10. Nationaler Deutschlehrertag in Kirgisistan

10. Nationaler Deutschlehrertag – viele Besucher aus dem ganzen Land
Welche Veränderungen gibt es in der Lehrerausbildung – sowohl in Kirgistan als auch in anderen Ländern? Dieser Frage gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem 10. Deutschlehrertag am 12. und 13. April in Bishkek auf vielfältige Weise nach.
Larissa Marshenko, Abteilungsleiterin für Monitoring und strategische Planung des Bildungsministeriums der Kirgisischen Republik stellte die wichtigsten Veränderungen in der kirgisischen Ausbildung zukünftiger Fremdsprachenlehrer dar, machte aber auch einen Exkurs generell zu Veränderungen im Bildungsbereich entsprechend der neuen Bildungsstrategie für Kirgistan. In weiteren Inputvorträgen und in der anschließenden Diskussionsrunde wurde intensiv über neue Anforderungen an die Lehrerinnen und Lehrer in Schulen und Hochschulen gesprochen, aber auch über Stundenkürzungen im Bereich der Fremdsprache. Weiterhin wurden Themen gesammelt, die der Nationale Deutschlehrerverband mit dem Bildungsministerium in Zukunft diskutieren möchte.
In insgesamt 31 Seminaren wurden neue didaktisch-methodische Ansätze aufgegriffen und vertieft. 230 Deutsch-Lehrkräfte und Referenten aus ganz Kirgistan, Deutschland und der Schweiz kamen nach Bishkek und halfen mit das anspruchsvolle Programm mit Leben zu füllen. Ein Grußwort der beteiligten Partner, des Rektors der gastgebenden Staatlichen Arabaev Universität, Prof. Tolobek Abdrachmanow, der Vertreterin des Bildungsministeriums Frau Larissa Marshenko und der Ständigen Vertreterin der Deutschen Botschaft in Bishkek eröffnete die Veranstaltung.
Zwei Tage lang wurde intensiv in den Seminaren und bei den Plenarvorträgen diskutiert, gearbeitet, Kontakte geknüpft und der persönliche Horizont erweitert. Vor der Aula konnte man sich an den Ständen des DAAD, des Sprachlernzentrums Bishkek, der ZfA-Schulen, der Österreich-Bibliothek und EDUpress informieren. Eine Plakatausstellung zum Thema „Jugend in Deutschland“ lud ebenfalls zum Betrachten ein.
Aber auch das Kulturprogramm war sehr facettenreich: Es tanzten und sangen die Schüler der Schule Nr. 69 und 23 aus Bishkek, sowie zum Abschluss die Studenten der Arabaev Universität. Das Goethe-Institut hatte den Autor und Deutschlehrer Leo Thoma eingeladen, der für seine interaktive Lesung und Workshops viel Beifall erhielt. Für einen feierlichen Rahmen sorgte am Freitagabend das von der Deutschen Botschaft Bishkek organisiert Konzert im Staatlichen Konservatorium.
Bei unseren Partnern die maßgeblich zum gemeinsamen Erfolg des 10. Nationalen Deutschlehrertages beigetragen haben, möchten wir uns herzlich bedanken:
Deutscher Akademischer Austausch Dienst
Nationaler Deutschlehrer Verband Kirgistan
Schulen: Partner der Zukunft
Zentralstelle für Auslandsschulwesen
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Österreich
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