Team

PROJEKTPATENSCHAFT

Dr. Sergio Ramírez

Sergio Ramírez © Daniel MordzinskiSergio Ramírez, geboren 1942 in Masatepe/Nicaragua, ist Schriftsteller und Professor für Literatur. Er war ein Mitglied der "Gruppe der Zwölf", einer politisch-diplomatischen Gruppierung von nicaraguanischen Persönlichkeiten. Nach dem Ende der Diktatur war er Mitglied der Regierung seines Landes, von 1984 - 1990 Vizepräsident. Zudem ist Ramírez Mitbegründer von EDUCA, des Verlags der Mittelamerikanischen Universitäten in Costa Rica.
Dr. Sergio Ramírez hat verschiedene Gastprofessuren in den USA, Spanien und in Deutschland inne. In den siebziger Jahren erschienen mehrere Romane und Erzählungen in deutscher Übersetzung, zwischen 1973 und 1975 war er Stipendiat des Künstlerprogramms des DAAD in Berlin. 1985 erhielt er den Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte. Fünf Jahre später gewann er für seinen Kriminalroman Castigo divino den renommierten Premio Hammett. Für den Roman Margarita, está linda la mar erhielt er 1998 den spanischen Premio Alfaguara de Novela.
Für das Literaturportal zentralamerika erzählt ist Dr. Sergio Ramírez ein "spiritus rector" und für das Gesamtvorhaben der Literaturprojekte des Goethe-Instituts Mexiko in Zentralamerika wurde mit dem Nicaraguaner der einflussreichste Schriftsteller und Intellektuelle Zentralamerikas als Exzellenzpartner gewonnen.

REDAKTION

Ulises Juárez

Ulises Juárez © Jorge MejíaUlises Juárez Polanco (Managua, Nicaragua, 1984) ist Schriftsteller, Literaturverwalter und Rechtsanwalt mit akademischer Ausbildung in Recht und internationalen Beziehungen, spezialisiert im Bereich Verlagsentwicklung, Kommunikation und Projektbetreuung. Er ist Autor der Romane Siempre llueve a mitad de la pelicula (Nicaragua, 2008), Las flores olvidadas (Doce cuentos en construcción) (Mexiko FONCA/AECID, 2009), Los días felices (Costa Rica, Uruk Editores, 2011) und La felicidad nos dejó cicatrices (Spanien, Valparaiso Ediciones, 2014). Seine Schriften erscheinen in mehreren Anthologien. Er ist einer von zwei Autoren, die in beiden Bänden der renommierten Antalogía de la novísima narrativa breve hispanoamericana erscheinen, welche die „versprechendsten Autoren im Genre Fiktion unter 27 Jahren versammeln“. Bei der internationalen Buchmesse von Guadalajara, Mexiko, wurde er als „eines der 25 bestgehütetsten Geheimnisse Lateinamerikas“ gekührt.
Er ist Herausgeber von Carátula, revista cultural centroamericana, und von El hilo azul, revista literaria del Centro Nicaragüense de Escritores sowie Gründer von Leteo ediciones, einer Nonprofit Verlagsinitiative zur Förderung neuer Literatur aus Nicaragua. Er koordinierte #Los2000, autores nicaragüenses del nuevo milenio (2012 und 2013), ein Projekt des Centro Cultural de España en Nicaragua (CCEN), welches eine Plattform zentralamerikanischer Autoren ist. Zuletzt war Ulises Stipendiant (2014) am Global Competitivness Leadership Program an der Georgetown University, Washington, USA.
Bei unserem Literaturportal bringt sich Ulises beratend und mit redaktionellen Beiträgen zu den vorgestellten Autoren ein.

Timo Berger

Timo Berger © Sarah OtterTimo Berger ist begeisterter Leser und Übersetzer zeitgenössischer lateinamerikanischer Literatur. Er arbeitet als freier Journalist, Herausgeber und Kurator in Berlin. 2006 gründete er zusammen mit Rike Bolte das lateinamerikanische Poesiefestival Latinale. Er hat Fabián Casas, Sergio Raimondi, Luis Chaves und Wingston González ins Deutsche übertragen. Zuletzt gab er die Anthologie „De ahí nomás. Poesía actual de Centroamérica y el Caribe“ (San José, Costa Rica, und Bahía Blanca, Argentinien, 2013) und ein Dossier mit mittelamerikanischer Lyrik für die Zeitschrift Poet (Leipzig, 2014) heraus.
Sein jüngster Gedichtband „Der Süden“ erschien 2014 bei der parasitenpresse in Köln. Gedichte von ihm wurden ins Portugiesische, Spanische, Französische, Bulgarische, Ungarische und Rumänische übersetzt. Er frühstückt gerne Gallo Pinto und betreibt einen Blog.
Bei zentralamerika erzählt engagiert sich Timo mit dem Schreiben von Autorenportraits und seiner professionellen Beratung zur Literaturszene in Zentralamerika.

