Berlin Biennale

    Juan A. Gaitán, Kurator der achten Berlin-Biennale für zeitgenössische Kunst, Foto: Thomas Eugster 2013

    „Mehr als Mitte“ – die Berlin-Biennale aus Sicht ihres Kurators

    Juan A Gaitán, Kurator der Berlin-Biennale 2014, geht auf der Suche nach Kontrasten in die Berliner Peripherie.Mehr ...

    7. Berlin Biennale

    7. Berlin Biennale, logo

    Soziale Veränderungen und künstlerische Grenzüberschreitungen

    Was ist die 7. Berlin Biennale? Eine Kunstschau, wie es sie bisher noch nicht gab. Sie reiht sich in die Tradition dieser Veranstaltung ein und bricht doch gleichzeitig mit ihren Vorgängern.Mehr ...
    Installation view of the 5th berlin biennial for contemporary art at Neue Nationalgalerie, Courtesy Paulina Olowska; Galerie Daniel Buchholz, Cologne; Metro Pictures, New York; Cabinet, London
Copyright berlin biennial for contemporary art, Uwe Walter, 2008

    Kunst macht von sich reden

    Die Berlin Biennale ist eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa. Alle zwei Jahre setzt sie theoretische Revolutionen in Gang oder brennt wahre Kunstfeuerwerke ab. Hier erinnern wir an ihre Geschichte.Mehr ...
    Tomas Rafa, Queer Parade, Prague, Czech Republic, August 2011. Photo: © Tomas Rafa

    Engagier dich! Die politischen Projekte von Tomáš Rafa

    „Kunst-Journalismus“ unterscheidet sich grundsätzlich – sowohl inhaltlich als auch optisch – vom gewöhnlichen professionellen Journalismus, wie Tomáš Rafas Beitrag zur 7. Berlin Biennale eindrucksvoll beweist.Mehr ...
    Grupa „Nieznani Sprawcy” i Ultras Legia Warszawa, Oprawa towarzyskiego meczu piłkarskiego Legii Warszawa i ADO Den Haag, dokumentacja: Adam Polak, Piotr Pytel, 2010 © Muzeum Sztuki Nowoczesnej Warszawa

    Wir waren nie modern

    Am 2. Juni 2012 wird im Museum für Moderne Kunst in Warschau die Ausstellung Neue Nationale Kunst eröffnet, die in einen kreativen Dialog mit der diesjährigen Berlin Biennale treten soll. Hier erläutern die Kuratoren das Konzept der Ausstellung.Mehr ...
    fragment pracy Drafsmen's Congress, Pawel Althamer, copyright 7. Berlin Biennale

    Fünf Fragen, fünf Antworten

    Vor der Eröffnung der 7. Berlin Biennale haben wir Igor Stokfiszewski, der Mitglied des Kuratorenteams und Aktivist der Krytyka Polityczna ist, einige Fragen zum Programm der Veranstaltung gestellt. Seine fünf Antworten bieten ein Fundament zur Betrachtung der Biennale.Mehr ...
    ArtWiki, logo, copyright 7. Berlin Biennale

    Kunst im Netz

    Am Eröffnungstag der 7. Berlin Biennale wird auch die Internetseite ArtWiki online gehen: ein virtueller Ausstellungsraum, entworfen von dem Kurator der Biennale Artur Żmijewski und dem Medienaktivisten Pit Schultz.Mehr ...
    Marina Naprushkina, Self-governing, photo: Marta Gornicka, copyright 7. Berlin Biennale

    Die Stimme der Anti-Propaganda

    Marina Naprushkina kämpft mit Bildergeschichten gegen den Totalitarismus. Auf der 7. Berlin Biennale wird sie ihre Publikation „Self-Governing” vorstellen.Mehr ...
    Two In Your House von Teatr.doc Copyright: Theatr.doc

    Vom Dokumentarischen zum Theater

    Die Aufführungen der Moskauer Off-Bühne Teatr.doc haben sogar den Zorn von Wladimir Putin erregt. Wie werden die Besucher der diesjährigen Berlin Biennale darauf reagieren?Mehr ...

