Unsere Gesellschaft ist bunt – zum Glück. Jeder kann sich sein eigenes Lebensprinzip suchen und auf die Art und Weise leben, wie er oder sie es will. Zumindest vordergründig scheint alles möglich. Aber sind wir bei all der Vielfalt wirklich so tolerant, wie wir uns gern geben? Zwanzig junge Autoren aus Leipzig und St. Petersburg haben näher hingeschaut und das To4ka-Top-Thema „Minderheiten und Vielfalt“ journalistisch so weit gedehnt und gedreht, wie es möglich war. Sie besuchten ein Behindertenheim in Pavlovsk, fragten russische Emigranten, wie es ihnen in Deutschland geht, und begleiteten eine Leipziger Stadtführung der anderen Art. Entstanden sind zehn Artikel so bunt wie das Leben selbst.
Produziert wurden sie im Rahmen eines deutsch-russischen To4ka-Doppel-Workshops, der erst in Leipzig und einen Monat später in St. Petersburg stattfand. Organisiert wurde dieser von der Jugendpresse Deutschland und der Journalistischen Fakultät der Staatlichen Universität St. Petersburg, unter redaktioneller Leitung von Esther Göbel, Anna Litvinenko und Pauline Tillmann.
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Iwan Preis und Olga Schmidt - beide vereint die Geschichte ihrer Vorfahren und der Stolz auf die Herkunft: Sie sind Russlanddeutsche. Wie ist es in Russland zu leben, wenn man deutsche Wurzeln hat?
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Sie ist neu, sie ist aufregend und sie ist anders: Die Queer-Kultur. Ursprünglich kommt sie aus der schwul-lesbischen Szene. Doch was genau versteht man unter queer? Eine Spurensuche.
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Menschen mit Autismus denken und fühlen anders als „Normalos“. Doch sie wollen sich nicht als krank abstempeln lassen, und engagieren sich gegen das Klischee – zumindest in Deutschland.
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