Die Geschichte der Fotografie in Kasachstan beginnt mit einem konkreten Datum – 1854 – und einem konkreten Bild: einem Doppelporträt Fedor Dostoevskijs und des kasachischen Ethnografen Chokan Valikhanov, aufgenommen von einem unbekannten Fotografen während der Verbannung Dostoevskiis in Semipalatinsk. Das nächste wichtige Datum ist das Jahr 1874, in dem Liubov Poltoratskaia, die Frau des damaligen Gouverneurs der Region, einen Bildband mit Fotografien aus Westsibirien veröffentlichte. Ihre Bilder standen am Beginn des ethnografischen Interesses Russlands für die fernen asiatischen Gebiete.
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