    Eine Briefmarke vertauscht die Rollen

    Khaled Jarrar kämpft mithilfe der Kunst um seine Heimat. Seine Arbeiten zum Thema Palästina werden auf der 7. Berlin Biennale zu sehen sein.Mehr ...
    Leo Cohen, Fear Head, courtesy of the artist

    Open Call Leaks (2) – Leo Cohen

    Wir fahren fort mit der Vorstellung von Künstlern, die sich im Rahmen vom Open Call der 7. Berlin Biennale beworben haben. Heute ist Leo Cohen aus Großbritannien an der Reihe.Mehr ...
    Shwa Dler Quaradaki, Be patient, courtesy of the artist

    Open Call Leaks (1) - Shwan Dler Qaradaki

    An dieser Stelle gewähren wir einen exklusiven Einblick in das umfangreiche Recherchearchiv der 7. Berlin Biennale und die im Rahmen des Open Call eingereichten künstlerischen Arbeiten. Anhand kurzer Porträts stellen wir die teilnehmenden Künstler vor. Heute: Shwan Dler Qaradaki aus Norwegen.Mehr ...
    Vaporización, copyright: East Gallery, Mexico, 2003

    Bilder eines ungleichen Todes

    Die international bekannte mexikanische Künstlerin Teresa Margolles konstatiert, dass auch der Tod inzwischen zu einer Frage des sozialen Status geworden ist. Auf der 7. Berlin Biennale präsentiert sie eines ihrer Projekte.Mehr ...
    Logo der Aktion von Martin Zet © Berlin Biennale

    Die Kunst radikalisiert sich selbst

    Die 7. Berlin Biennale steht schon vor der Tür, aber wir wissen immer noch nicht genau, was eigentlich auf der diesjährigen Ausstellung passieren wird. Einer der wenigen Fixpunkte auf der künstlerischen Landkarte ist die Aktion Deutschland schafft es ab.Mehr ...
    Auschnitt: Umschlag von der Publikation Forget Fear © Berlin Biennale

    „Wenn sich Kunst und Politik verbinden, bin ich glücklich“ – Artur Żmijewski und Joanna Warsza in München

    In München stellen die Kuratoren der 7. Berlin Biennale ihr Ausstellungskonzept und ihre Publikation „Forget Fear“ vor.Mehr ...
    7KW Institute for Contemporary Art, copyright 7. Berlin Biennale

    Countdown

    Zwei Monate vor dem Beginn der 7. Berlin Biennale haben wir deren Veranstaltungsbüro in der deutschen Hauptstadt besucht.Mehr ...
    Natalia Sokol i Oleg Vorotnikow. fot: Thomas Peter, copyright 7. Berlin Biennale

    Subversiv, aber massenkompatibel

    Sie nennen sich Voina, also Krieg, aber ihre Vorgehensweise ist ganz gewaltfrei. Das russische Künstlerkollektiv, das mit anarchisch-satirischen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht hat, ist am Aufbau der 7. Berlin Biennale beteiligt.Mehr ...
    Joanna Warsza, copyright 7. Berlin Biennale, fot. Anna Eckold

    Nichts verändern, damit alles anders wird

    Wie Kuratorenteams arbeiten, darüber, was Kunst anstößt und über die Performance der Berliner Biennale spricht Joanna Warsza, Mitkuratorin der Ausstellung.Mehr ...
    Artur Żmijewski, Kurator der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst | Foto: Zofia Waslicka

    Rechts oder links, Herr Künstler? – Interview mit dem Kurator der 7. Berlin-Biennale Artur Żmijewski

    Beim Open Call der 7. Berlin-Biennale wurden Künstler nach ihrer politischen Gesinnung gefragt, Kurator Artur Żmijewski erklärt, warum. Und wir starten einen Open Call zum Open Call und fragen Sie nach Ihrer Meinung!Mehr ...
    Paweł Althamer, copyright 7. Berlin Biennale

    Wir stehen an der Schwelle zu neuen Gewohnheiten

    Der polnische Bildhauer und Sozialaktivist Paweł Althamer lüftet den Schleier des Geheimnisses und erzählt von den Projekten, die er für die 7. Berlin Biennale geplant hat.Mehr ...
    Illustration: Tymoteusz Piotrowski

