Raumkonzept

Auf Worten wandeln




Das Goethe-Institut Riga präsentiert sich mit neuem Raumkonzept und greift dabei auf den Wettbewerb „Das schönste deutsche Wort“ zurück.

Ein neuartiges Raumkonzept am Goethe-Institut Riga zieht die Blicke der Besucher auf sich: Es vereint Kunst mit Sprache und Kultur. Im Auftrag des Goethe-Instituts Riga konzipierte die Berliner Kommunikations-Agentur FTWild eine ausgefallene Boden- und Wandgestaltung sowie einen Empfangstresen.

Zehn Farben aus Goethes Farbspektrum bilden auf einer Fläche von 500 Quadratmetern ein abstraktes, raumübergreifendes Muster.
Eine Linie mit Wörtern wie HABSELIGKEITEN, GEBORGENHEIT, LIBELLE oder RHABARBERMARMELADE zieht sich als roter Faden über Teppich und Wände, so dass die Grenze zwischen Boden und Raum aufgehoben scheint.

Präsentiert wird dabei eine Auswahl der prämierten Begriffe des Wettbewerbs „Das schönste deutsche Wort”. Dieser wurde 2004 vom Deutschen Sprachrat und dem Goethe-Institut international durchgeführt. Anknüpfend an dieses Wettbewerb suchte das Goethe-Institut Riga in Lettland das schönste lettische und russische Wort. Die Wahl fiel auf BIZBIZMĀRĪTE (Marienkäfer) und ВДОХНОВЕНИЕ (Inspiration).

Das Projekt wurde zusammen mit dem Teppichhersteller Vorwerk und dem Rigaer Unternehmen Salons Objekts realisiert.



Fotos: Ulf Bueschleb, Berlin
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