
Die Populärwissenschaft ist zu unserem alltäglichen Begleiter geworden – ob im Museum, als Infografik in der Zeitung, Vorlesung im Netz oder Bericht im Fernsehen. Wissenschaftliche Erkenntnisse durchdringen und verändern unsere Gesellschaft, initiieren öffentliche Diskurse. Was bedeutet die Popularisierung der Wissenschaft für die Wissensgesellschaft? Wie ändert sich dadurch unsere Bildung, Wahrnehmung und Sprache?
Wissenschaft und Medien
Es war das Thema des Berliner Frühjahrs: Die Pläne zum temporären Veranstaltungsort „BMW-Guggenheim-Lab“ sorgten bei Bürgern, Politik und Medien für heftige Kontroversen.
Mehr ...
Wenn ihre Mutter jeden Beitrag der Sendung verstanden hat, weiß Monika Grebe, dass sie einen guten Job gemacht hat.
Mehr ...

Wie funktioniert das Herz, was befindet sich unter dem Eis der Antarktis – es gibt unendlich viele Fragen, bei deren Klärung Infografiken hilfreich sind.
Mehr ...
Wenn Harald Lesch vor der Kamera steht, werden selbst komplizierteste Themen für jeden verständlich.
Mehr ...
Iwan Ochapkin, herausgebender Redakteur der Zeitschrift „New Scientist“ über schmutzige Arbeit, sauberen Urlaub, intelligente Polymere und Laien im Wissenschaftsjournalismus.
Mehr ...
Immer mehr Wissenschaftler suchen einen Weg in die Öffentlichkeit. Warum, das verrieten sie der Medienwissenschaftlerin Beatrice Dernbach.
Mehr ...
Bildung und Sprache
Sie hat das Wissenschaftssystem aufgerüttelt: die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft organisierte Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. Jetzt geht sie in die letzte Runde.
Mehr ...
Bildung – für die einen in erster Linie kultureller und persönlichkeitsbildender Selbstzweck, ist sie den anderen vor allem ökonomische Ressource.
Mehr ...
Deutschland ist auf dem Weg zur inklusiven Schule, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen.
Mehr ...
Das Internet könnte unsere Bildung revolutionieren und unsere Wissenschaften neu strukturieren: Davon ist der Medienjournalist Michael Maier überzeugt.
Mehr ...
Heute werden wissenschaftliche Vorträge immer öfter als multimediale „Performances“ aufgezeichnet und online archiviert. Sie dienen dem Selbstmarketing und als digitales Labor.
Mehr ...
Wie wissenschaftliche Phänomene in einem interaktiven Museum visualisiert werden.
Mehr ...
In Nowosibirsk, seit langem berühmt für sein Wissenschaftszentrum Akademgorodok, kennt man sich aus mit der Popularisierung von Wissenschaft.
Mehr ...
Bei einem Science Slam wagen sich junge Forscher ins Rampenlicht, erklären ihre Ergebnisse auf originelle Art und in nur zehn Minuten.
Mehr ...
Igor Guljajew: „Kinder für Wissenschaft zu interessieren ist ganz einfach.“
Mehr ...
Wer soll die Popularisierung von Wissenschaft betreiben? Denkanstöße von Sergej Adonin, Aspirant am Institut für anorganische Chemie der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Mehr ...
Wladimir Trifonow: Antiwissenschaftliche „Kost“ wird immer gern konsumiert.
Mehr ...
Deutschlands erste Mitmach-Ausstellung zu Sprache und Kommunikation ist im Oktober 2011 eröffnet worden. Im Wortreich können die Gäste die Vielfalt von Sprache und Kommunikation erleben.
Mehr ...
Bei der Arbeit an einer Dissertation können Kunstobjekte entstehen.
Mehr ...
