
Das Dossier „Deutschlandjahr in Russland: Regionen“ beleuchtet jeden Monat spannende Veranstaltungen in über fünfzig russischen Städten.
Juni: Woronesch

Die Transformation des städtischen Milieus gab den Anstoß für das Projekt Revisiting the Space, das vom 13. bis 18. Mai in Woronesch stattfand. Junge Künstler aus Woronesch und Leipzig hatten sich zum Ziel gesetzt, die städtischen Räume mit ästhetischen Mitteln wie Fotografie, Malerei, Performance und Klang zu hinterfragen. Ein Interview mit den Teilnehmern Iwan Gorschkow, Kristina Jurotschkin, Max Bodenstedt und Thomas Lindenberg über die von ihnen im Rahmen des Projekts geschaffenen Objekte, über Ambivalenzen im städtischen Raum von Woronesch sowie über alternative Wege zur Entwicklung des Systems zeitgenössischer Kunst finden Sie im Dossier „Deutschlandjahr in Russland – Regionen/Woronesch“.
März-Mai: Nowosibirsk

Samir Akika, Leiter der Tanztheater-Sparte am Theater Bremen und langjähriger freier Choreograph, reist im Frühjahr 2013 mit einem Team aus Tänzern, Bühnenbildnern, Dramaturgen und Urban Artists nach Novosibirsk, um mit lokalen Tänzern und Schauspielern ein Tanztheater-Projekt auf die Bühne zu bringen. In dem Stück geht es nicht darum, einem Ort eine Stimme zu verleihen, sondern die versprengten Stimmen eines Ortes zu versammeln: „NOVOSIBIRSK TRANSFER“.
Februar: Archangelsk

Auf der internationalen Konferenz "Museеn in die Zukunft" (19. - 21. Februar 2013) in Archangelsk treffen sich Museumsfachleute aus Nordwestrussland, Moskau und Deutschland. Hier werden neue Möglichkeiten bei der Konzeption von Ausstellungen, der Kommunikation nach außen, der Katalogisierung der Bestände und der Kooperation mit anderen Museen und Einrichtungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene erörtert. Link zur Konferenz "Museеn in die Zukunft"
Januar: Perm
Im Januar treffen in der Stadt Perm elektronische Musikgangarten auf ethnische Melodien: eine Mixtur aus Heute und Morgen, aus Musik, Geräusch und in Echtzeit per Computer geformtem Klang. Im Laufe mehrerer Workshops werden Musiker und Tonregisseure mit den neuesten Techniken musikalischer Tonvermittlung bekannt gemacht. Organisatoren des Projekts: Goethe-Institut, Büro für Kulturprojekte "Ergo", mit Unterstützung von Permer Volkskunsthaus "Gubernija".














