Dossier: Wissenschaft populär

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Die Populärwissenschaft ist zu unserem alltäglichen Begleiter geworden – ob im Museum, als Infografik in der Zeitung, Vorlesung im Netz oder Bericht im Fernsehen. Wissenschaftliche Erkenntnisse durchdringen und verändern unsere Gesellschaft, initiieren öffentliche Diskurse. Was bedeutet die Popularisierung der Wissenschaft für die Wissensgesellschaft? Wie ändert sich dadurch unsere Bildung, Wahrnehmung und Sprache?

    Wissenschaft und Medien

    BMW-Guggenheim-Lab; © Südpol Redaktionsbüro/L. Vierecke

    Kaffee, solargeröstet – das BMW-Guggenheim-Lab in Berlin

    Es war das Thema des Berliner Frühjahrs: Die Pläne zum temporären Veranstaltungsort „BMW-Guggenheim-Lab“ sorgten bei Bürgern, Politik und Medien für heftige Kontroversen.Mehr ...
    „Quarks & Co.“

    „Quarks & Co.“ – Von der Idee zur Sendung

    Wenn ihre Mutter jeden Beitrag der Sendung verstanden hat, weiß Monika Grebe, dass sie einen guten Job gemacht hat.Mehr ...
    Kosmonauten gesucht - Russlands Raumfahrtbehörde Roskosmos veranstaltet 2012 erstmals ein offenes Auswahlverfahren für Kosmonauten. © RIA Nowosti, März 2012

    Ich zeichne es Ihnen am besten auf – Infografik bei RIA Nowosti

    Wie funktioniert das Herz, was befindet sich unter dem Eis der Antarktis – es gibt unendlich viele Fragen, bei deren Klärung Infografiken hilfreich sind.Mehr ...
    Harald Lesch

    „Leschs Kosmos“ – Die unendliche Weite der Wissenschaft

    Wenn Harald Lesch vor der Kamera steht, werden selbst komplizierteste Themen für jeden verständlich.Mehr ...
    New Scientist

    Kann man Chemie popularisieren?

    Iwan Ochapkin, herausgebender Redakteur der Zeitschrift „New Scientist“ über schmutzige Arbeit, sauberen Urlaub, intelligente Polymere und Laien im Wissenschaftsjournalismus.Mehr ...
    Beatrice Dernbach

    Beatrice Dernbach: „Nur wer zuspitzt, wird wahrgenommen“

    Immer mehr Wissenschaftler suchen einen Weg in die Öffentlichkeit. Warum, das verrieten sie der Medienwissenschaftlerin Beatrice Dernbach.Mehr ...

    Bildung und Sprache

    Bekanntgabe der Ergebnisse zur Exzellenzinitiative; © DFG

    Leuchttürme der Wissenschaft: Exzellenzinitiative, letzte Runde?

    Sie hat das Wissenschaftssystem aufgerüttelt: die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft organisierte Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. Jetzt geht sie in die letzte Runde.Mehr ...
    © Christian Schwier – Fotolia.com

    Was ist und welchem Ziel soll Bildung dienen?

    Bildung – für die einen in erster Linie kultureller und persönlichkeitsbildender Selbstzweck, ist sie den anderen vor allem ökonomische Ressource.Mehr ...
    Gemeinsam und nicht einsam – dank Inklusion und Integration

    Gemeinsam statt einsam – Inklusion an deutschen Schulen

    Deutschland ist auf dem Weg zur inklusiven Schule, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen.Mehr ...
    Michael Maier; © Marco Grob

    Bildung 2.0 – Michael Maier im Gespräch

    Das Internet könnte unsere Bildung revolutionieren und unsere Wissenschaften neu strukturieren: Davon ist der Medienjournalist Michael Maier überzeugt.Mehr ...
    Vortragender Wissenschaftler Armin Chodzinski; © Jörg Wagner, Giessen

    Wissenschaftskommunikation – „Der Vortrag als Performance“

    Heute werden wissenschaftliche Vorträge immer öfter als multimediale „Performances“ aufgezeichnet und online archiviert. Sie dienen dem Selbstmarketing und als digitales Labor.Mehr ...
    Im Museum für unterhaltsame Wissenschaft mit dem Namen „LabirintUm“. Foto: Juri Schurawlew

