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Wieviel Schiller steckt in dir?

Essaywettbewerb „Mein Schiller“ im Schillerjahr 2009

Essaywettbewerb
Januar - Dezember 2009
Goethe-Institut Seoul
+82 2 20212816
pro@seoul.goethe.org
Das Goethe-Institut Seoul lädt anlässlich des Schillerjahrs 2009 zu einem Schreibwettbewerb „Mein Schiller“ ein:

Schreiben Sie uns – in koreanischer oder deutscher Sprache -, wie Sie persönlich zu Schiller stehen. Das kann anekdotisch sein, ein Erlebnis beschreiben oder sich auf ein Werk Schillers beziehen.

Der Wettbewerb läuft das ganze Jahr 2009; am Ende des Jahres erhalten die Autoren der 11 interessantesten und persönlichsten Texte einen kleinen Preis:

1. Preis: 1 Flug nach Deutschland (oder von Deutschland nach Korea) nach Ablauf des Wettbewerbs, im Jahr 2010.

2.-11. Preis: Die Suhrkamp-Sonderausgabe von Schillers „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“, die im Juni neu erscheint, kommentiert von Stefan Matuschek.

Ihren Text in koreanischer Sprache senden Sie bitte an:
meng@seoul.goethe.org
Ihren Text in deutscher Sprache senden Sie bitte an:
woerdemann@seoul.goethe.org

2009 wird Friedrich Schillers 250. Geburtstag gefeiert!

Für Freunde des großen Deutschen Friedrich Schiller ist eigentlich jedes Jahr ein Schiller-Gedächtnisjahr.
Damit neue Freunde hinzukommen, ist es üblich, anlässlich „runder“ Gedenktage an Schiller zu erinnern.
Vor vier Jahren war das der 200. Todestag; und im Jahr 2009 ist der 250. Geburtstag Anlass für viele Gedenkveranstaltungen. (Wie alt wurde folglich der Dichter?) Geboren am 10. November 1759 in Marbach am Neckar wurde er, neben Goethe und Wieland, zu einem der Vertreter der Weimarer Klassik. Gegen seinen Willen, aber auf herzoglichen Befehl wurde Schiller in die Militärakademie „Karlsschule“ einberufen.

Nach einem angefangenen Rechts- und einem abgeschlossenen Medizinstudium wurde er 1780 als Regimentsarzt entlassen. In dieser Zeit entstand das Drama „Die Räuber“ welches Schiller anonym veröffentlichte. Der Erfolg war überwältigend, führte aber für den an der Uraufführung teilnehmenden Schiller zu einer 14- tägigen Inhaftierung. Er floh nach der Verbüßung der Strafe zu Bekannten und konnte dort die Arbeiten an „Luise Millerin“, später als „Kabale und Liebe“ bekannt geworden, beenden, sowie den „Don Carlos“ beginnen.

Schiller erhielt eine Professur und hielt, wenn auch unbezahlt, Vorlesungen an der Universität Jena oder vor ausgesuchtem Publikum. Während dieser Zeit schrieb er weiter am „Don Carlos“, den er 1788 veröffentlichte.

Schiller war nicht nur Dramatiker, bekannt sind von ihm vor allem „Die Räuber“, „Wallenstein“ oder „Don Carlos“ sondern auch Lyriker. „Das Lied von der Glocke“ oder „Der Handschuh“, beide um die Zeit des Balladenjahrs 1797 entstanden, werden heute nach wie vor in den Schulen unterrichtet, geraten nicht in Vergessenheit.
Unter anderem trägt auch dafür die deutsche Schillergesellschaft Sorge. Sie wurde 1895 unter dem Namen Schwäbischer Schillerverein mit dem Ziel gegründet, in der Geburtsstadt Schillers ein Archiv und ein Museum über den Künstler zu eröffnen. Dies sollte Besucher der Stadt aber auch Forscher für das Werk Schillers begeistern.

1947 wurde der Verein in deutsche Schillergesellschaft umbenannt, 1955 das Deutsche Literaturarchiv gegründet. Diese Entwicklungen zeigen auf, wie stark die Bedeutung Friedrich Schillers im gesamtdeutschen Raum zugenommen hat. Des Weiteren wurde das Archiv erweitert, es finden sich hier nicht nur die Werke Schillers, sondern vieler weiterer deutscher Autoren deren Werke seit 1750 entstanden sind.

Die deutsche Schillergesellschaft ist aktuell eine der größten literarischen Gesellschaften Deutschlands und durch die vorhandene Sammlung eines der wichtigsten Archive für neuere deutsche Literatur.
Friedrich Schiller, den eine tiefe Freundschaft mit Goethe verband, starb am 9. Mai 1805 an den Folgen einer früheren, nicht ausgeheilten Tuberkuloseerkrankung in Weimar.

Sein Geburtstag wird in diesem Jahr Anlass zu einer Reihe von Aktivitäten, Festivitäten und Reden sein.
Die deutsche Schillergesellschaft sowie die Stadt Marburg laden zum Beispiel zu einer Reihe von Tagungen ein, die sich unter anderem mit der Frage „Schiller- der deutsche Shakespeare?“ beschäftigen. Es wird eine Wechselausstellung „Autopsie Schiller- eine literarische Untersuchung“ geben sowie Vorträge und Performances.

Links zum Thema:
Deutsche Schillergesellschaft
Planung 2009 Deutsche Schillergesellschaft

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