Tilman Röhrig wurde 1945 in Hennsweiler/Hunsrück als Sohn eines Pfarrers geboren. Nach seinem Studium an der Staatlichen Schauspielschule in Frankfurt, arbeitete er in verschiedenen Ensembles in ganz Deutschland. Erst 1973 wechselte er die Seite und begann Drehbücher für das Fernsehen Jugendbücher zu schreiben. In der Folgezeit wurden viele seiner Werke Bestsellererfolge und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Röhrig hat während seines über dreißigjährigen Schaffens eine eigene Sprache entwickelt, die unabhängig von Moden und zeitgenössischen Tendenzen ist; gern bezeichnet er sich auch als Hüter der Sprache. Des Weiteren versucht er den pädagogischen Zeigefinger beiseite zu lassen und anstatt konkreter Lösungsschemata den Jugendlichen Raum zu bieten, eigene Wege zu beschreiten.
Schon früh fand er Anerkennung für seine Arbeiten: Angefangen bei einem seiner Frühwerke
Thoms Bericht, für das er 1973 den Buxtehuder Bullen erhielt, über den Deutscher Jugendliteraturpreis für
In dreihundert Jahren vielleicht im Jahre 1984 bis zum Großen Kulturpreis NRW 1998 ist die Resonanz auf seine Bücher durchgehend positiv.
„Das erzählerische Talent des Autors spiegelt sich in wortschöpferischen Beschreibungen wieder. Die Figuren sind nachvollziehbar gestaltet. So entstehen durch atmosphärische dichte Bilder eine ganze Welt, die den Leser auf verschiedene Erzählebenen hebt.“ (Schwetzinger Zeitung, Schwetzingen)
www.tilman-roehrig.de