Elser

Elser

13 Minuten © Lucky Bird Pictures/ BERND SCHULLER
13 Minuten © Lucky Bird Pictures/ BERND SCHULLER
Mittwoch, 28. September, um 20:00 Uhr
Deutschland 2015, 113 Min. – Engl. UT
Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: Léonie-Claire Breinersdorfer, Fred Breinersdorfer
Kamera: Judith Kaufmann
Schnitt: Alexander Dittner
Musik: David Holmes
Darsteller: Christian Friedel, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner, Johann von Bülow, Felix Eitner, David Zimmerschied, Rüdiger Klink, Simon Licht, Cornelia Köndgen, Martin Maria Abram
Genre: Drama / Krieg / Biografie

Auszeichnungen:
Bayrischer Filmpreis 2015: gewinnt Bester Produzentenprei, Boris Ausserer, Oliver Schündler
Deutscher Filmpreis 2015: nomoniert für Best Beste darstellerische Leistung - Männliche Hauptrolle, Christian Friedel; Beste darstellerische Leistung - Männliche Nebenrolle, Burghart Klaußner; Bester Schnitt, Alexander Dittner; Beste Kamera/Bildgestaltung, Judith Kaufmann

München, 8. November 1939. Adolf Hitler hält im Bürgerbräukeller eine Jubiläumsrede. Zur gleichen Zeit wird an der schweizerischen Grenze ein Mann festgenommen, weil er verdächtige Gegenstände im Gepäck hat. Minuten später explodiert im Bürgerbräukeller direkt hinter dem Rednerpult eine Bombe – doch Hitler hat den Ort schon verlassen. Bei dem festgenommenen Mann handelt es sich um den schwäbischen Schreiner Georg Elser, der sehr schnell als Drahtzieher des Attentats verdächtigt wird. Tagelang wird er von Reichskriminaldirektor Arthur Nebe und dem Gestapochef Heinrich Müller verhört und gefoltert. Schließlich gesteht Elser, steht aber weiter zu seiner Überzeugung und bekräftigt zugleich, dass er als Einzeltäter gehandelt hat, um Freunde, Familie und seine Geliebte Elsa zu schützen. Elser wird ins KZ Sachsenhausen und schließlich ins KZ Dachau deportiert. Im April 1945 wird er dort wenige Tage vor Kriegsende auf Befehl Hitlers von der SS ermordet.

Regie: Oliver Hirschbiegel
Bevor der 1957 in Hamburg geborene Oliver Hirschbiegel sich dem Film widmete, folgte er seiner nordischen Natur – und fuhr als Küchenjunge zur See. Zurück an Land studierte er an der Hamburger Hochschule für bildende Künste Film. Er realisierte viele TV-Projekte, führte unter anderem beim Tatort Regie. Sein erster Kinofilm „Das Experiment“ mit Moritz Bleibtreu wurde ein Kassenschlager. Drei Jahre später führte er Regie in Bernd Eichingers Produktion „Der Untergang“. Der Film über die letzten Tage Adolf Hitlers sorgte weltweit für Aufsehen und Hirschbiegel wurde für seine Regiearbeit internationale Anerkennung zuteil. Mit „Elser“ widmet Hirschbiegel sich erneut der Aufarbeitung der NS-Zeit.

Quelle: www.filmportal.de