Die Zukunft von Mensch und Technologie
Dossier: Die Zukunft von Mensch und Technologie
Naturwissenschaftliche Forschungen zu den Themen Leben, Intelligenz und Materie erzielen derzeit revolutionäre Ergebnisse, die unsere Auffassung von der Natur des menschlichen Körpers und Geistes herausfordern. Der Erfinder und Futurologe Ray Kurzweil leitet aus möglichen technologischen Anwendungen dieser Erkenntnisse die Vision einer nahen Zukunft ab, in der Künstliche Intelligenz die menschliche auf allen Gebieten übertrifft, in der der Mensch mit intelligenter Technik verschmilzt, Krankheiten und Altern durch den Einsatz von Gentechnik und Nanomedizin bekämpft werden und schließlich niemand mehr eines natürlichen Todes sterben muss.
Was an diesen Visionen ist Wissenschaft, was religiöses Heilsversprechen, was reine Science-Fiction? Der Schriftsteller Tobias Hülswitt und der Physiker Roman Brinzanik haben Interviews mit herausragenden Wissenschaftlern geführt, darunter der Stammzellforscher Hans R. Schöler und der Hirnforscher Wolf Singer. Sie wollten herausfinden, was der heutige Stand der Naturwissenschaften ist und wie seriöse Zukunftsszenarien aussehen. Daneben werden im Gespräch mit dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft Peter Gruss die sozialen Konsequenzen neuer Technologien und einer möglichen radikalen Lebensverlängerung ausgelotet. Mit Pater Friedhelm Mennekes SJ und dem Schriftsteller Hans-Ulrich Treichel sprechen die Autoren über die Plastizität menschlicher Identität und das Verhältnis der Künste zu Technik, Melancholie und Vergänglichkeit.
Ray Kurzweil, Erfinder und Futurologe, im Gespräch mit Tobias Hülswitt.
Mehr ...
Peter Gruss, Zellbiologe und Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, im Gespräch mit Roman Brinzanik und Tobias Hülswitt.
Mehr ...
Hans R. Schöler, Stammzellforscher und Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster, im Gespräch mit Tobias Hülswitt und Roman Brinzanik.
Mehr ...
Wolf Singer, Hirnforscher und Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main, im Gespräch mit Roman Brinzanik und Tobias Hülswitt.
Mehr ...
Der Seelsorger und Theologe
Friedhelm Mennekes SJ im Gespräch mit Tobias Hülswitt und Roman Brinzanik.
Mehr ...
Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
Hans-Ulrich Treichel im Gespräch mit Roman Brinzanik und Tobias Hülswitt.
Mehr ...
Die Interviews stammen aus folgender Publikation:
Werden wir ewig leben? – Gespräche über die Zukunft von Mensch und Technologie, Tobias Hülswitt und Roman Brinzanik (Hg.),
edition unseld, Berlin: Suhrkamp Verlag 2010
Wir veröffentlichen an dieser Stelle ausgewählte Interviews aus diesem Buch in Auszügen. Mit herzlichem Dank an die Autoren für die Mitarbeit und Unterstützung und an den Suhrkamp Verlag für die freundliche Genehmigung.
Roman Brinzanik, 1969 in der Tschechoslowakei geboren, studierte Physik und Philosophie in Frankfurt am Main und Berlin. Nach seiner Doktorarbeit auf dem Gebiet komplexer Systeme und der Nanophysik wechselte er zur Computational Biology und arbeitete am Weizmann Institute of Science in Israel. Heute ist er Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin und forscht auf dem Gebiet der Systembiologie, unter anderem an den molekularen Ursachen von Krebs und Fettleibigkeit. Er gehört dem Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur an.
Tobias Hülswitt, 1973 in Hannover geboren, ist freier Autor. Zuletzt erschienen
Dinge bei Licht (2009), und
Werden wir ewig leben? – Gespräche über die Zukunft von Mensch und Technolgie (2010). Er arbeitete als Dozent an der Universität der Künste Berlin, an der Akademie der Künste München und als Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Florian Thalhofer gründete und betreibt er das Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur,
www.institut.korsakow.com
Expertendiskussion
Wie stellen sich deutsche und russische Mathematiker, Philosophen und Psychologen die Zukunft vor? Den Mitschnitt dieser Diskussion im Rahmen des Futurologischen Kongresses vom 16. Dezember 2012 finden Sie hier.
Mehr ...