Anika Gründer / Florian Kirfel (Architektur)

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Anika Gründer Anika Gründer (geboren 1982 in Kassel) arbeitet als Architektin und promoviert seit 2012 am Lehrstuhl für Denkmalpflege und Baugeschichte der Bauhaus-Universität Weimar. In ihrem Promotionsvorhaben „Denkmalexperiment“ untersucht sie das künstlerische Experiment als Ressource neuen Wissens im Vermittlungskontext von Fachwissenschaft und Öffentlichkeit. Sie studierte Architektur und Kunst an der Bauhaus-Universität in Weimar und an der Oxford Brookes University. Anika Gründer war bereits als Architektin in London und in Weimar tätig.

Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Architektur und Kunst, so zum Beispiel die Installation „Melting Monument“ (2011/2012) vor dem Weimarer Residenzschloss. 2012 realisierte sie ihren Wettbewerbsgewinn Lutherkanzel 2012, eine räumliche Intervention an der ehemaligen Nikolaikirche in Torgau.

 

 

Florian Kirfel Florian Kirfel (geboren 1972 in Hannover) ist Architekt und seit 2011 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich. Nach einem Studium der Architektur an der Bauhaus-Universität in Weimar und einem DAAD-Stipendium an der Königlichen Kunstakademie Kopenhagen, arbeitete er mehrere Jahre lang als Architekt in Zürich. 2006 begann er als selbständiger Architekt in Weimar und war zudem bis 2011 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Entwerfen und Baukonstruktion der Bauhaus-Universität in Weimar tätig.

Zu seinem Portfolio gehört unter anderem die Entwicklung eines Nutzungskonzeptes im Rahmen der Restaurierung und Ergänzung der barocken Schlossanlage in Bedheim sowie die Initiative „mensadebatte“ (www.mensadebatte.de), die mit einer Anerkennung beim Thüringer Preis zur Förderung der Baukultur 2010 ausgezeichnet wurde.

 

2010 gründeten Anika Gründer und Florian Kirfel zusammen mit Johanna Meibohm ein Architekturbüro in Weimar.


Anika Gründer und Florian Kirfel untersuchten während ihres Aufenthalts in der Villa Kamogawa, welche Relevanz die Erhaltung und die Idee der Umnutzung von vorhandenen Baubeständen in der japanischen Kultur haben. In ihrem Projekt „Neues zum Nutzen“ berücksichtigten die Architekten dabei insbesondere die kulturellen und historischen Aspekte.

Stipendienzeitraum: 19. April - 17. Juli 2013

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