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Fantoma. In memoriam 1914

„So etwas muss man erlebt haben. Ich bin so ein Realist, dass ich das alles mit eigenen Augen sehen muss...“ Otto Dix

Das Goethe-Institut Bukarest und sein Jugendprojekt FOKUS pe GERMANĂ haben in Zusammenarbeit mit dem Bukarester Kunstmuseum einen Zeichenworkshop im Rahmen der Otto-Dix-Ausstellung organisiert. Das Projekt wurde von dem rumäniendeutschen Künstler Hans-Georg Mann betreut.

Mädchen und Jungen haben sich mit dem Thema 1. Weltkrieg auseinandergesetzt und gemeinsam die Bodenfläche des Ausstellungsraumes mit Zeichnungen abgedeckt. Am ersten Workshoptag haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönliche Dokumente aus der Zeit des Ersten Weltkriegs mitgebracht. Durch Austausch und Verarbeitung von Geschichten, Fotos und aufgefundenen Objekten sind die Ideen zu den späteren Arbeiten entstanden. Alleine oder in Gruppen ist es allen gelungen, sich durch zeichnerische und performative Ausdrucksmittel dem Thema zu nähern.

Die Teamarbeit und die Mischung von Kunst, Geschichte und Aktion kamen bei den Teilnehmern gut an: „Wir konnten ganz offen sagen, was wir denken. Das war wichtig!“

Der Workshop endete mit einer Performance in der Nacht der Museen, im Garten des Kunstmuseums. Als Fantome verkleidet sammelten die jungen Künstler Ideen und Gedanken der Besucher zum Thema und verbanden sie mit der historischen Jahreszahl 1914.