Das Internet hat das Leben und Arbeiten aller Menschen weltweit revolutioniert. Die rasante Entwicklung dieses allgegenwärtigen Kommunikationsmittels erfordert eine Neuorientierung im Bereich der Politik, Gesetzgebung und Bildung. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit!
Remixkultur
Freier Zugang zum Wissen und das Aneignen, Rekompilieren und Weitergabe des Wissens und der Kultur waren Ende Oktober 2012 die Themen der vierten Podiumsdiskussion aus der Reihe „Digitale Gesellschaft“. Schauen Sie sich die Videoaufzeichnung dieser spannenden Diskussion und die Thesen unserer Podiumsteilnehmer an.
Ende Oktober 2012 diskutierten deutsche und russische Experten über Remixkultur und Zukunft des Wissens.
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Wie prägt sich ein neues Rechtsparadigma heraus, das nicht den Einzelurheber schützt, sondern die Freiheit des Schaffens?
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Cornelia Sollfrank über Remixkultur, bürgerliches Kunstsystem und Monopolstellung der Kreativität
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Das deutsche Urheberrecht heißt deshalb Urheberrecht, weil es den Urheber als Mittelpunkt hat.
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In seinem Buch „Mashup – Lob der Kopie“ beschreibt der Journalist Dirk von Gehlen die Kopie als grundlegende Kulturtechnik.
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Wir stehen an der Schwelle einer neuen Epoche des Kreativschaffens, einer zweiten Epoche der Renaissance.
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Wie die Digitalisierung Kunst und Kultur verändert.
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Mit dem Handelsabkommen ACTA sollten Standards im Kampf gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen etabliert werden. Doch Proteste bugsierten das geplante Abkommen ins Aus.
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Auf der informellen Konferenz SocialCamp 2012 kamen die Initiatoren der interessantesten Non-Profit- Internetprojekte mit bürgerschaftlicher und sozialer Ausrichtung zusammen.
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Zusammen. Machen.
Am 6. Juli 2012 haben deutsche und russische Experten über Online-Projekte aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft diskutiert.
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Wird Informationsfreiheit überflüssig, wenn Behörden selber im Internet Informationen und Datensätze bereitstellen?
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Lässt sich, was technisch machbar erscheint, auch kulturell in der Arbeitswelt verankern?
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Über Umdeutung der Begriffe Gemeinschaft und Arbeitsteam.
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Garantiert die passende freie oder kommerzielle Software das Gelingen eines Projekts? Warum sind Ideen wichtiger als Werbung?
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Was braucht man, um ein anspruchsvolles nicht kommerzielles Projekt auf die Beine zu stellen, und das von null an und mit reinem Enthusiasmus?
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War die Konferenz auch 2012 mit ihrem Motto „Aktion!“ zur richtigen Zeit am richtigen Ort?
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Welche Chancen es bietet, bibliografische Daten offen und frei verfügbar zu machen, erklärt Experte Adrian Pohl vom Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen im Gespräch.
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Der nationalsozialistische Ungeist ist längst nicht tot, er hat überlebt – auf der anderen Seite des Mondes! So lautet die abenteuerliche Prämisse von „Iron Sky - Wir kommen in Frieden!“
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Für den Blogger aus Nowosibirsk ist ein Leben ohne sein Online-Tagebuch un-
denkbar. Mit uns plaudert er über seinen Tagesablauf, Kommentare im russischen Internet und Sowjetnostalgie.
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Wie wichtig sind Blogs für die Gesellschaft? Brechen Blogs als Medium von allen für alle die Massenmedien auf? Ist Bloggen eine neue Berufsform oder nur ein Publikationsspielzeug für Nerds und Geeks? Eine Bestandsaufnahme.
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Bürger Hacker
„Freier Zugang zu Informationen für alle“ – die Prinzipien der in den 1980er Jahren entworfenen Hackerethik können heute die Prinzipien eines jeden mündigen Bürgers sein. Muss man Informatiker sein, damit das demokratische Instrument der zivilen Kontrolle im digitalen Zeitalter funktionieren kann? Gibt es Grenzen für einen transparenten Umgang mit Daten? Und wer trägt die Verantwortung für die Folgen der Veröffentlichung geheimer Informationen?
Muss man Informatiker sein, damit zivile Kontrolle im digitalen Zeitalter funktionieren kann? Videoaufzeichnung der Podiumsdiskussion vom 13. Juli 2011.
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Oft verschaffen sich Hacker Zugang zu vertraulichen Daten oder legen Websites lahm. Deshalb ist der Begriff des Hackers nicht allzu positiv besetzt. Zu Recht? Ein Gespräch mit Thorsten Holz.
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Was als Forum der Hackerszene begann, hat sich als feste Vermittlungsinstanz zwischen Systembetreibern, Öffentlichkeit und Politik etabliert.
