TOD DEN HIPPIES – ES LEBE DER PUNK!

TOD DEN HIPPIES – ES LEBE DER PUNK!

Punk Berlin 1982 © X Verleih
Punk Berlin 1982 © X Verleih
Mittwoch, 28. September, um 22:00 Uhr
Deutschland 2015, 105 Min. – Engl. UT
Regie: Oskar Roehler
Kamera: Carl-F. Koschnick
Schnitt: Peter R. Adam
Musik: Martin Todsharow
Darsteller: Tom Schilling, Wilson Gonzalez, Emilia Schüle, Frederick Lau, Hannelore Hoger, Samuel Finzi, Alexander Scheer, Sonja Bertram, Anna Amalie, David Bredin
Genre: Drama / Komödie

Deutschland 1980. Der 19-jährige Robert hat die Nase gestrichen voll vom öden Leben in der Provinz und den selbstgefälligen Hippies in seinem Internat. Kurz entschlossen zieht er nach West-Berlin, das ihm wie ein Paradies für rebellische Geister erscheint: mit jeder Menge angesagter Kneipen, blühenden Subkulturen und einer von Kunst, Sex, Drogen und Punkrock geprägten "Szene". Die Realitäten sehen zunächst aber etwas ernüchternder aus: Robert muss sich als Putzkraft in einer Peep-Show über Wasser halten, deren Besitzer, Roberts alter Kumpel Schwarz, ihn als Gegenleistung aber immerhin in das schrille Berliner Nachtleben einführt. Im berühmt-berüchtigten Club "Risiko" verbringt er die Nächte mit lauter Musik und rauen Mengen Alkohol. Er lernt Szene-Größen wie Blixa Bargeld kennen. Außerdem verliebt er sich in Sanja, die in der Peepshow arbeitet. Mit Schwarz plant er seine finanzielle Zukunft: Ein Raub könnte den Grundstock für eine Dealerkarriere bereitstellen. Und Sanja hat eine Idee, wie beide ein für alle Mal alle familiären Probleme loswerden könnten...

Regie: Oskar Roehler
Eine erste Bekanntheit erlangte der 1959 geborene Oskar Roehler durch seine Drehbücher, die er unter anderem für Christoph Schlingensief schrieb. Ab den 90ern konnte er sich in Deutschland als Spielfilmregisseur etablieren. „Die Unberührbare“ mit Hannelore Elsner war bislang Roehlers größter Erfolg, der Film wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet. Für „Tod den Hippies – es lebe der Punk!“ stützt sich Roehler auf seinen eigenen Roman „Mein Leben als Affenarsch“, der von seiner Jugend als Punk handelt.

Quelle: www.filmportal.de