    Lasst uns diese Kunst anwenden

    Manifeste sind Diagnosen und zugleich Entwürfe einer neuen Welt. Die Kunst bedient sich dieses Mittels zur Postulierung von Umbrüchen besonders häufig. Was können Manifeste tatsächlich verändern?Mehr ...
    Yael Bartana, Assasination, 2011, filmstill, Copyright Yael Bartana

    Das Instrumentarium einer ungewöhnlichen Rückkehr

    Jeder Umstürzler muss in ein bestimmtes Schema passen, er muss so ähnlich aussehen wie Sławomir Sierakowski, Che Guevara oder Vaclav Havel als er noch jung war. Yael Bartana, die in ihren Filmen die Geschichte des „Jewish Renaissance Movement in Poland“ erzählt, präsentiert noch mehr dieser visuellen Klischees. Wir wollen versuchen, sie in ihre Bestandteile zu zerlegen und zu zeigen, wie man aus ihnen neue künstlerische Welten erschafft.Mehr ...
    A Cookbook for Political Imagination, pod redakcją Sebastiana Cichockiego i Galiat Eilat, Zachęta Narodowa Galeria Sztuki, Sternberg Press, Warszawa, 2011, dzięki uprzejmości Zachęty Narodowej Galerii Sztuki

    Kochen wir uns eine Renaissance

    400 Seiten und fast ein Kilo, diesen Umfang und dieses Gewicht haben die Rezepte für eine einzige phantastische Idee. Das "Cookbook for Political Imagination" ist die als englischsprachiges Buch erschienene Ergänzung von Yael Bartanas Filmtrilogie.Mehr ...
    LauLaura-Palmer-Foundation, logo. Projekt: Kuba de Barbaro. Copyright: Laura-Palmer-Foundation

    Die Erzeugung von Eindrücken

    Wir haben uns bereits daran gewöhnt, dass Kunst auch ohne die Erschaffung physischer Objekte funktioniert. Was aber, wenn sie sich vollständig an der Grenze zum Fiktiven, Widersprüchlichen und Zufälligen abspielt? Die Laura-Palmer-Foundation unterstützt und organisiert performative Aktionen und demonstriert eindrucksvoll, dass wir uns nicht zu sehr an festgelegte Bilder gewöhnen sollten.Mehr ...
    7. Berlin Biennale, Logo

    Künstler werfen Bomben

    Künstler als Kuratoren – daran haben wir uns bereits gewöhnt. Aber wie funktioniert eine solche Doppelrolle in einem Bereich, der es mit der Political Correctness sehr genau nimmt? Ein Blick auf die Kontexte der kuratorischen Strategie für die 7. Berlin Biennale.Mehr ...
    KW Institute for Contemporary Art, Berlin, Straßenansicht / View from the street, Photo: Uwe Walter, 2010

    Starke Strukturen werden schrittchenweise aufgebaut

    Warum finden bedeutende Kunstveranstaltungen nur alle zwei bis fünf Jahre oder in anderen, ähnlich großen Intervallen statt? Wem nutzt das, und wozu soll das gut sein?Mehr ...

    Kontexte, Hintergründe, Assoziationen der 7. Berlin Biennale

    © Colourbox

    Offene Türen

    Open Call nennt sich das Verfahren, bei dem sich Künstler selbst bei einem Kurator oder einer Institution melden, und es kommt immer häufiger zum Einsatz, wenn eine Kunstausstellung aufgebaut wird. Auch ein Teil des Programms der 7. Berliner Biennale kommt so zustande.Mehr ...
     Dellbruegge & de Moll, Wir arbeiten an der Peripherie, Kunsthaus Baselland 2004, copyright Dellbruegge &de Moll VG Bild-Kunst 2004

    Territorienerweiterung

    Was und wer schafft Raum? Und nach welchen Grundsätzen kann man in ihn eingreifen? Das Künstlerduo Dellbrügge & de Moll erkundet und manipuliert Räume. Nicht nur die der Kunst.Mehr ...
     Anna Molska, Ohne Titel. Installation. 5th berlin biennial for contemporary art at Skulpturenpark. Courtesy Ania Molska.
Copyright berlin biennial for contemporary art, Uwe Walter, 2008