Vanessa Núñez Handal

Vanessa Núñez Handal © privatVanessa Núñez Handal, geboren 1973 in San Salvador, ist Rechtsanwältin, Schriftstellerin, Verlegerin und Universitätsprofessorin. Sie hat Politikwissenschaften studiert, ein Masterstudium in hispanoamerikanischer Literatur und ein weiteres postgraduelles Studium in Genderstudies abgeschlossen. Sie war Gastvortragende in der Universität von Liverpool, im Lateinamerikainstitut Wien, in der Universität Marroquín in Guatemala, der Universität von Guadalajara in Mexiko, der Zentralamerikanischen Universität José Simeón Cañas y Matías Delgado in El Salvador. Im Jahr 2010 nahm sie am Programm des Hausprojekts Casamarles in Barcelona teil und 2013 am Treffen der zentralamerikanischen Erzähler Centroamérica Cuenta.
Diverse Veröffentlichungen ihrer Erzählungen in Sammelbändern und Zeitschriften in Spanien, Deutschland, Kolumbien, El Salvador, Guatemala und Mexiko. Sie hat zwei Romane veröffentlicht: Los locos mueren de viejos (2008) und Dios tenía miedo (2011).
Bei unserem Literaturportal ist Vanessa für das Verfassen verschiedenster Autorenportraits und den Kontakt zu neuen Autoren zuständig.

Madeline Mendieta

Madeline Mendieta © privatMedline Mendieta kam durch Zufall an die Nationale Universität von Nicaragua, um dort Literatur zu studieren. Dieses Studium steigerte ihre bereits erweckte Leidenschaft für Literatur, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass sie sich Jahre später dem Schreiben widmen würde. Sie war in mehreren professionellen Bereichen tätig, wie etwa in der Lehre an Schulen, der Leitung von Kulturzentren und der Deutschen Bibliothek in Nicaragua bishin zur Kulturberaterin, was nicht nur eine Herausforderung war, sondern auch ein verbindendes Element zwischen ihrer Ausbildung und Schriftstellern, Dichtern und Künstlern. Sie hat verschiedene institutionelle und unabhängige Projekte kreiert und koordiniert, welche allesamt zu einer neuen Perspektive auf Literatur beitragen. Vor kurzem koordinierte sie das zweite zentralamerikanische Erzählertreffen Centroamerica Cuenta unter der Leitung von Sergio Ramírez.
Ihre Gedichte sind in mehreren Sammelbändern und in digitalen Zeitschriften veröffentlicht. Sie hat eine Gedichtesammlung veröffentlicht und Kritiken in der Zeitschrift Hilo Azul. Ihr neuer Blog trägt den Namen La gata sobre el tejado de zinc. Darin spricht sie von Katzen und ihren persönlichen Anektdoten.
Mit dem Goethe-Institut ist sie in zwei wichtigen regionalen Projekten tätig: Einerseits dem Netz Lea, welches sichtbar macht, was in Zentralamerika in Hinblick auf Leseförderung gemacht wird und andererseits als Redaktionsmitglied bei unserem Literaturportal zentralamerika erzählt.

Lutz Kliche

Lutz Kliche © privatLutz Kliche wurde 1953 in Niedersachsen geboren, wo er auch seine Kindheits- und Jugendjahre verbrachte. Im Jahr 1978 schloss er sein Studium in Sozialwissenschaften an der Universität Marburg mit einer Diplomarbeit über Massenmedien in Mexiko ab. Ab 1980 war er Editor (Programmchef) beim Peter Hammer Verlag, Wuppertal. Zwischen 1985 und 1989 war er Berater im Kulturministerium von Nicaragua, welches vom Poeten Ernesto Cardenal geleitet wurde. Er war Leiter verschiedener Verlagsprojekte in der Region Zentralamerika, um im Jahr 1999 die Funktion des Programmchefs für kritische Essays im Patmos Verlagshaus, Düsseldorf, zu übernehmen. Er war auftragsführend bei zahlreichen Publikationsprojekten in der Region Zentralamerika und in Deutschland.
Lutz Kliche ist Übersetzer des Werks von Ernesto Cardenal, Eduardo Galeano, Sergio Ramírez, Gioconda Belli, Mario Benedetti, Fernando del Paso und anderer lateinamerikanischer Autoren, welche er jeweils ins Deutsche übersetzte.
Beim Literaturportal zentralamerika erzählt ist Lutz für Fragen der Übersetzung sowie einzelne redaktionelle Beiträge verantwortlich.


Nathalie Dittombé

Nathalie DittombéNathalie Dittombé wurde Ende November 1986 in Berlin geboren. Nach Beendigung ihres Abiturs zog sie für einen Europäischen Freiwilligendienst nach Madrid. Nach den Jahren in europäischen Hauptstädten entschied sie sich für ein Bachelorstudium in Kultur- und Bildungswissenschaften in der norddeutschen Provinz. Vom Dorf-Rhythmus gänzlich verwirrt, wurde sie schließlich vom Schicksal befreit und gelangte 2010 zum ersten Mal in die mexikanische Hauptstadt. Hier arbeitete Nathalie im Rahmen eines FSJ am Goethe-Institut, wo sie hauptsächlich Projekte aus dem Bereich „Kultur & Entwicklung“ koordinierte. Im Jahr 2011 setzte Nathalie ihre akademische Karriere fort, studierte einen Master in Soziokulturellen Studien an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und beendete das Studium nach einem Forschungsaufenthalt an der UNAM schließlich im Herbst 2013 mit einer Arbeit über die imaginarios urbanos des Alameda-Parks in Mexiko-Stadt.
An den bürokratischen Hürden des mexikanischen Hochschulsystems verzweifelt, ist Nathalie kurzerhand ins kulturellen Leben der Region abgetaucht und arbeitet u.a. als Gallerieassistentin (PULSE Art Fair Miami), Hobby-Bibliothekarin (Librería Jorge Cuesta) und am Geothe-Institut Mexiko als Koordinatorin der Literaturprojekte mit Zentralamerika.
Beim Literaturportal zentralamerika erzählt koordiniert Nathalie Form und Inhalt der Seite und stresst die übrigen Team-Mitglieder stets mit neuen Aufgaben und Deadlines...

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