    Erst zeigen, dann erklären

    Wie wissenschaftliche Phänomene in einem interaktiven Museum visualisiert werden.Mehr ...
    Ein Winkelreflektor. Foto: Ewgeni Zenajlow

    Popularisierung auf sibirisch

    In Nowosibirsk, seit langem berühmt für sein Wissenschaftszentrum Akademgorodok, kennt man sich aus mit der Popularisierung von Wissenschaft.Mehr ...
    Berliner Science Slam

    Science Slams – Wissenschaft auf der Bühne

    Bei einem Science Slam wagen sich junge Forscher ins Rampenlicht, erklären ihre Ergebnisse auf originelle Art und in nur zehn Minuten.Mehr ...
    Gerät zur Schattenvisualisierung von Gasströmen, entwickelt am Institut für theoretische und angewandte Mechanik der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften © Anton Karliner

    Physik von Kindesbeinen an

    Igor Guljajew: „Kinder für Wissenschaft zu interessieren ist ganz einfach.“Mehr ...
    Sergej Adonin, Aspirant am Institut für anorganische Chemie der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften © Anton Karliner

    Wissenschaft in Sibirien oder warum T9 das Wort „Proton” nicht kennt

    Wer soll die Popularisierung von Wissenschaft betreiben? Denkanstöße von Sergej Adonin, Aspirant am Institut für anorganische Chemie der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften.Mehr ...
    DNS-Proben für die Genomanalyse © Anton Karliner

    Von Genomen, Unsterblichkeit und Fernsehkanälen

    Wladimir Trifonow: Antiwissenschaftliche „Kost“ wird immer gern konsumiert.Mehr ...
    Das Wortreich ist als Wissens- und Erlebniswelt konzipiert. Foto: © wortreich in Bad Hersfeld

    „Hier hast du das Sagen!“ – Deutschlands erstes Sprachmuseum

    Deutschlands erste Mitmach-Ausstellung zu Sprache und Kommunikation ist im Oktober 2011 eröffnet worden. Im Wortreich können die Gäste die Vielfalt von Sprache und Kommunikation erleben.Mehr ...
    Foto: Marija Gerassimowa

    Wissenschaft als Kunst

    Bei der Arbeit an einer Dissertation können Kunstobjekte entstehen.Mehr ...

    Die Zukunft von Mensch und Technologie

    Dossier: Die Zukunft von Mensch und Technologie

    Cover „Werden wir ewig leben?“; Copyright: Suhrkamp VerlagNaturwissenschaftliche Forschungen zu den Themen Leben, Intelligenz und Materie erzielen derzeit revolutionäre Ergebnisse, die unsere Auffassung von der Natur des menschlichen Körpers und Geistes herausfordern. Der Erfinder und Futurologe Ray Kurzweil leitet aus möglichen technologischen Anwendungen dieser Erkenntnisse die Vision einer nahen Zukunft ab, in der Künstliche Intelligenz die menschliche auf allen Gebieten übertrifft, in der der Mensch mit intelligenter Technik verschmilzt, Krankheiten und Altern durch den Einsatz von Gentechnik und Nanomedizin bekämpft werden und schließlich niemand mehr eines natürlichen Todes sterben muss.

    Was an diesen Visionen ist Wissenschaft, was religiöses Heilsversprechen, was reine Science-Fiction? Der Schriftsteller Tobias Hülswitt und der Physiker Roman Brinzanik haben Interviews mit herausragenden Wissenschaftlern geführt, darunter der Stammzellforscher Hans R. Schöler und der Hirnforscher Wolf Singer. Sie wollten herausfinden, was der heutige Stand der Naturwissenschaften ist und wie seriöse Zukunftsszenarien aussehen. Daneben werden im Gespräch mit dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft Peter Gruss die sozialen Konsequenzen neuer Technologien und einer möglichen radikalen Lebensverlängerung ausgelotet. Mit Pater Friedhelm Mennekes SJ und dem Schriftsteller Hans-Ulrich Treichel sprechen die Autoren über die Plastizität menschlicher Identität und das Verhältnis der Künste zu Technik, Melancholie und Vergänglichkeit.

