Grenzzone






Grenzzone

Das durch etliche Grenzen gepeinigte, menschliche Bewusstsein, zeigt sich gegenüber allen grenzwertigen Zuständen ängstlich. Hier passt man in keine Schablonen und dort muss man sich entscheiden — ob man auf dieser Seite bleibt, oder auf die andere wechselt.


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    Unsichtbare Menschen

    [Belarus | Minsk] „Schauen“ und „sehen“ sind Verben, die sich grundlegend in ihrer Semantik und wohl auch in der Häufigkeit des falschen Gebrauchs unterscheiden. So sehen zum Beispiel die Blinden manchmal viel mehr als die Sehenden, und die Abwesenheit von Behinderten in unserem Blickfeld bedeutet nicht, dass es sie hier um uns herum nicht gibt. Wjatscheslaw Korsak erzählt eine eindrückliche Geschichte über eine scheinbar unüberwindbare Grenze zwischen den Menschen und teilt seine Erfahrung mit, wie man lernen kann, wirklich zu sehen.Mehr ...

    Georgien.eu

    [Georgien | Tiflis] Seit einigen Monaten besteht zwischen Georgien und der EU die lang ersehnte Visafreiheit. Das Verschwinden einer weiteren Grenze und damit noch ein Schritt Richtung Wunschzukunft feierte Georgien ausgiebig und ganze drei Tage lang. Im Text von Ekaterina Minasjan wird das Geopolitische zum Mentalen: Kann überhaupt ein kollektives, „sowjetisches“ Bewustsein zu einem „Westlichen“, Individualistischen werden? Mehr ...

    Wem die Uhr tickt

    [Kasachstan | Аlmaty – Großbritannien | London] «Alte Jungfer», «die Uhr tickt» und weitere Familienwerte einer traditionellen, patriarchalischen Gesellschaft, bewacht von den mächtigen Schultern der Atlanten, die die Last des «Familienglücks» der Welt tragen. Zwischen den Befürwortern und Gegnern dieser Werte ist nicht nur eine Grenze mit Stacheldraht, sondern eine Schlucht. Wie sieht diese Grenze aus — darum geht es im Text von Rustina Temir. Mehr ...

    Jenseits der Grenze

    [Ukraine | Kiew] Demarkationslinien existieren auch in der Kunst und sehen ungefähr gleich aus, wie die in der Politik: oft finden sich auf ganzer Länge weder die rot eingezeichneten Linien, noch hohe Betonwände, allerdings drohen einem beim widerrechtlichen Überqueren ernsthafte Probleme. Doch während man sich in ersterem Fall nach der Karte orientieren kann, was ist denn dann mit der Kunst? Gibt es darin überhaupt Grenzen, und wenn schon, wer bestimmt sie? Der Text von Elena Mordowina aus Kiew ist ein aussagekräftiger Versuch, diese Fragen zu beantworten.Mehr ...

    Anders

    [Usbekistan > Polen] Tamara Sinel’nikovas Heimatstadt Taschkent ist fast fünf Tausend Kilometer vom polnischen Gdansk, wo sie zurzeit studiert, entfernt. Diese fünf Tausend Kilometer, wie die Brennweite in den Einstellungen des Objektivs, ließen sich ein wenig dem nähern, was wir „Kulturcode“ nennen, und verstehen, wann und warum wir von „wir“ reden. Mehr ...

    Das Eigene / Das Fremde

    [Russland | Moskau] Die Grenze, von der Valery erzählt, zieht sich wie ein dicker roter Faden durch das Bewusstsein praktisch jedes Menschen der einen Raum betritt, in dem es mehr als nur einen Menschen und eine Meinung gibt. Mit diesem Faden geht immer eine Wahl einher, und oft wird die Schwierigkeit dieser Wahl bewusst ignoriert, der "Dagegen"-Knopf ist abgenutzt und trübe, der Strom fließt mit den Leitungen. Mehr ...

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    Schwankendes Gleichgewicht grenzwertiger Zustände

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    Die Grenzen von Hell-Dunkel durch den Fokussierungspunkt

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    Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer

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    Über das Kino: was sehen und wie sehen