10 Jahre Goethe-Institut in Kasachstan (2004)

10 Jahre Goethe-Institut in Kasachstan
Bald nach der Unabhängigkeit der Republik Kasachstan wurde das Goethe-Institut Almaty im Juni 1994 im Deutschen Haus eingerichtet, zwei Jahre später an der heutigen Adresse Dschandosow-Str. 2. Das am 16. Dezember 1996 unterzeichnete kasachisch-deutsche Kulturabkommen bildet die Grundlage für den kontinuierlichen Kulturdialog zwischen kasachischen und deutschen Partnern auf den vielfältigen Gebieten der Sprachausbildung, der Pädagogik, der Künste und des aktuellen Zeitgeschehens.

Das Goethe-Institut Almaty ist neben dem Goethe-Institut Taschkent eine der zwei Filialen des offiziellen Kulturinstituts der Bundesrepublik Deutschland in Zentralasien. Das Institut beschäftigt heute 14 Mitarbeiter. Auf einer Fläche von 750 qm und auf zwei Stockwerken beherbergt es eine kleine Sprachabteilung mit fünf Unterrichtsräumen, eine öffentliche Bibliothek mit rd. 6000 Medieneinheiten, eine Fachbibliothek für Deutschlehrer, eine Abteilung für Kulturprogramme und die Verwaltung.

Festschrift Die in den Sprachen Deutsch-Kasachisch und Deutsch-Russisch vorliegende Festschrift soll den langjährigen wie den neuen Freunden und Partnern des Goethe-Instituts Almaty einen Rückblick auf die wichtigsten vergangenen Aktivitäten und eine Darstellung der aktuellen Schwerpunkte unserer Angebote und Leistungen bieten.

Festschrift Deutsch-Kasachisch (PDF, 2,8 MB)
Festschrift Deutsch-Russisch (PDF, 2,9 MB)

Die Beiträge von vier leitenden Mitarbeitern der ersten Generation des Goethe-Instituts Almaty vermitteln vielsagende authentische und persönliche Eindrücke: Unter der Überschrift ”Aller Anfang ist ... auch köstlich” schildert der erste Institutsleiter, Herr Erhard Rathke, farbige Impressionen aus der Frühzeit des Hauses. ”Reminiszenzen aus Almaty” nennt Frau Almut Janko ihre Erinnerungen an erste Begegnungen mit wichtigen Partnern und neuen Mitarbeiterinnen der Spracharbeit. Ein Zeitzeugnis der ersten Verwaltungsleiterin, Frau Karin Schulze-Noelle, sowie ein Grußwort der ersten Leiterin der Bibliothek, Frau Jeanette Reppin, runden die Erinnerungen an die Frühzeit des Hauses ab.

Im Namen des ganzen Teams des Goethe-Instituts Almaty wünsche ich unseren kasachischen und internationalen Freunden und Partnern eine weitere gute Zusammenarbeit und viel Glück für die Zukunft.

Richard Künzel - Leiter des Goethe-Instituts Almaty



Prof. h.c. Ulrich RothgangelLeider war in der gedruckten Broschüre nicht genug Platz für alle Beiträge früherer Mitarbeiter; es konnten nur die der Gründergeneration aufgenommen werden. Wir können aber hier auf der Homepage zusätzlich die Erinnerungen von Prof. h.c. Ulrich Rothgangel, Leiter der Spracharbeit 1998-2002, wiedergeben:
Demokratie und Samarkand – oder: Von München nach Almaty und Samarkand (PDF, 64 KB)

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