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Constanze Kurz über Bedeutung und Wandel des Hackerbegriffs in der digitalen Gesellschaft.
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Von der neuen Aufgabe des investigativen Journalisten. Ein Kommentar von Mercedes Bunz.
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Über den Chaos Computer Club und die
Hacker-Ethik, Marktwirtschaft und techni-
sche Entwicklungen und die persönliche
Prägung als Ostberlinerin.
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Die Suche nach der Freiheit des Wortes bringt neue Formen des Journalismus hervor.
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Kultur 2.0
Web 2.0 und ziviles Engagement, Kulturflatrate und Open Access, Urheberrecht und Creative Commons – hier finden Sie Artikel rund um aktuelle Trends des Lebens im digitalen Zeitalter.
In diesem Jahr fand bereits zum zweiten Mal die Un-Konferenz Social Camp statt, die zivilgesellschaftliche, karitative und Non-Profit-Projekte einschließlich ihrer Internetaktivitäten zum Gegenstand hatte.
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Mit einer Reform des Urheberrechts will Brasilien den Krieg gegen das Filesharing beenden und einen neuen Austausch zwischen Künstlern und Publikum etablieren. Wie wird die Idee der sogenannten Kultur-Flatrate heute in anderen Ländern aufgenommen?
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Creative Commons ist ein Lizenzsystem, bei dem Urheber die Nutzungsrechte an ihrem Werk selbst vergeben können. Damit wird dem Copyright der freie Austausch geistigen Eigentums entgegengesetzt.
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Es braucht eine Menge Fantasie, um in Zeiten leerer kommunaler Kassen neue Angebote für die Bibliotheksnutzer zu kreieren. Dem Team der Stadtbibliothek Bremen gelingt dies.
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Das deutsche Urheberrecht ist den Herausforderungen des digitalen Zeitalters nicht gewachsen. So sieht es jedenfalls Till Kreutzer. Der Rechtsanwalt und Mitbetreiber des Internetportals iRights.info fordert eine Neuausrichtung.
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Das meint Moritz Sauer, der Herausgeber des Online-Magazins Phlow.net für Musik- und Netzkultur.
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Open-access.net informiert verlässlich und umfassend über Publikationsformen, die den unbeschränkten, kostenlosen Zugang zu Forschungsergebnissen und -daten ermöglichen.
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Datenschutz
Neue Technologien fördern die Zunahme der staatlichen Kontrolle und Überwachung der Bürger. Aber kann durch die Einschränkung von Grundrechten Sicherheit garantiert werden?
Muss man sich über die mögliche Verbreitung der eigenen Daten eigentlich den Kopf zerbrechen? Das Goethe-Institut hat per Video Bürger in Nowosibirsk dazu befragt, ob und an wen sie ihre persön-
lichen Daten preisgeben würden.
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Ein Anschlag auf Moskaus größten Flughafen, Terror in der Metro und in Reisezügen. Wie groß ist die Angst? Und glaubt man, dass durch eine strengere Überwachung Anschläge verhindert werden könnten?
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Im Vorfeld der Diskussion „Datenschutz der Zukunft“ sprach Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein, über Spuren im Netz und den Schutz von Freiheitsrechten in der digitalen Welt.
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Wie viel Sorgfalt lässt der Staat bei der Aufbewahrung von Informationen über seine Bürger walten? Natalja Jewdo-
kimowa, Beauftragte des Menschenrechts-
rates in St. Petersburg, über das neue Datenschutzgesetz in Russland.
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Auf die Frage „Wie finden Sie es, dass Ihre Daten aus sozialen Netzwerken zu kommerziellen Zwecken oder von Geheimdiensten genutzt werden können?“, antworten die meisten: „Ist mir egal“.
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Expertendiskussionen
Ende Oktober 2012 diskutierten deutsche und russische Experten über Remixkultur und Zukunft des Wissens.
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Am 6. Juli 2012 haben deutsche und russische Experten über Online-Projekte aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft diskutiert.
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Muss man Informatiker sein, damit zivile Kontrolle im digitalen Zeitalter funktionieren kann? Videoaufzeichnung der Podiumsdiskussion vom 13. Juli 2011.
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Diskussion mit Thilo Weichert und Iwan Begtin vom 24. Februar 2011.
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Constanze Kurz vom Chaos Computer Club diskutiert die Vorratsdatenspeicherung mit Thomas de Maizière im Rahmen einer Veranstaltung des „Deutschlandfunks“.
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Am 20. November 2010 diskutierten Internetexperten zum Thema „Zugang“ über Netzpolitik zwischen Kulturflatrate, Lizenzmodellen, Open Access und Creative Commons.
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Aufzeichnung der Diskussion mit Mathias Müller von Blumencron und Leonid Parfjonow am 23. November 2010 in Moskau.
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