
Elektronische Musik genießt weltweit große Aufmerksamkeit. Dieses Dossier berichtet über aktuelle Tendenzen und die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre in Deutschland und Russland, bietet Links zu Labels, Clubs und Festivals.
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GoetheRmx Russland 2012
1774 schrieb Johann Wolfgang von Goethe die Ballade König in Thule - Gretchens Tanz- und Erzähllied aus dem Faust. Was damals populär war, kann auch heute zum Hit werden: dank des Remix.
16 Remixe, fast 500 abgegebene Stimmen, über 2500 Interessierte, die die Beiträge in der Soundcloud-Gruppe GoetheRMX Russland abhörten
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Interviews mit den Gewinnern des GoetheRMX Russland Wettbewerbs.
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Aktuelle Tendenzen
2012 wurde Deutschland als Bezugsrahmen für die elektronische Clubmusik wieder wichtig. Junge Musiker etablieren einen neuen Clubsound. Die Berliner Techno-Infrastruktur wuchs weiter.
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Dass eine Popband überhaupt 40 Jahre alt wird, ist ein Ereignis. Erst recht aber, wenn diese Band Kraftwerk heißt und die einflussreichste deutsche Musikformation ist.
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Die Soundkünstlerin Christina Kubisch erzählt über ihr Projekt electrical walks – die akustische Erkundung von Städten und Orten.
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Experten aus Russland diskutieren über das Phänomen des musikalischen Undergrounds in den Großstädten mit den deutschen Künstlern Gudrun Gut und Sascha Kösch.
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Jan Blomqvist über Singen, Berlin, Musikerkollegen und moderne Folklorebands.
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Berliner Post-Punk-Aktivistin, Label-Macherin, Radio-Moderatorin und Party-Organisatorin Gudrun Gut im Interview.
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Mit ihrem letzten Album „Sweet Silence“ bewegt sich Barbara Morgenstern noch ein Stück mehr in Richtung Pop. Stiller wird sie dadurch keineswegs.
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Hatten die Clubs der Wendezeit noch nicht mal eine Steuernummer, kommen sie heute nicht mehr ohne Businessplan aus. Zwei Filme erzählen die Geschichte der Berliner Clubkultur.
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2012 wurde Deutschland als Bezugsrahmen für die elektronische Clubmusik wieder wichtig. Die GEMA löste mit ihren Tarifplänen eine Protestwelle aus. Junge Musiker etablierten einen neuen, massentauglichen Clubsound. Die Berliner Techno-Infrastruktur wuchs weiter.
Ein Jahresrückblick von Alexis Waltz.
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Wenn vorwärts nicht mehr so viel passiert, kann man endlich einmal zurück schauen: für Finn Johannsen war 2010 im Grunde ein Konsolidierungsjahr.
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Neben Berlin als Clubmetropole beharren auch die übrigen Großzentren Deutschlands stolz auf eigenem Profil, eigener Wichtigkeit und eigenem Charakter – eine kleine Rundreise durch Rest-Deutschland.
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Als vor 15 Jahren der Visual Jockey als visuelles Pendant zum DJ seinen Einzug in die Clubs hielt, bot Berlin ein ideales Umfeld für experimentierfreudige Bilderzeuger. Wie sieht die VJ-Szene heute aus?
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Eine Audioslideshow

Musik zum Verschenken? Mit dem Prinzip Netaudio stellen Künstler ihre Musikwerke im Netz frei zur Verfügung. Aus der Bewegung wurde eine Philosophie. Die Audioslideshow stellt drei Netaudio-Musiker aus Berlin vor.
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Die Generation Laptop entdeckt das Instrument. Mit Bands wie Brand Brauer Frick geht die elektronische Musik in eine neue Runde der Klangerforschung. Virtuelles trifft auf Analoges und bildet neue Nischen urbaner Klangkultur.
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Festivals 2012 in Deutschland
MELT!, Nachtdigital, SonneMondSterne... Der Sommer in Deutschland wäre nicht derselbe ohne Festivals
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Clubs
In welchen Clubs Moskaus muss man gewesen sein und warum sind sibirische Clubbesucher auch große Naturfreunde? Die wichtigsten Adressen für Russlands Nachtleben finden Sie in unserem Magazin.
