NoBody's Perfect
im Rahmen der Filmreihe Anders als wer? Kino und Behinderung in 12 Filmen
Film
Donnerstag, 9. Mai 2013 – 20:30 Uhr
Auditorium des Goethe-Instituts – Via Savoia 15, Rom
Eintritt frei
Tel.: +39 06 8440051
cineteca@rom.goethe.org
Donnerstag, 9. Mai 2013 – 20:30 Uhr
Auditorium des Goethe-Instituts – Via Savoia 15, Rom
Eintritt frei
Tel.: +39 06 8440051


Schon immer lädt uns das Kino dazu ein, das Leben mit anderen Augen zu betrachten. Welches Medium wäre also besser geeignet, die Welt von Behinderten zu erzählen und neue Aspekte und Blickwinkel aufzuzeigen? Mit eben dieser Absicht wurde die Filmreihe Anders als wer? Kino und Behinderung in 12 Filmen zusammengestellt, die am 18. Oktober beginnt und sich der Frage nach Andersartigkeit und Integration von Behinderten aus ungewöhnlichen und überraschenden Perspektiven widmet.
Der deutsche Regisseur Niko von Glasow wird an diesem letzten Abend anwesend sein und sich dem italienischen Regisseur Cristiano Bortone gegenüberstellen.
NoBody's Perfect
Regie: Niko von Glasow
mit Niko von Glasow, Fred Dove, Mat Fraser, Stefan Fricke
Deutschland 2008, 84', deutsche Originalversion mit ital. UT
In NoBody's Perfect dokumentiert Niko von Glasows eine Suche nach elf Menschen, die – wie er selbst – im Mutterleib durch das verheerende Medikament Contergan geschädigt wurden und bereit sind, sich als Erwachsene für einen Kalender fotografieren zu lassen. Und das nackt – damit die, die alltäglich verstohlene Blicke auf die „Contis“ werfen, mal ganz in Ruhe hinschauen können. Dabei entdeckt er faszinierende Persönlichkeiten, die gelernt haben, mit ihrer Behinderung eine beeindruckende „Normalität“ zu leben.
Mit schwarzem Humor und ohne Anspruch auf politische Korrektheit porträtiert Nobody's perfect zwölf außergewöhnliche Persönlichkeiten, die mit Neugier, mit Enthusiasmus oder mit Schrecken (wie er selbst) auf das Projekt reagieren. Die Ergebnisse der anfangs angstbesetzten Fotoshootings erlauben den Porträtierten schließlich ganz neue Blicke auf sich selbst. Eine öffentliche Ausstellung großformatiger Fotos vor dem Kölner Dom provoziert unerwartete Reaktionen der Passanten.
Gänzlich ohne Reaktion jedoch blieben von Glasows Versuche, die verantwortliche Firma Grünenthal und deren Eignerfamilie Wirtz mit den Fotos zu konfrontieren. Auch ein halbes Jahrhundert nach der Contergan-Katastrophe gelingt es einer der wohlhabendsten Familien des Landes, die Augen vor den Bildern zu verschließen...
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