      Ray Kurzweil; © 2008 Kurzweil Technologies

      Die Zukunft von Mensch und Technologie, Teil I: Ray Kurzweil

      Ray Kurzweil, Erfinder und Futurologe, im Gespräch mit Tobias Hülswitt.Mehr ...
      Peter Gruss; Copyright: Axel Griesch/MPG

      Die Zukunft von Mensch und Technologie, Teil II: Peter Gruss

      Peter Gruss, Zellbiologe und Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, im Gespräch mit Roman Brinzanik und Tobias Hülswitt.Mehr ...
      Professor Hans R. Schöler; Copyright: MPI Münster/Sarah Eick

      Die Zukunft von Mensch und Technologie, Teil III: Hans R. Schöler

      Hans R. Schöler, Stammzellforscher und Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster, im Gespräch mit Tobias Hülswitt und Roman Brinzanik.Mehr ...
      Wolf Singer; Copyright: Suhrkamp Verlag

      Die Zukunft von Mensch und Technologie, Teil IV: Wolf Singer

      Wolf Singer, Hirnforscher und Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main, im Gespräch mit Roman Brinzanik und Tobias Hülswitt.Mehr ...
      Friedhelm Mennekes; Copyright: Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen

      Die Zukunft von Mensch und Technologie, Teil V: Friedhelm Mennekes SJ

      Der Seelsorger und Theologe Friedhelm Mennekes SJ im Gespräch mit Tobias Hülswitt und Roman Brinzanik.Mehr ...
      Hans-Ulrich Treichel; Copyright: Jerry Bauer/Suhrkamp-Verlag

      Die Zukunft von Mensch und Technologie, Teil VI: Hans-Ulrich Treichel

      Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Hans-Ulrich Treichel im Gespräch mit Roman Brinzanik und Tobias Hülswitt.Mehr ...

      Die Interviews stammen aus folgender Publikation:

      Cover „Werden wir ewig leben?“; Copyright: Suhrkamp VerlagWerden wir ewig leben? – Gespräche über die Zukunft von Mensch und Technologie, Tobias Hülswitt und Roman Brinzanik (Hg.), edition unseld, Berlin: Suhrkamp Verlag 2010

      Wir veröffentlichen an dieser Stelle ausgewählte Interviews aus diesem Buch in Auszügen. Mit herzlichem Dank an die Autoren für die Mitarbeit und Unterstützung und an den Suhrkamp Verlag für die freundliche Genehmigung.

      Roman Brinzanik, 1969 in der Tschechoslowakei geboren, studierte Physik und Philosophie in Frankfurt am Main und Berlin. Nach seiner Doktorarbeit auf dem Gebiet komplexer Systeme und der Nanophysik wechselte er zur Computational Biology und arbeitete am Weizmann Institute of Science in Israel. Heute ist er Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin und forscht auf dem Gebiet der Systembiologie, unter anderem an den molekularen Ursachen von Krebs und Fettleibigkeit. Er gehört dem Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur an.
      Tobias Hülswitt, 1973 in Hannover geboren, ist freier Autor. Zuletzt erschienen Dinge bei Licht (2009), und Werden wir ewig leben? – Gespräche über die Zukunft von Mensch und Technolgie (2010). Er arbeitete als Dozent an der Universität der Künste Berlin, an der Akademie der Künste München und als Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Florian Thalhofer gründete und betreibt er das Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur, www.institut.korsakow.com

      Expertendiskussion

      Matthias Delliano und Liviu Mantescu auf dem Futurologischen Kongress
Foto: Goethe-Institut / Ira Alaeva

      Futurologischer Kongress

      Wie stellen sich deutsche und russische Mathematiker, Philosophen und Psychologen die Zukunft vor? Den Mitschnitt dieser Diskussion im Rahmen des Futurologischen Kongresses vom 16. Dezember 2012 finden Sie hier.Mehr ...

      Musik

      Goethes Ballade „König in Thule“ musikalisch neu interpretieren

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      Deutsch in den Wissenschaften

      Welche Rolle spielt Deutsch als Wissenschaftssprache? Eine Konferenz und ein Kreativwettbewerb wollen das herausfinden.

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      Studieren in Deutschland

      Studium und Forschung in Deutschland