unserer Filme des Filmarchivs am Goethe-Institut Rom finden Sie hier:
Bitte beachten Sie, dass Sie die älteren Filme nur in 16mm-Version erhalten können.









