Informations-Service

Was machen die da eigentlich?!
Ein Interview über die Bibliothek des Goethe-Instituts in Oslo

von Odd Letnes (Bok og Bibliotek)
und Cornelia Fiedler (Goethe-Institut)

Die Aufgaben und Angebote der Bibliotheken weltweit haben sich stetig verändert und erweitert, immer auch in Hinblick darauf, was ihre Besucher sich wünschten und ihre Standorte forderten. Die Goethe-Bibliotheken und ihre Mitarbeiter hatten aber auch immer den Wunsch, interkulturelle Begegnungsräume zu sein und zu bieten – sowohl im virtuellen als auch im realen Sinne, und so auch in Norwegen.

Odd Letnes: Auf der Website des Goethe-Instituts Norwegen kann man nachlesen, dass Ihre Bibliothek „Informationen zu aktuellen Aspekten des kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Lebens in Deutschland“ vermittelt sowie „Buch- und Medienbestände für alle, die sich für Deutschland interessieren, oder die Deutsch lernen oder lehren“ anbietet. Worin sehen Sie Ihren Bildungs- und Kulturauftrag als Bibliothekarin am Goethe-Institut?

Cornelia Fiedler: Wir möchten einen Ort bieten, an dem man nicht nur Bücher und andere Medien zu Deutsch- und Deutschland-relevanten Themen ausleihen kann, sondern der darüber hinaus auch einen Austausch ermöglicht zwischen (norwegischen und internationalen) Deutsch-Interessierten und Deutschen. Es ist uns wichtig, aktuelle und spannende Themen in einem Format zu präsentieren, das möglichst viele erreicht und so etwas wie „Schwellenangst“ erst gar nicht entstehen lässt. Wir bieten Lesungen an, Buch- und Medienpräsentationen, Sprachtandem-Abende, Vorträge, Diskussionen und Debatten und wir veranstalten Ausstellungen, die nicht nur in unserem Haus gezeigt werden. Wir versuchen, den Bedürfnissen, Wünschen und Erwartungen unserer Besucher so gut wir können entgegenzukommen und sind für jede Anregung und jeden Input offen und dankbar. Hätten nicht immer wieder Deutsche und Norweger bei uns nachgefragt, wie sie jemanden finden können, mit dem sie ihre Sprachkenntnisse ausprobieren und vertiefen können, wären wir bestimmt nicht auf die Idee gekommen, deutsch-norwegische Sprachtandem-Abende zu organisieren. Dass von Anfang an bei jeder dieser Veranstaltungen die Bibliothek brechend voll war, zeigt nur, wie groß das Bedürfnis nach so einem Rahmen offenbar war. Was für uns persönlich besonders überraschend war, war wie ausgewogen das zahlenmäßige Verhältnis von Deutschen und Norwegern an diesen Abenden ist, wie wenig Alters- und soziale Unterschiede eine Rolle spielen, geschweige denn das Niveau, auf dem die Teilnehmer die jeweilige Fremdsprache sprechen. Vom Teenager bis zum Rentner, vom blutigen Anfänger bis zum Fast-Muttersprachler, von Schülern und Au-Pairs über Doktoranden, Arbeiter und Angestellte, bis hin zu Managern und Diplomaten ist da alles vertreten und miteinander im Gespräch. Das ist ein Format, das wir auf jeden Fall fortsetzen wollen, nicht zuletzt weil daraus tatsächlich Kontakte, Bekanntschaften und Freundschaften entstehen, die auch außerhalb unseres Instituts weiterleben.
   Unsere Bildungs- und Kulturarbeit besteht also nicht allein darin, Inhalte zu vermitteln, sondern auch darin, einen Begegnungsort zu schaffen, von dem möglichst viele erfahren, dass er überhaupt existiert, der über attraktive – und kostenlose – Angebote verfügt und für jedermann zugänglich ist.

OL: Was für Leute nutzen Ihre Bibliothek?

