Cimento

Cimento ist das Gewinnerprojekt einer Ausschreibung für Kunstprojekte, die das Goethe-Institut auslobte, als der Umbau des Instituts erstmals konkret angedacht war. Das von der Jury ausgewählte Klangkunstprojekt der mexikanischen Künstlerin Alejandra Hernández setzt sich kreativ mit der Sannierung auseinander. Sie wird vom ersten Hammerschlag der Abriss- und Umbauarbeiten dabei sein, um diese aufzunehmen und zu verarbeiten.
Von der Konzeption ausgehend, dass architektonische Räume Orte voller Erfahrungen, Erinnerungen, Symbole und Bilder sind, wird die Künstlerin ein Geräuschregister des Umbaus erstellen, das die Geräusche der Maschinen, Werkzeuge, der Arbeit mit unterschiedlichen Materialien und der verschiedenen Umgebungen und Gegebenheiten, wie Gespräche der Arbeiter, Pausen, Radiogeräusche etc., erfasst. Zudem sollen Goethe-Mitarbeiter und Kursteilnehmer zur Bedeutung des alten Instituts als Arbeitsstätte und seinen Umbau befragt werden.
Die verschiedenen Tonaufnahmen werden dann zu einer elektroakustischen Komposition verarbeitet. Zur Eröffnung des Instituts (voraussichtlich im Herbst 2012) wird das Publikum die neuen Räumlichkeiten begehen und zugleich spezifisch für bestimmte Räume produzierte Klanginstallationen hören können.
Nach den Aufnahmen vor Ort wird die Künstlerin auf dieser Seite nun bis zur Eröffnung des neuen Gebäudes kleine Hörbeispiele aus dem Prozess der Komposition einstellen, die einen Eindruck der Klangkunstinstallation erlauben, die nach Ende des Umbaus gehört und begangen werden kann.
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