Re-Mex. Die Macht der Künste
Ein Kooperationsprojekt zwischen Kultur-Institutionen aus fünf europäischen Ländern und Mexiko
20. April bis 12. Mai 2013
Galerie ATEA, Topacio 25, zwischen San Pablo und Fray Servando La Merced, Mexiko-Stadt
Ausstellungseröffnung: 20. April, 17:00 Uhr
+52 55 52070487

Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist zu definieren, wie wir unser Leben und das soziale Miteinander unter Einbeziehung eines verantwortungsvollen Umgangs mit unserer Umwelt nachhaltig gestalten wollen. Angesichts der fehlenden Balance zwischen Umweltschutz und einer sozialgerechten Wirtschaft ist die Entwicklung innovativer Ansätze, die die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigen, ohne dabei den Lebensraum kommender Generationen zu gefährden, umso dringlicher.
Das Projekt Re-Mex. Die Macht der Künste entstand in diesem Kontext auf Initiative von europäischen und mexikanischen Kulturinstitutionen, die gemeinsam zu einem größeren Bewusstsein für vorherrschende Umweltprobleme und die dadurch immer relevantere Bedeutung von Nachhaltigkeit beitragen wollen. Die Metropole Mexiko-Stadt ist gekennzeichnet von gravierenden sozialen Kontrasten, materieller Überfluss und extreme Armut koexistieren hier Seite an Seite.
Daher war es ein Anliegen von Re-Mex. Die Macht der Künste, die Workshops von europäischen und mexikanischen Künstlern in Zusammenarbeit mit den Kulturzentren FAROS in den größtenteils marginalisierten Stadtbezirken Milpa Alta, Tláhuac, Iztapalapa und Indios Verdes anzubieten, ebenso wie in dem Stadtteil la Merced im Herzen von Mexiko-Stadt sowie in den Regionen Guerrero, Campeche und Yucatán.
Hier sollten vor allem in sozialer Hinsicht und bezüglich des kulturellen Angebots in ihrer Umgebung, benachteiligte Jugendliche erreicht werden, um sie anhand künstlerischer Aktivitäten für den Umweltschutz zu sensibilisieren und als Akteure für einen bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt einzubinden.
Die Workshops reichten von Modedesign auf Basis gebrauchter Kleidungsstücke, dem Design eines Haushalt-Komposts zur Verwertung von Biomüll über Klangkunst, Tanz und Theater, der Kreation von Kunstobjekten und Gebrauchsgegenständen aus recyceltem Plastikmüll bis hin zu verschiedenen Formen von umweltfreundlicher Street Art. So wurden die Teilnehmer motiviert, sich kreativ mit den Themen Gesellschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und Ideen und Handlungsansätze zu entwickeln, die dazu beitragen können, die Umwelt zu erhalten und lebenswerter zu machen. Die Prozesse und Ergebnisse dieser Workshops wurden dokumentiert und im öffentlichen Raum in Mexiko und Europa ausgestellt.
In der Galerie ATEA im Stadtteil La Merced werden nun drei Wochen lang die Ergebnisse und Prozesse der Workshops ausgestellt. Danach wandern Teile der Ausstellung nach Berlin, Stockholm, London und Krakau.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.



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