CF: Wir sind wie gesagt offen für alle, die sich für deutsche Literatur, Kultur und Sprache interessieren. Das Verhältnis von Deutschen zu Norwegern bzw. Nicht-Muttersprachlern liegt etwa bei 1:3. Die Mitgliedschaft in unserer Bibliothek ist – wie in allen norwegischen Bibliotheken – gratis, was besonders viele Deutsche und jüngere Leute überrascht. Natürlich sind viele unserer Bibliotheksnutzer Deutschlehrer und -lerner, Akademiker und Journalisten oder Rentner. Aber es sind häufig auch einfach Leute mit einer Neugier und Begeisterung für die aktuelle und klassische deutschsprachige Literatur und besonders Film. Jedes Alter ist dabei vertreten. Wir bekommen regelmäßig Besuch von Schulklassen und Studentengruppen, von denen viele später wiederkommen, nachdem sie erst einmal gesehen haben, was wir hier alles haben.

OL: In Norwegen werden die geographischen Gegebenheiten des Landes oft als Hindernis empfunden, wenn es um die Verteilung von Kultur geht. Der Norden und die vielen entlegenen Ortschaften fühlen sich oft benachteiligt im Vergleich zur Hauptstadt und der Gegend um Oslo. Wie gehen Sie damit um?

CF: Früher gab es noch ein Goethe-Institut in Bergen, das aber vor etlichen Jahren geschlossen wurde. Dass es in einem Land, das zwar nur knapp fünf Millionen Einwohner hat, flächenmäßig aber größer ist als Deutschland, nur eine Goethe-Bibliothek gibt, ist natürlich bedauerlich. Aber wir versuchen, Bibliotheken und Leser im ganzen Land zu versorgen, d.h. wir bieten sämtliche ausleihbaren Medien auch zur Fernleihe an und pflegen einen engen Kontakt zu zahlreichen öffentlichen und an Schulen angebundene Bibliotheken in ganz Norwegen. 
   Wir sind zwar eine verhältnismäßig kleine Bibliothek (wir verfügen über etwa 7.500 Medien), aber in den letzten zehn Jahren hat sich die jährliche Zahl unserer Bibliotheksbesucher fast verdreifacht. In diesem Jahr rechnen wir mit etwa 500 aktiven Benutzern, d.h. 500 Personen haben 2011 ihre Mitgliedskarte mindestens einmal verwendet, um etwas bei uns auszuleihen. Auch Fernleihe findet heute viel häufiger und selbstverständlicher statt als noch vor einigen Jahren, auch wenn viele norwegische Bibliotheken ein gutes Angebot an deutschsprachigen Medien haben. Die stetig wachsenden Zahlen liegen aber sicher auch an den neuen Medien, unserem Newsletter und der intensiven Nutzung unserer Website, auf der man von überall aus unseren Online-Katalog, Medien- und Neuanschaffungslisten einsehen kann. Seit Herbst 2011 bieten viele Goethe-Institute, u.a. in der Region Nordwesteuropa, zu der wir auch gehören, die so genannte „Onleihe“ an, ein Angebot für Mitglieder unserer Bibliotheken, mit dem sie e-Books und e-Hörbücher ausleihen und herunterladen können. In Norwegen ist die e-Book-Ausleihe unter Bibliotheken noch nicht sehr verbreitet. Für unsere Nutzer außerhalb Oslos bedeutet die Onleihe natürlich, dass sie nicht mehr so sehr von unseren „haptischen“ Medien bzw. Fernleihen abhängig sind. Wir glauben nicht, dass elektronische Medien gedruckte Bücher ersetzen – zumal die Ausleihzeit kürzer ist und die Dateien sich nach einer bestimmten Zeit automatisch vom Lesegerät löschen –, aber wir halten dieses Angebot für eine enorm wertvolle und wichtige Erweiterung unseres Services, von dem vor allem diejenigen profitieren, deren Regionen in Sachen deutschsprachige Literatur eher „unterversorgt“ oder benachteiligt sind.

