Kim Sora





Kim Sora untersucht die sozialen Codes des menschlichen Miteinanders und stellt diese mit verschiedensten Medien wie Installation, Videokunst oder Performance dar. Der Prozess des Arrangierens und Komponierens von Objekten und Vorstellungen liegt für die Künstlerin dabei im Zentrum des Interesses. An Irregular Movement Of One Point To An Indefinite Destination („Eine unregelmäß0ige Bewegung eines Punktes in eine unbekannte Richtung“) ist ein kontinuierliches Projekt, das als Resultat der Ausstellung Discordant Harmony entstanden ist. Für die Seoul Exhibition hat Kim zwei kurze Stücke konzipiert. Die Performance und Videodokumentation dazu hat sie in Hiroshima erarbeitet. Gemeinsam mit dem Performancekünstler Jung Youngdoo hat sie Bewegungen geschaffen, die sich in Musik umsetzen lassen. Damit hat sie den Orten, die viele Jahre lang Bombenangriffe überlebt und andere Strapazen ausgehalten haben, neues Leben eingehaucht.

 

Kim Sora wurde 1965 in Seoul (KR) geboren. Sie studierte an der Seoul National University und der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris (FR). Derzeit lebt und arbeitet sie in Seoul (KR). Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, darunter Einzelausstellungen wie 2013 Three Foot Walking in der Kunsthal Charlottenborg, Kopenhagen (DK), 2012 Abstract Walking im Art Sonje Center, Seoul (KR), sowie 2010 eine nicht betitelte Ausstellung im Atelier Hermès, Seoul (KR). Weitere Gruppenausstellungen, bei denen ihre Werke gezeigt wurden, waren etwa 2014 Once is Not Enough im AVPavilion, Seoul (KR), 2013 Nouvelles Vagues im Palais de Tokyo, Paris (FR), 2012 Playtime im Culture Station Seoul 284, einem ehemaligen Bahnhofsgebäude in Seoul (KR), und ebenfalls 2012 (Im)possible Landscape in der Galerie „Plateau“ (ehemals Rodin Gallery), Seoul (KR).