Va bene: nachgefragt

Amerikanische Wissenschaftler haben verschiedene Länder anhand des Maßstabs „Glück“ verglichen: Die Deutschen sind trotz einer der stabilsten Wirtschaftsmärkte Europas weniger glücklich. Ist es noch sinnvoll, das Wirtschaftswachstum als Maßstab für Glück und Wohlstand zu betrachten? Was macht uns wirklich glücklich? Und wie sieht es bei den Italienern aus?
Meinhard Miegel, Soziologe und Gründer des „Denkwerks Zukunft“ und Domenico De Masi, Professor für Arbeitssoziologie, treffen am 20. Januar 2012 am Goethe-Institut Rom zusammen um sich mit dem Thema „Maßnahmen und -stäbe für das Glück“ auseinander zu setzen.
Moderation: Tobias Piller, faz.
Stephan Russ-Mohl, Leiter des EJO – Europäischen Journalismus-Observatoriums, und Professor an der Universität der Italienischen Schweiz, und Edoardo Vigna, Chefredakteur von Sette – Corriere della Sera und Professor für Journalismus an der Mailänder Fachhochschule „Walter Tobagi“, haben sich am 28. Oktober 2011 im Goethe-Institut Rom mit dem Thema „Fare giornalismo“ – Journalismus heute auseinander gesetzt: Ist die Aufgabe des Journalisten eine sachliche Wiedergabe der Ergebnisse oder gehört auch das Erzählen von ungeklärten, persönlichen Details dazu, die die Neugierde eines Publikums befriedigen können, das immer mehr Interesse für unsachliche Nachrichten, Abhörungen und Sensationalismus im Allgemeinen zeigt?
Am 20. Mai 2011 trafen Petra Reski und Roberto Scarpinato im Goethe-Institut Palermo zum Podiumsgespräch über „Mafiageschichten zwischen Deutschland und Italien“ zusammen. Die Autorin und der Generalstaatsanwalt beschäftigen sich seit Jahren mit der grenzüberschreitenden Organisierten Kriminalität und den Möglichkeiten, sie gesellschaftlich und juristisch zu bekämpfen.
Am 9. Mai 2011 zeigte das Goethe-Institut Neapel den Film „Monaco-Italia“ – Geschichten vom Ankommen in Deutschland von Alessandro Melazzini. Es ist ein Dokumentarfilm über die Mühen und Errungenschaften einer neuen Generation italienischer Migranten in Deutschland. Im Anschluss kann „Auge in Auge“ mit dem Regisseur und der Verlegerin Annalisa Passigli diskutiert werden.
Am 20. April 2011 präsentierte das Goethe-Institut Rom die Premiere des Dokumentarfilms „Deutschlandistan“ (2011). Nach der Vorführung fand eine Diskussion statt, woran die Journalisten Pietro Suber, Coregisseur zusammen mit Francesco Tosto, Andrea Affaticati und Karl Hoffmann teilnahmen. Moderation: Jörg Bremer.
Am 28. Januar 2011 wurde im Goethe-Institut Rom der Film „Monaco, Italia“ (2010) gezeigt. Nach der Vorführung fand ein Gespräch mit dem Regisseur und Produzenten Alessandro Melazzini und dem Astrophysiker und Protagonist einer der im Film dargestellten Geschichten Claudio Cumani statt.
Am 21. Januar 2011 präsentierten im Goethe-Institut Palermo die Protagonisten der Zugreise Berlin-Palermo Beppe Severgnini, Mark Spörrle, Gianni Scimone und Soledad Ugolinelli den Film ihres Abenteuers Berlin – Palermo, der am 23. September 2010 am Goethe-Institut Rom mit großem Publikumserfolg gezeigt wurde. Auszug aus dem Film:
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Les liaisons dangereuses: Die Mafia zwischen Palermo und Duisburg ist der Titel der Begegnung, die am 13. Dezember 2010 am Goethe-Institut Turin mit Giancarlo Caselli und Petra Reski stattfand. Die deutsche Journalistin hat mit ihren Büchern über die Verstrickungen der Mafia in beiden Ländern in Deutschland heftige Kontroversen ausgelöst. Mit dem Turiner Staatsanwalt Giancarlo Caselli, seit Jahrzehnten entschiedener Antimafiakämpfer, wurde daher vor allem auch die Frage beleuchtet: Sind die rechtlichen Instrumente in Deutschland tatsächlich nicht ausreichend, um der organisierten Kriminalität wirksam entgegenzutreten? Und können, ja sollen die Deutschen von den Italienern lernen? Oder sind ihre Rechtssysteme nicht miteinander vergleichbar? Das Gespräch moderierte Jörg Luther.
Protagonisten der Begegnung Italien-Deutschland: Ein perfektes oder entfremdetes Paar? waren am 29. November 2010 im Goethe-Institut Turin die Historiker Gian Enrico Rusconi und Friederike Hausmann. Rusconi selbst hat die These der schleichenden Entfremdung aufgestellt und damit eine intensive Debatte in beiden Ländern ausgelöst. Namhafte deutsche Journalisten, wie Giovanni di Lorenzo, haben seiner These zugestimmt oder sie sogar noch zugespitzt: „L’estraniazione non è strisciante, anzi al momento è del tutto evidente.“ Zwei Jahre später soll Bilanz gezogen werden. Wer entfremdet sich von wem? Und gibt es nicht doch und trotz allem ein starkes gegenseitiges Interesse der beiden Länder aneinander? Das Gespräch moderierte Marina Verna, La Stampa.
Was ist ein Italiener? Diese Frage stellte sich Andrea Camilleri in seinem erst kürzlich in Deutschland erschienenen Buch. Der Soziologe Peter Kammerer kommentierte Camilleris Beobachtungen aus deutscher Perspektive. Moderiert wurde die Diskussion am 26. November 2010 am Goethe-Institut Rom von der Schriftstellerin Maria Carmen Morese, Leiterin des Goethe-Instituts Neapel. Bei dieser Gelegenheit wurde die langerwartete Karikaturenausstellung Mit spitzer Feder die für das Projekt Va bene?! realisiert wurde, am Goethe-Institut Rom gezeigt.
Am 26. Oktober 2010 ist das Publikum im Rahmen eines von BpB und KA Stiftung organisierten Journalistenwettbewerbs dazu eingeladen worden, an der abendlichen Diskussionsrunde TV: Format... und Inhalt? zwischen Luzia Braun (ZDF, Aspekte) und Gad Lerner (La 7, L’infedele) teilzunehmen. Die beiden Fernsehjournalisten haben sich mit den unterschiedlichen Fernsehformaten (Talkshow, Quiz, Realityshow, usw.) in Deutschland und in Italien auseinandergesetzt: Welche Tendenzen im Fernsehbereich überschneiden sich? Welche Regeln gelten in beiden Ländern im Rahmen einer verantwortungsbewussten Versorgung mit Information? Und vor allem: Werden diese Regeln eingehalten? Die Diskussion hat von Michael Braun von der taz moderiert.
Schauen Sie sich den Trailer an, den wir als Einführung am Diskussionsabend gezeigt haben:
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