OL: Ihre Bibliothek erstellt und organisiert auch Ausstellungen, wie etwa die Wanderausstellung „Tyske tegnere – Eine Ausstellung über Comic-Kunst aus Deutschland“.* Können Sie ein wenig über die Ausstellung und die Zusammenarbeit mit norwegischen Bibliotheken erzählen?
*
(siehe auch Odd Letnes’ Artikel dazu in: Bok og Bibliotek Ausg. III/2011)

CF: Vor einigen Jahren hat das Goethe-Institut in Stockholm ein Webprojekt initiiert, das sich mit deutschsprachigen Comics beschäftigt. Auf dieser Website findet man eine Vielzahl an Informationen, Artikeln und Interviews von, mit und über deutsche Comiczeichner und ihre Werke. Diese Website gab es bis 2009 auf Deutsch, Englisch und vielen anderen Sprachen, jedoch nicht auf Norwegisch. Unser Wunsch war es, die Seite auch für das norwegische Publikum zugänglich zu machen, da wir hier auch einen ganz anderen, viel offeneren Umgang mit diesem Genre erfahren hatten und ein gewisses Interesse vermuteten. Um der ins Norwegische übersetzten Seite aber auch einen gebührenden Auftakt zu liefern, entschlossen wir uns, gleichzeitig eine Ausstellung zum Thema „Comics aus Deutschland“ auf die Beine zu stellen. Wir bekamen viel Unterstützung von den Verlagen Reprodukt, Carlsen und Avant, die uns Reproduktionen zuvor ausgewählter Zeichnungen zur Verfügung stellten. Wir wollten die Vielfalt dieser Kunstform abbilden und stellten eine Sammlung von Comics zusammen, die von Autorencomics (auch Graphic Novels genannt) über avantgardistische und politische Stile und Themen bis hin zu humoristischen Cartoons reicht.

OL: Wurde die Ausstellung in der Bibliothek des Goethe-Instituts lanciert?

CF: Nein, dafür fehlte uns einfach der nötige Wandplatz. Außerdem wollten wir auch Leute erreichen, die von sich aus nicht unbedingt für eine Ausstellung ein deutsches Kulturinstitut aufsuchen würden. Dass es sich um Comics aus Deutschland handelte, durfte für die Besucher ruhig zweitrangig sein. Der – zum Teil überraschend leichte und unkomplizierte – Zugang zur deutschen Sprache und Kultur über das Genre Comics war gewissermaßen als positiver Nebeneffekt gedacht. Wir nahmen darum Kontakt mit der Serieteket, der Comic-Zweigstelle der Osloer Stadtbibliothek auf. Die Kollegin dort, Berit Petersheim, war von Anfang an von der Idee begeistert und war bereit, uns die Räumlichkeiten und Wände der Serieteket für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Zur Eröffnung war Reinhard Kleist, der für seinen Comic „CASH – I see a Darkness“ den Max-und-Moritz-Preis erhalten hatte, zu Gast. Er führte gemeinsam mit dem norwegischen Comiczeichner Øystein Runde ein Gespräch über seine Arbeiten und veranstaltete in unserer Bibliothek einen Comic-Workshop mit einer norwegischen Deutschklasse, was ein beeindruckendes Erlebnis war.
   Zwei Monate nach ihrer Eröffnung schickten wir die Ausstellung dann auf Norwegenreise. Über die Mailingliste der norwegischen Bibliotheken hatte meine Kollegin Lisa Nordick angefragt, wer Interesse hätte, die Ausstellung bei sich zu zeigen und die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Die Zusammenarbeit mit den einzelnen Bibliotheken ist extrem unkompliziert. Wir stellen lediglich den „Tourneeplan“ auf, schicken rechtzeitig Werbematerialien und Informationen zu und halten Kontakt, um bei eventuellen Problemen ansprechbar zu sein. Die Bibliotheken selbst kümmern sich darum, die Ausstellung, d.h. ca. 30 Plakate und zwei Kartons mit Büchern, per Bibliothekstransportservice zur nächsten Station weiterzuversenden.
   Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen, sowohl von Bibliothekaren als auch von Lehrern, Schülern und „gewöhnlichen“ Bibliotheksbesuchern. Die Ausstellung war in großen und kleinen Stadt- und Bezirksbibliotheken zu sehen, an Universitäts- und Schulbibliotheken, von Kristiansand im Süden bis Kirkenes im äußersten Norden. Solange weiterhin Nachfrage und Interesse an unserer Ausstellung besteht, haben wir vor, sie auch weiterhin herumzuschicken.

