Veranstaltungen

Neue Stimmen aus Zentralamerika

Lesung mit Vanessa Núñez (El Salvador), Denise Phé-Funchal (Guatemala) und Warren Ulloa (Costa Rica)

Lesung
07.10.2014, 19:30 Uhr
Buchhandlung la rayuela Berlin
Buchhandlung la rayuela
Südstern 2
D-10961 Berlin - Kreuzberg
Eintritt frei
spanisch
info@la-rayuela.de
Die vom Goethe-Institut unterstützte und unter der Herausgeberschaft von Sergio Ramírez veröffentlichte Anthologie „Un espejo roto“ (Titel der deutschen Ausgabe: "Von Süd nach Nord" erschienen im Unionsverlag) versammelt ausgewählte Erzählungen junger Autorinnen und Autoren aus den Ländern Zentralamerikas. Auf diese Weise entsteht ein Bild welches die aktuelle Literaturszene der Region spiegelt und die Themen aufzeigt, mit denen sich die nächste literarische Gegeneration beschäftigt.

Dem deutschsprachigen Publikum sind selbstverständlich Autoren wie Ernesto Cardenal, Gioconda Belli und Sergio Ramírez bekannt, allerdings ist der Fokus auf Zentralamerika nach der relativen Befriedung der Region ein wenig verloren gegangen. Mit der Anthologie soll wieder ein wenig die Neugier und das Interesse geweckt werden.

Das Goethe-Institut hat deshalb auch drei der in der Anthologie vertretenen Autorinnen und Autoren zu einer kleinen Lesereise nach Deutschland eingeladen, so dass das Publikum die junge Generation hautnah erleben kann. In der Buchhandlung la rayuela in Berlin werden Vanessa Núñez Handal, Denise Phé-Funchal und Warren Ulloa eine Auswahl an kurzen Texte lesen und für Fragen des Publikums zur Verfügung stehen.
 

Vanessa Núñez Handal
Vanessa Núñez Handal , geb. 1973 in San Salvador, ist Rechtsanwältin, Schriftstellerin, Verlegerin und Dozentin. Sie hat Politikwissenschaften studiert, ein Masterstudium in hispanoamerikanischer Literatur und ein weiteres postgraduelles Studium in Genderkunde abgeschlossen. Sie war Gastvortragende in der Universität von Liverpool, im Lateinamerikainstitut Wien, in der Universität Marroquín in Guatemala, der Universität von Guadalajara in Mexiko, der Zentralamerikanischen Universität José Simeón Cañas y Matías Delgado in El Salvador. Im Jahr 2010 nahm sie am Programm des Hausprojekts Casamarles in Barcelona teil und 2013 am Treffen der zentralamerikanischen Erzähler Centroamérica Cuenta. Diverse Veröffentlichungen ihrer Erzählungen in Sammelbändern und Zeitschriften in Spanien, Deutschland, Kolumbien, El Salvador, Guatemala und Mexiko. Sie hat zwei Romane veröffentlicht: Los locos mueren de viejos (2008) und Dios tenía miedo (2011).

 

Denise Phé-Funchal
Denise Phé-Funchal , geb. 1977 in Guatemala, ist Schriftstellerin und Soziologin. Sie hat bisher den Roman Las flores (F&G Editores, 2007), den Gedichtband Manual del Mundo Paraíso (Catafixia Editores, 2010) und die Kurzgeschichtensammlung Buenas Costumbres (F&G Editores, 2011) veröffentlicht. Weitere Erzählungen sind in den Anthologien Sin Casaca (Centro de Cultura Española, Guatemala, 2008), Cuentos machos (Libros mínimos, Guatemala, 2008) und Región (Interzona Editora, Argentina, 2011) erschienen. Ihre Gedichte sind zudem Teil zweier Poesie-Anthologien: Poesía para todos (2011) und Memorias de La Casa (2011). 2009 nahm Phé-Funchal als Drehbuchautorin an dem Projekt Reinas de la Noche (Vizconde producciones) teil und 2010 adaptatierte sie ihre Erzählungen Chapstick als Kurzfilm, welcher dann vom Filmfestival Cannes 2011 ausgewählt wurde.

 

Warren Ulloa
Warren Ulloa , geb. 1981 in Costa Rica, ist ein Schriftsteller. Ulloa lebt in Belén und hat als Kulturreporter für verschiedene Zeitschriften gearbeitet, u.a. 89 Decibeles, Literofilia und die literarische Rubrik des Semanario Universidad. 2008 veröffentlichte er seinen Erzählungsband Finales aparantes bei Uruk Ediciones, und 2011 den polemischen Roman Bajo la lluvia Dios no existe, für welchen er mit dem Premio Aquileo J. Echeverría ausgezeichnet wurde. Der Roman sorgte für verschiedene Kontroversen, da er in ihm komplexe Themen des Lebens junger Leute wie Abtreibung, Selbstmord, Pädophilie und Drogenkonsum sowie auch die Rolle der Religion aufgreift.





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