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Wegweiser durch das Nachtleben in Deutschland – wertvolle Tipps vom Goethe-Institut. Berlin, Hamburg, München, Köln und andere Städte.
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Elektronische Musik – Rückblick
Es mag überraschen, einen Überblick der elektronischen Musik aus Deutschland gut hundert Jahre vor DJ West Bam oder der Love Parade zu starten. Doch die Auseinandersetzung mit Technologie und Maschinen ist keine Erfindung der Pop-Ära. Seit den 1950er-Jahren entwickelte sich parallel dazu die elektroakustische Kunstmusik als eigenes Genre.
Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde hitzig diskutiert, wie man eine Musik für die Moderne gestalten könne.
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Andrej Smirnow, Direktor des Theremin Zentrums in Moskau, erzählt über das Schicksal der Gemeinschaft von Klangforschern, Apologeten der „Maschinenmusik".
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Im zweiten Artikel verrät Andrej Smirnow was „Klang auf Papier“ ist und welcher Synthesizer zu Ehren des Komponisten Alexander Skrjabin dessen Namen bekam.
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Die neu entstandenen Jugendkulturen der 1960er-Jahre entern die Unterhaltungsmusik – populäre Kultur und Avantgarde treffen sich jenseits des Mainstreams.
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Kraftwerk aus Düsseldorf lernten sich angeblich auf einer der frühen Can-Sessions kennen und produzierten zunächst minimalistisch und elektronisch inspirierten Avantgarde-Rock.
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Britische Bands wie ELP oder Yes entwickelten genau wie Eloy, Nektar und Tangerine Dream in Deutschland einen Hang zum Bombastischen.
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Die erste Love Parade im Sommer 1989 war mit 150 Teilnehmern ein Insidertreffen der West-Berliner Szene.
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Elektroakustische Kunstmusik – Rückblick
Die elektroakustische Kunstmusik ist seit den 1950er-Jahren einen Sonderweg gegangen. Berührungspunkte mit der Popmusik blieben die Ausnahme. In der institutionellen Abgeschiedenheit der großen Studios richtete sich die kreative Energie nicht nur auf die Werke selbst, sondern auch auf Forschung, Experimente und Innovation. Anders als in der Popmusik, die stets schnell und flexibel auf neue Produktionsmittel reagierte, entwickelten sich technische Neuerungen in der Kunstmusik erst über einen meist Jahre währenden Zeitraum hinweg.
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Was bleibt von einem Kunstgenre, wenn mit der Digitalisierung auch das Kunstobjekt als solches in Frage gestellt wird? Die Ausstellung
Sound Art. Klang als Medium der Kunst in Karlsruhe gibt hierauf eine Antwort.
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Der Komponistenkreis, der das Köln der 1950er-Jahre prägte, ist oft als Zentrum der musikalischen Avantgarde mystifiziert worden.
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Experimentalstudios und Klangmaschinen: Entwicklung ästhetischer Paradigmen in der elektroakustischen Kunstmusik.
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Neben- und Abwege der elektronischen Musik entwickelten sich jenseits der institutionalisierten Studios.
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Unter dem Einfluss von Techno bildete sich im Deutschland der 1990er-Jahre eine experimentell arbeitende Szene heraus.
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Schreiben Sie uns, welche Themen Sie in dem Dossier „Elektronische Musik“ sehen möchten, welche Musiker und Clubs in Deutschland und in Russland Ihnen am besten gefallen.
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Goethe.rmx 2011
Eine elektronische Interpretation von Goethes König in Thule reist um die Welt und wird in neun Ländern auf vier Kontinenten geremixed. Musiker aus Tschechien, Russland, Brasilien, Griechenland, Australien, Ungarn, Kanada, Polen und Belgien sorgen für neun Versionen deutscher Musik, für neun Mal Goethe.rmx.
Die Mutter aller Remixe
Emil Klotzsch über seinen
König in Thule, über seinen Job als Musiker und Sounddesigner und darüber, wie Musik der Schlüssel zur Kultur eines Landes sein kann.
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Goethe.rmx weltweit
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DJs im Profil
Goethe.rmx ist ein Gemeinschaftsprojekt der Goethe-Institute Australien, Belgien, Brasilien, Griechenland, Kanada, Polen, Russland, Tschechien, Ungarn und des Internet-Bereichs der Zentrale des Goethe-Instituts in München.