OL: Seit Jahren wählen immer mehr Schüler an norwegischen Schulen Spanisch als zweite Fremdsprache. Deutsch und Französisch teilen sich den zweiten Platz, wobei Deutschkenntnisse in Skandinavien einmal mindestens genauso wichtig waren – wenn nicht gar wichtiger – als Englisch. Was tut Ihre Bibliothek, um anderen norwegischen Bibliotheken dabei zu helfen, ihre deutschsprachigen Literaturbestände aufzubauen bzw. zu erweitern?

CF: Wie gesagt bieten wir landesweit kostenlose Fernleihe an – übrigens nicht nur an und über Bibliotheken, sondern auch an Privatpersonen. Dann müssen die Leser selbst die Kosten für die Rücksendung tragen, was aber nicht teuer ist und oft weniger umständlich, als zur nächsten öffentlichen Bibliothek zu kommen.
   Außerdem arbeiten wir eng mit der so genannten Biblioteksentralen, der Einkaufszentrale für norwegische Bibliotheken zusammen. Jedes Jahr stellen wir einen Empfehlungskatalog auf Norwegisch zusammen, in dem wir wichtige und geeignete Titel in den Sparten Belletristik, Sachbuch, Kinder- und Jugendbuch, Leichte Lektüren für Deutsch als Fremdsprache sowie Hörbücher mit entsprechenden Kurzinformationen und Inhaltsangaben auflisten. Dieser Katalog ist für viele Bibliothekare, die selbst nur wenig oder gar kein Deutsch können und kaum einen Überblick über den aktuellen deutschsprachigen Buchmarkt haben, eine große Hilfe, wenn es darum geht zu entscheiden, was angeschafft werden könnte. Auch in Zusammenhang mit unserer Comic-Ausstellung hat die Bibliothekszentrale eine Liste mit empfehlenswerten Comics für norwegische Bibliotheken in der Print-Ausgabe ihrer Zeitschrift sowie auf ihrer Website publiziert. Jeden Monat publizieren wir außerdem auf unserer Website einen „Lesetipp des Monats“, der Bibliothekaren als Anregung für Neuanschaffungen dienen kann und Lesern Lust auf die Lektüre machen soll. Neben vielen anderen Informationen zu den Angeboten und Veranstaltungen in unserer Bibliothek und zu Ereignissen in der deutschen Literaturszene, versenden wir auch diese Lesetipps über unseren monatlichen Newsletter.
   Wenn Bibliothekare oder Bibliotheksbesucher Fragen zu Themen rund um die deutsche Sprache, Kultur, Geschichte o.ä. haben, werden wir häufig kontaktiert und recherchieren, bis wir die Antwort gefunden haben oder sie wenigstens weiterverweisen können an jemanden, der sich mit dem Thema auskennt. Außerdem stellen wir Kontakte her, wenn norwegische Bibliothekare vorhaben, zu Fortbildungsreisen nach Deutschland zu fahren und dort Bibliotheken besuchen oder sich über bestimmte Themen informieren möchten.

OL: Die Goethe-Bibliotheken bieten – wie viele Bibliotheken generell – offenbar nicht nur einen reinen Informations- und Medienservice, sondern leisten auch einen großen Beitrag zur Kultur- und Spracharbeit. Mit welchen Kooperationspartnern arbeitet Ihre Bibliothek sonst noch?

