Einmal jährlich verleiht das Goethe-Institut die Goethe-Medaille, eine offizielle Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser Medaille werden ausländische Persönlichkeiten bedacht, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung der deutschen Sprache und den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, übergab die Goethe-Medaille im Weimarer Residenzschloss 2012 an die litauische Literatur- und Theaterwissenschaftlerin Irena Veisaitė, den kasachischen Theaterregisseur Bolat Atabayev und den bosnischen Schriftsteller Dževad Karahasan.
Als Jüdin in Litauen von den Nazis verfolgt und noch heute dort lebend, setze Irena Veisaitė sich für Versöhnung und den Kulturdialog mit Deutschland ein, so die Auswahlkommission.Mehr ...
Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, übergab den offiziellen Orden der Bundesrepublik Deutschland an Irena Veisaitė, Bolat Atabayev und Dževad Karahasan.Mehr ...