Gegenwart der Zukunft 2

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Im Jahre 2010 startete das Goethe-Institut Moskau erstmals gemeinsam mit dem Verlag NLO im Polytechnischen Museum die Gesprächsreihe „Gegenwart der Zukunft“, in der sich jeweils ein deutscher und ein russischer Experte über einen speziellen Aspekt der Zukunft unterhielten und mit dem Publikum diskutierten. Die über ein Jahr lang laufende Reihe war derartig erfolgreich, dass die Veranstalter sich nun zu einer Fortsetzung entschlossen. Ab September wird es also in der gewohnten Art weitergehen, wobei das verbindende Element diesmal der menschliche Körper in seinen verschiedenen Facetten sein wird.

1. Diskussion: Der perfekte Körper der Zukunft
13. September, 19:00 Uhr 
 „Gegenwart der Zukunft 2“ beginnt mit einem Thema, das man auf sehr verschiedene Weisen behandeln kann: Schönheit. Die Venus von Milo unterscheidet sich deutlich von ihren Nachfolgerinnen späterer Jahrhunderte. Aber warum eigentlich gibt es kein männliches Schönheitsideal? Und: wie sieht der schöne Mensch der Zukunft aus? Über diese und andere Fragen unterhalten sich Christina von Braun und Ludmila Alyabyeva.

2. Diskussion: Frankenstein der Zukunft. Was wird den Mensch von der Maschine unterscheiden?
18. Oktober, 19:00 Uhr
Die zweite Diskussion beschäftigt sich mit Neurowissenschaften: Im Zentrum stehen Schnittstellen zwischen dem Menschen und der Maschine. Welche Aussichten (Gefahr) wird die Ergänzung des menschlichen Körpers durch Peripherieeinheiten eröffnen? Was ist heute schon möglich, und was wird noch kommen? Wie wird unser Begriff vom Menschen durch diesen Umschlag umgewandelt? Über diese und andere Fragen unterhalten sich Boris Kotchoubey und Olga Basanowa. 

3. Diskussion: Gender und Sexualität der Zukunft
22. November, 19:00 Uhr
Die Diskussion „Gender und Sexualität der Zukunft“ beschäftigt sich mit einer zentralen Frage der Sozialwissenschaft: welche Rolle werden die Geschlechter in der Zukunft spielen? Wird die Emanzipation sich tatsächlich verwirklichen, oder muss man einen Rückfall in alte Geschlechterrollen erwarten? Oder gibt es gar ein drittes Szenario, an das wir noch gar nicht gedacht haben? Über diese und andere Fragen unterhalten sich Jutta Allmendinger und Elena Jarskaja-Smirnova. 

 Veranstalter
Goethe-Institut Nowoje literaturnoje obozrenie (NLO)
Kontakt
Lisa Gorskaja
Mail Symbolelisaweta.gorskaja@moskau.goethe.org
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