CF: Die Goethe-Bibliotheken innerhalb einer Region, in unserem Falle also der Region Nordwesteuropa, sind in der Regel sehr gut miteinander vernetzt und pflegen einen intensiven Kontakt. So gesehen sind wir außerordentlich wichtige Kooperationspartner füreinander. Gemeinsam arbeiten wir kontinuierlich an verschiedenen Webprojekten, die dann in unseren jeweiligen Ländern deutsche Sprache, Kultur und Literatur vermitteln, wie etwa das bereits erwähnte Projekt „Deutschsprachige Comics“.
   Das Institut in London hat vor einigen Jahren die Website „Meet the Germans“ ins Leben gerufen, zu der wir ebenfalls im Zuge der Lancierung auf Norwegisch eine Ausstellung gemacht haben („Typisk tysk?! Wie deutsch sind eigentlich die Deutschen?“). Wir hatten über tausend Besucher innerhalb von zwei Monaten, was all unsere Erwartungen übertroffen hat. Einen Großteil haben natürlich Schulklassen mit Deutsch als Fremdsprache ausgemacht. Viele Lehrer setzen die Website „Meet the Germans“, auf der man allerlei interessante, witzige und überraschende Dinge über die Deutschen erfährt, inzwischen ergänzend im Unterricht ein.
   Ein drittes Webprojekt heißt „Übersetzen als Kulturaustausch“ und beschäftigt sich mit Übersetzungen aus dem Deutschen in „unsere“ jeweiligen Sprachen. Hier findet sich eine Übersicht von norwegischen Übersetzungen deutschsprachiger Titel seit den 1960er Jahren, v.a. Romane. Viele Verlage bewerben sich beim Goethe-Institut um Übersetzungsförderung, wenn sie eine Übersetzung aus dem Deutschen planen. Jährlich fördert das Goethe-Institut mit diesem Programm zahlreiche, ausgewählte Titel in verschiedene Sprachen. Wichtige Kooperationspartner sind in diesem Kontext Verlage, Lektoren und Übersetzer, zu denen wir oft einen persönlichen Kontakt pflegen. Die Übersetzer (die sich bei uns übrigens auch jedes Jahr um ein Stipendium für eine Bildungsreise nach Berlin und zur Leipziger Buchmesse bewerben können) und Verlage unterstützen uns wiederum bei der Organisation und Durchführung von Autorenlesungen, -gesprächen und -interviews, bei Medien- und Buchpräsentationen, die wir wiederum nicht nur in unserer Bibliothek, sondern auch etwa in der Osloer Stadtbibliothek oder im hiesigen Literaturhaus veranstalten. Autorenbesuche finden aber nicht nur bei uns, im Literaturhaus oder im Osloer Raum statt, sondern – i.d.R. in Zusammenarbeit mit Literaturfestivals und Buchmessen – in ganz Norwegen.

OL: Glauben Sie, dass Ihre Bibliothek fest eingebunden ist in die norwegische Bibliotheks- und Kulturlandschaft?

CF: Wir haben ein solides Netzwerk aufgebaut, mit norwegischen Bibliotheken, Schulen, Hochschulen und Universitäten sowie allerhand Veranstaltern, Verlagen, Kultur- und Literaturvermittlern. Aber natürlich ist so ein Netzwerk auch immer in Veränderung – etwa durch strukturellen Wandel oder personelle Wechsel. Somit bleibt auch unser Netzwerk permanent im Auf- und Ausbau. So eine „Bibliotheks- und Kulturlandschaft“ lebt von den Personen, die sie prägen, formen und mit ihren Ideen und ihrem Engagement bereichern. So gesehen kann eine Bibliothek zwar ihren Platz in dieser „Kulturlandschaft“ haben, sie muss aber auch immer in Bewegung bleiben und sich an den Bedürfnissen, Wünschen und Veränderungen derer orientieren, für die sie da sein soll und will.

OL: Vielen Dank für dieses Gespräch.

Links zum Thema