Biller, Maxim

Biographie


Geboren 1960 in Prag


1970 Emigration der Familie infolge der Niederschlagung des Prager Frühlings nach Deutschland

Bis 1996 Kolumnist der Zeitschrift "Tempo"; schrieb die Kolumne „Junges Deutschland“ im Zeit-Magazin;
schreibt in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ die wöchentliche Kolumne Moralische Geschichten

1996 Otto-Stoessl-Preis

1999 Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis

2003 Verbot weiterer Verbreitung des Buches „Esra“, wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte.
Das Urteil wurde nach mehreren Prozessen vom Bundesgerichtshof bestätigt

2008 Brüder-Grimm-Professur der Universität Kassel

2012 Würth-Literaturpreis der Universität Tübingen für die Kurzgeschichte Liebe auf israelisch

  lebt in Berlin

Letzte Aktualisierung: Juni 2013

Bibliographie

Der gebrauchte Jude (Selbstporträt), 2009

Ein verrückter Vormittag (Kinderbuch), 2008

Liebe heute (Short stories), 2007

Menschen in falschen Zusammenhängen (Komödie), 2006

Moralische Geschichten (Satirische Kurzgeschichten), Kiepenheuer und Witsch, Köln 2005

Adas größter Wunsch (Kinderbuch), 2005

Bernsteintage, 2004

Esra, 2003

Die Tempojahre, 1991

Deutschbuch, 2001

Die Tochter, 2000

Harlem Holocaust, 1998

Land der Väter und Verräter, 1994

Wenn ich einmal reich und tot bin, 1990

Übersetzte Titel

Taci, memoria / Maxim Biller. Trad. di Marco Federici Solari. – Roma : L'Orma editore, 2015. – 275 p.
(Kreuzville)
Tit. orig.: Raccolta di racconti

Übersetzungsförderung des Goethe-Instituts

Förderprogramm zur Übersetzung deutscher Bücher in eine Fremdsprache

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