Asien: Traditionen

Im Herbst 2012 versammelten sich zehn junge Journalisten aus Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan und Russland in Taschkent beim To4ka-Training, um die Wurzeln der asiatischen Traditionen zu erforschen und ihren Gebrauch im 21. Jahrhundert zu beobachten. Mithilfe von Ethnologen und eines Ausfluges in die usbekische Hauptstadt tauchten sie in die Tiefen der Jahrhunderte ein. Die Teilnehmer des To4ka-Trainings wurden von Experten aus Deutschland und Usbekistan im Bereich Medien und Fotografie unterstützt, die Impulse im ethnischen Journalismus sendeten. Deutsche Blicke auf asiatisches Kino und chinesische Heilkunst sind einige „traditionelle“ Gesichtspunkte unseres diesmonatigen Top-Themas, in froher Erwartung der Wiederkunft des Jahres der Schlange auf dem chinesischen Kalender.

Die Machala - eine pikante Sache!

Im Jahr 1966 zerstörte ein Erdbeben die Altstadt von Taschkent. Auf den Ruinen wurde eine neue sowjetische Stadt erbaut. Doch die einstigen Traditionen leben weiter. In Taschkent gibt es auch heute noch sogenannte „Machalas“.Mehr ...

Der Trend zum Ornament

Mode im nationalen Kolorit rückt in den Vordergrund. Traditionelle mittelasiatische Ornamente und Muster kann man jetzt nicht nur beim Handwerksmeister vor Ort treffen, sondern auch auf den Podien von Paris, Mailand und New York.Mehr ...

Alt glauben – neu leben

Am Ende des 19. Jahrhunderts verstreuten sich die Altgläubigen auf der Flucht vor religiösen Repressionen in die Randgebiete des damaligen russischen Imperiums. Sie flohen vor der Zivilisation, während diese sie schnell einholte.Mehr ...

Zentralsasiatische Gäste

Nasim war Arzt in Usbekistan und ist nun einer von vielen Migranten, die nicht zurückkehren und unter unwürdigen Bedingungen in Russland arbeiten. Aljona Denisowa hat einmal genau geschaut, wie man auf 3 m² leben kann, wobei man 2-3 Sprachen spricht.Mehr ...

Dunganisches Festmahl

„Möge dein Leben lang sein, wie die Nudel im Laghman.“ Einen solchen Wunsch hört man nicht selten auf den Festen der Dunganen – einem Volk, das vor mehr als hundert Jahren China verlassen und sich in Zentralasien angesiedelt hatte. To4ka-Treff hat recherchiert.Mehr ...

Mit der Tanbur ins 21. Jahrhundert

Wie erhält man Bräuche und gewinnt die Jugend für traditionelle Musikkunst? In Usbekistan stellt sich diese Frage nicht: Volksinstrumente sind unter der jungen Musikergeneration weit verbreitet.Mehr ...

Stärker als Konflikte

Im letzten Jahrzehnt entbrannten im Süden Kirgisiens aus dem Konflikt zwischen Kirgisen und Usbeken Gewaltausschreitungen. Jedoch leben hier nach wie vor Familien, die die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben beider Völker aufrechterhalten.Mehr ...
© Dana Oparina

Ein Märchen über Tänze

Orientalische Tänze. Der Vorstellung entspringen Bilder im Stile von „Tausend und einer Nacht“, in denen bezaubernde Konkubinen arabische Tänze vorführen. Auch heute gibt es im Osten wichtige Tanztraditionen. To4ka-Treff beschloss, sie näher kennen zu lernen.Mehr ...
© Umar Chudojarow

Ornamente auf der Tjubetejka

Tjubetejka, eine zentralasiatische Kopfbedeckung, die im 21. Jahrhundert nach und nach aus dem Alltag verschwindet. To4ka-Treff hat versucht herauszufinden, welche Bedeutung sich hinter ihren Ornamenten verbirgt.Mehr ...

Der Meister der Muster

Feinheit der Linien und verzierte Muster: Das ist die Visitenkarte Usbekistans, das Holzschnitzen. Diese Kunst mit jahrhundertealten Wurzeln ist in Mittelasien bis heute beliebt. Die tüftelige Arbeit ist nichts für jedermann. Wahre Meister sind daher sehr gefragt.Mehr ...
© Begimay Alymbekova

Schwarzer Ameisen-Auszug und Schafplazenta

„Per Definition ist entweder bewiesen, dass die „alternative Medizin“ nicht wirkt, oder nicht bewiesen, dass sie wirkt. Wissen Sie, wie man alternative Medizin nennt, die wirkt? Medizin.“ So brachte Tim Minchin es auf den Punkt.Mehr ...

Durch den Westen verdorben

Asiatische Filme sind europäischen Zuschauer schwere Kost. Hinter Dialogen und Handlungen sucht man den verborgenen Sinn und kulturelle Hintergedanken. Trotzdem mögen wir asiatische Streifen für ihre Atmosphäre und Tiefe…Mehr ...
© Tevaprapas Makklay

Start der Erleuchtung

Unter bürgerlichem Namen Siddartha Gautama wurde vor rund 2500 Jahren ein „Superstar“ mit derzeit rund 400 Mio. Anhängern geboren. Der spätere Buddha schenkte der Welt eine Religion, die als die wohl friedlichste der Welt gilt.Mehr ...

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