    Landung im Todesstreifen

    Der Architekt, Urbanist und Visionär Mies van der Rohe träumte von einem Ausstellungsraum, der sich beliebig und ohne Einschränkungen gestalten lässt. Der Skulpturenpark ist Teil der 5. Berliner Biennale und einer der gelungensten Versuche, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.Mehr ...
    Poland, Europa 1999/2002, Copyright Christian de Lutz

    Schicht auf Schicht

    Christian de Lutz arbeitet mit Objekten, auf die er vor Jahren gestoßen ist, mit Bildern aus seinem eigenen Archiv und mit Gebäuden aus dem Berliner Stadtteil Wedding. Den einen gibt er neue fotografische Existenzen, die anderen macht er zu einem unabhängigen Kunstzentrum. Er verknüpft seine Rollen als Kurator, Künstler und Kunstanimateur.Mehr ...
    Olympia Stadion, Public Movement. Courtesy Public Movement

    Wie aus einer totalitären Olympiade

    Welche Kraft kann ein Schritt haben, den eine Gruppe von Menschen auf einem leeren Platz in der Stadt tut? Das Performance-Kollektiv Public Movement zeigt, dass die Synchronisierung von Bewegungen, Gesten und Schritten großartig ausdrücken kann, was heute politisch ist.Mehr ...
    Piotr Uklański, Untitled (Fist), 2007, Installationsansicht 5. Berlin Biennale, Neue Nationalgalerie, Courtesy Piotr Uklański, Galleria de Carlo, Milan, Copyright Berlin Biennial for contemporary art, Uwe Walter 2008.

    Im Schweinsgalopp durch die Ikonen

    Die Berliner Biennale erzeugt Ideen, bildet und bringt – ja, ja! – eine ganze Menge neuer künstlerischer Existenzen hervor, und einige von ihnen werden zu Ikonen. In Erwartung der siebten Auflage dieser großen Kunstveranstaltung erinnern wir, völlig subjektiv, an diejenigen Arbeiten, die uns von den vergangenen Biennalen im Gedächtnis geblieben sind.Mehr ...
    Faculty of Invisibility The Speech. Jan van Eyck Academie, Dezember 2006, cortesy Inga Zimprich

    Sag’s noch einmal

    Muss ein Kunstwerk realisiert werden, damit es existiert, oder genügt es, dass es existieren kann? Inga Zimprichs Werkstoffe sind die Sprache und ihre institutionellen Verwicklungen. Und da hat sie es mit dem Potentiellen wirklich sehr leicht.Mehr ...
    Paweł Althamer, Wspólna Sprawa, 2009. Courtesy Paweł Althamer, Open Art Projects

    Ein Labor für soziale Skulpturen

    Der Wohnblock Krasnobrodzka Straße 13 im Warschauer Stadtviertel Bródno sieht aus wie jeder andere: 10 Stockwerke, Plattenbauweise, die Fassade in Beige- und Brauntönen. Dies ist der Schauplatz der sozialen Experimente Paweł Althamers. Ohne diesen Ort lässt sich Althamers Kunst nicht verstehen.Mehr ...
    Monica Bonvicini, 15 Steps to the Virgin, 2011/ Foto: J. Ralske, courtesy the Artist and Galerie Max Hetzler, Berlin

    Denken sollte schmutzig machen

    Sie ist mit Sicherheit keine Romantikerin, dafür versteht sie es meisterhaft, Stahl, Beton und Spiegel zu bändigen und sie zu einem Statement über Gewalt, Identität und Sexualität zusammenzufügen. Die Berliner Künstlerin Monica Bonvicini.Mehr ...
    Robert Kuśmirowski und Karina Dzieweczyńska. Foto: Marcin Saldat

    Das Potenzial schlummert nicht mehr

    Große Kunst benötigt keine städtischen Zentren und bedeutenden Institutionen. Manchmal sind neue Territorien viel interessanter. Die Kuratorin Karina Dzieweczyńska aus Świecie weiß, wie man diese Territorien erschließt, und wird während eines Workshops auf der Biennale Berlin von ihren Erfahrungen berichten.Mehr ...