Raqs Media Collective


Raqs ist ein Wort aus dem Persischen, Arabischen und Urdu
und bezeichnet den Zustand, in den
„die tanzenden Derwische“ geraten, wenn sie sich drehen.
Raqs bezeichnet und verkörpert diese Praxis
einer kinetischen Betrachtung der Welt.
Es ist auch ein Wort für Tanz.
Künstler, Medienkünstler, Kuratoren, Redakteure, Katalysatoren kultureller Prozesse – für Raqs Media Collective (Jeebesh Bagchi, Monica Narula & Shuddhabrata Sengupta) gibt es viele Bezeichnungen. Ihre Arbeiten, die an bedeutenden internationalen Orten und bei Veranstaltungen ausgestellt wurden, verorten das Kollektiv an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischer Kunst, historischer Erkundung, philosophischer Spekulation, Forschung und Theorie – oft in Form von Installationen, Online- und Offline-Medienobjekten, Performances und Begegnungen.
Das Kollektiv lebt in Delhi und und arbeitet dort am Sarai, Centre for the Study of Developing Societies, einer Initiative, die das Kollektiv im Jahr 2000 mitbegründet hat. Sie sind Mitglieder des Redaktionskollektivs der Sarai Reader-Serie, haben „The Rest of Now“ kuratiert und waren Mitkuratoren von „Scenarios“ für die Manifesta 7 (2008).
Einzelausstellungen unter anderem in der Lightbox, der Tate Britain (London, 2009), der Ikon Gallery (Birmingham, 2009), dem Palais de Beaux Arts (Brüssel, 2004), in der Frith Street Gallery (London, 2009), im Museum für Kommunikation (Frankfurt, 2006) dem Künstlerhaus Stuttgart ( 2005), im Museum für Moderne Kunst (Warschau, 2010) und in den York University Galleries (Toronto, 2011). Gruppenausstellungen in der Serpentine Gallery (London), im Mori Museum (Tokio), in der MuHKA (Antwerpen), im Kunstmuseum Bern und der Thyssen Bornemisza Art 21 (Wien) , des weiteren in der Mattress Factory (Pittsburgh), im Museum für Kommunikation (Frankfurt), der Aicon Gallery (London), der Fondazione Sandretto (Turin), der Bose Pacia Gallery (New York), dem PM House Museum & Gallery (London), dem Künstlerhaus Stuttgart sowie auf den Biennalen von Taipei [2004], in Liverpool [2004], Ogaki [2006] und Venedig [2003 + 2005], auf der documenta 11 (Kassel), dem Itau Cultural (Sao Paulo), in der Generali Foundation Galerie (Wien), dem Walker Art Center (Minneapolis) und dem Roomade Büro für zeitgenössische Kunst (Brüssel).








