Minderheiten und Vielfalt

Unsere Gesellschaft ist bunt – zum Glück. Jeder kann sich sein eigenes Lebensprinzip suchen und auf die Art und Weise leben, wie er oder sie es will. Zumindest vordergründig scheint alles möglich. Aber sind wir bei all der Vielfalt wirklich so tolerant, wie wir uns gern geben? Zwanzig junge Autoren aus Leipzig und St. Petersburg haben näher hingeschaut und das To4ka-Top-Thema „Minderheiten und Vielfalt“ journalistisch so weit gedehnt und gedreht, wie es möglich war. Sie besuchten ein Behindertenheim in Pavlovsk, fragten russische Emigranten, wie es ihnen in Deutschland geht, und begleiteten eine Leipziger Stadtführung der anderen Art. Entstanden sind zehn Artikel so bunt wie das Leben selbst. Produziert wurden sie im Rahmen eines deutsch-russischen To4ka-Doppel-Workshops, der erst in Leipzig und einen Monat später in St. Petersburg stattfand. Organisiert wurde dieser von der Jugendpresse Deutschland und der Journalistischen Fakultät der Staatlichen Universität St. Petersburg, unter redaktioneller Leitung von Esther Göbel, Anna Litvinenko und Pauline Tillmann.
© Viktoria Mokrezowa

From Russia With Love

Stimmt es, dass russische Frauen die besten Ehefrauen sind? Was bewegt sie dazu, deutsche Männer zu heiraten? Drei Frauen erzählen, welche Rolle verschiedene Nationalitäten in Beziehungen spielen können.Mehr ...
© Annekathrin Böttger

Muttersprache mit Akzent

Iwan Preis und Olga Schmidt - beide vereint die Geschichte ihrer Vorfahren und der Stolz auf die Herkunft: Sie sind Russlanddeutsche. Wie ist es in Russland zu leben, wenn man deutsche Wurzeln hat?Mehr ...
© Karina Huppertz, Veronika Prochorova

Erste Worte

Stell dir vor, du willst etwas sagen, aber weißt keine Worte. In Deutschland leben mehr als 1,5 Mio. ethnische Russen. Sie fühlen sich heimisch in Deutschland, in Russland – oder dazwischen.Mehr ...
© Pauline Tillmann

Mit Comics gegen Rassismus

Das russisch-europäische Projekt „RESPEKT. Internationale Comics“ soll Rassismus abbauen. Inzwischen haben bereits zwei Workshops mit Comiczeichnern aus unterschiedlichen Ländern dazu stattgefunden.Mehr ...
© Anastasia Gladkich

St. Petersburg von oben

Der Aufzug ist alt, er knarrt und quietscht. Wir fahren ganz nach oben, in den 7. Stock - Makar späht aus der Tür. Wir müssen leise sein, niemand darf uns sehen. Eine aufgebrochene Tür führt uns zum Dachboden.Mehr ...
© Alex Shishkin

Leipziger „Wächterhäuser“

Ein Jahr lang ein Haus renovieren – um es nur drei Jahre zu nutzen. Kann sich das lohnen? Für viele Mieter Leipzigs ja. Als Teil des Projekts „Wächterhäuser“ bewahren sie verrottende Altbauten vor dem Verfall.Mehr ...
© Dennis Saharow

Die Kunst, man selbst zu sein (+18)

Sie ist neu, sie ist aufregend und sie ist anders: Die Queer-Kultur. Ursprünglich kommt sie aus der schwul-lesbischen Szene. Doch was genau versteht man unter queer? Eine Spurensuche.Mehr ...
© Polina Gorban

Haus der begrenzten Möglichkeiten

Wir sind auf dem Weg nach Pavlovsk, zum Behindertenheim „Nummer Vier“. Mehr als vierhundert Kinder und Jugendliche mit psychischen und physischen Behinderungen leben in diesem Heim. Ein Besuch.Mehr ...
© Nils Werthm

Stolz auf das Anders-Sein

Menschen mit Autismus denken und fühlen anders als „Normalos“. Doch sie wollen sich nicht als krank abstempeln lassen, und engagieren sich gegen das Klischee – zumindest in Deutschland.Mehr ...
© Verein Sozialhelden e.V

Worte als Behinderung

Sprache ist das erste Mittel der Diskriminierung - das spüren Behinderte im Alltag immer wieder. Vor allem Journalisten tragen durch ungenaue Wortwahl zur Diskriminierung bei. „Leidmedien.de“ will das ändern.Mehr ...

Frage des Monats

© colourbox.com
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