Über das Projekt

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‘Discordant Harmony’

Mit diesem Webauftritt in deutscher Sprache sowie als Dokumentation der vergangenen sowie künftig geplanten Begleitveranstaltungen möchte das Goethe-Institut Ostasien nun die Reichweite und Wahrnehmung des Projektes nach Europa und in den deutschsprachigen Raum erweitern. Die diskutierten und erarbeiteten Inhalte, Schwerpunkte und Themen sowie die Dokumentation der Seminare und Symposien, möchten zunächst informieren. Aber ganz bewusst soll auch eine breite Diskussionsplattform für Interessierte – für politisch Engagierte, Wissenschaftler, Philosophen, Künstler und Architekten – geschaffen werden, die Impulse für einen lebendigen Diskurs zum Thema und dessen Weiterführung liefert. Die unterschiedlichen Aspekte und Bedeutungsebenen des Begriffs „Harmonie“ sollen im Rahmen des Projektes insbesondere auch mit künstlerischen Mitteln in Ausstellungen vor Ort erforscht werden. Das Hauptaugenmerk der Kuratoren und beteiligten Kunstschaffenden richtet sich dabei jeweils auf die facettenreichen Wechselbeziehungen innerhalb Ostasiens. Auf diese Weise rückt das Phänomen der Koexistenz ganz verschiedener ostasiatischer Nationen in den Fokus. Betrachtet werden in jeweils individueller Perspektive auch die Konflikte und Sorgen ihrer Bewohner sowie das globale Phänomen der titelgebenden Discordant Harmony. Denn: Diese wörtlich übersetzte „uneinige“, „diskordante“ Harmonie ist immer und überall präsent. Gerade in der Welt von heute ist die Harmonie in ihrer traditionellen Bedeutung einem teils neuartigen, vor allem aber einem permanenten Härtetest ausgesetzt. – Dieses Projekt begibt kritisch hinterfragend sich auf Spurensuche.

Diskussionsplattform

Diese Website des Projekts zielt auf einen lebendigen Diskurs und wird mit dem Projektverlauf stetig erweitert. Als Plattform wurde sie zur Information, aber auch zur Dokumentation konzipiert und gestaltet. Eingeladen zur Beteiligung sind bei jeder Etappe führende Denker, Wissenschaftler, Philosophen und die beteiligten Kuratoren. In Form von Videos, Bildern und Texten stehen die von ihnen reflektierten und erörterten Sachverhalte und Themen nun auch im deutsprachigen Raum zur Verfügung.

Ausstellungen

Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf bildenden Künstlern und ihren Ausdrucksmitteln. Die geplanten Ausstellungen in vier Ländern Ostasiens sowie das jeweils begleitende Rahmenprogramm werden für die einzelnen Städte stets an die örtlichen Gegebenheiten und Interessen angepasst. Für jede Station wird die Ausstellung in enger Zusammenarbeit zwischen den Goethe-Instituten in Nordostasien, den Kuratoren und Institutionen vor Ort neu konzipiert.

Weiterführende Veranstaltungen

Alle Ausstellungen des Projektes werden von Symposien, Seminaren und kulturellen Veranstaltungen begleitet. Diese Veranstaltungen sollen vor Ort eine beständige Wahrnehmung, Reflexion und Diskussion der von dem Projekt thematisierten und vermittelten Aspekte anregen und befördern.