Deutschlandjahr – Regionen

(c) Goethe-Institut Moskau

Das Dossier „Deutschlandjahr in Russland: Regionen“ beleuchtet jeden Monat spannende Veranstaltungen in über fünfzig russischen Städten.

Juni: Woronesch

© Goethe-Institut

Die Transformation des städtischen Milieus gab den Anstoß für das Projekt Revisiting the Space, das vom 13. bis 18. Mai in Woronesch stattfand. Junge Künstler aus Woronesch und Leipzig hatten sich zum Ziel gesetzt, die städtischen Räume mit ästhetischen Mitteln wie Fotografie, Malerei, Performance und Klang zu hinterfragen. Ein Interview mit den Teilnehmern Iwan Gorschkow, Kristina Jurotschkin, Max Bodenstedt und Thomas Lindenberg über die von ihnen im Rahmen des Projekts geschaffenen Objekte, über Ambivalenzen im städtischen Raum von Woronesch sowie über alternative Wege zur Entwicklung des Systems zeitgenössischer Kunst finden Sie im Dossier „Deutschlandjahr in Russland – Regionen/Woronesch“.
    Max Bodenstedt, Kristina Jurotschkin, Thomas Lindberg, Neustart der stetigen Entwicklung!, Laserdruck, 2013

    Förderung junger Künstler – in Deutschland kein Problem?

    Ein Interview mit den deutschen Künstlern Kristina Jurotschkin, Max Bodenstedt und Thomas Lindenberg über alternative künstlerische Institutionen, staatliche Unterstützung und das Projekt Revisiting the Space in Woronesch.Mehr ...
    Iwan Gorschkow, Brunnen, Fundstücke, 2013

    Interview mit Iwan Gorschkow

    Iwan Gorschkow, Vertreter der jungen zeitgenössischen Kunst und Teilnehmer am Projekt Revisiting the Space, erzählt, warum er immer wieder gern in seine Heimatstadt Woronesch zurückkehrt und was er sich vom Residenzstipendium des Leipzig International Art Programme erhofft.Mehr ...

    März-Mai: Nowosibirsk

    © Goethe-Institut Nowosibirsk/Julia Lebedewa

    Samir Akika, Leiter der Tanztheater-Sparte am Theater Bremen und langjähriger freier Choreograph, reist im Frühjahr 2013 mit einem Team aus Tänzern, Bühnenbildnern, Dramaturgen und Urban Artists nach Novosibirsk, um mit lokalen Tänzern und Schauspielern ein Tanztheater-Projekt auf die Bühne zu bringen. In dem Stück geht es nicht darum, einem Ort eine Stimme zu verleihen, sondern die versprengten Stimmen eines Ortes zu versammeln: „NOVOSIBIRSK TRANSFER“.
      Julia Hanske, Institutsleiterin am Goethe-Institut Nowosibirsk

      Als Institution können wir nur Impulse geben

      Julia Hanske, Institutsleiterin des Goethe-Instituts in Nowosibirsk, erzählte uns, warum russlandweit die Tanzszene völlig anders ist, als man es in Deutschland kennt, über die Mentalität der Einwohner in Nowosibirsk und das Projekt „Nowosibirsk. Transfer“.Mehr ...
      Nowosibirsk Transfer – Samir Akika/Unusual Symptoms. Foto: Anton Kutlubajew

      Samir Akika: kleine Revolution in Nowosibirsk

      Der in Deutschland tätige Choreograf Samir Akika inszenierte auf Einladung des Goethe-Instituts in Nowosibirsk ein Tanzstück, das die einen sich vier Mal hintereinander ansahen, während andere die Vorstellung frühzeitig verließen.Mehr ...

      Februar: Archangelsk

      Foto: (c) Kunsthalle Emden

      Auf der internationalen Konferenz "Museеn in die Zukunft" (19. - 21. Februar 2013) in Archangelsk treffen sich Museumsfachleute aus Nordwestrussland, Moskau und Deutschland. Hier werden neue Möglichkeiten bei der Konzeption von Ausstellungen, der Kommunikation nach außen, der Katalogisierung der Bestände und der Kooperation mit anderen Museen und Einrichtungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene erörtert. Link zur Konferenz "Museеn in die Zukunft"
        Hauptfiliale des Museums in Gostiny Dwor (deutsch etwa: Handelshof) ; Foto: Aleksej Schorochow

        Archangelsk: Laboratorium für Museums-
        kooperation

        „Die Museen bieten Potenzial für die Entwicklung des gesamten Gebietes.“ –
        Ein Interview mit der Direktorin des Heimatmuseums Archangelsk.Mehr ...
        Kunsthalle Emden; Foto: (c) Magnus Manske

        Kunsthalle Emden – von Aquarellmalerei bis zum 3D-Drucker

        Claudia Ohmert, Leiterin der Abteilung Museumspädagogik im Interview.Mehr ...

        Januar: Perm

        Im Januar treffen in der Stadt Perm elektronische Musikgangarten auf ethnische Melodien: eine Mixtur aus Heute und Morgen, aus Musik, Geräusch und in Echtzeit per Computer geformtem Klang. Im Laufe mehrerer Workshops werden Musiker und Tonregisseure mit den neuesten Techniken musikalischer Tonvermittlung bekannt gemacht. Organisatoren des Projekts: Goethe-Institut, Büro für Kulturprojekte "Ergo", mit Unterstützung von Permer Volkskunsthaus "Gubernija".
        Matthias Schneider Hollek. rondo69, Atelierhaus Filderstrasse Stuttgart, 2008

        Matthias Schneider Hollek im Interview

        Ich möchte die Geheimnisse lüften. Ich zeige wirklich alles, was ich da tu, um einen bestimmten Klang zu erzeugen.Mehr ...
        Foto: Projekt Woronowo Krylo

        Das künstlerische Laboratorium Woronowo Krylo über die Synthese aus volksmusikalischer Tradition und Gegenwart

        Das Ethnoprojekt Woronowo Krylo steht nicht für Rekonstruktion oder ethnografisches Modellieren, sondern für eine experimentelle Lesart traditioneller russischer Folklore im Stil des Ethnotrance und des Ethnorituals.Mehr ...
        Marija Korepanowa, Solistin 
Foto: Ethnoprojekt Isha

        Das Musikprojekt Isha

        Die erste Begegnung mit der Welt traditioneller udmurtischer Musik hatte Marija Korepanowa, Solistin der Gruppe Isha, während einer ethnografischen Expedition in das Dorf Junda.Mehr ...

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