Frauen im Beruf






Frauen im Beruf

"Es gib eine riesige Kluft zwischen dem Wunschdenken und der Realität": fünf Kuratorinnen aus Russland erzählen über ihren Beruf.


©  Aksinya Sarycheva

    Die Welt ist schon längst über die Dualität Feminismus plus Patriarchat hinweg

    [Russland | Wladiwostok]In Moskau hat die Artmanagerin und Kuratorin Jana Gaponenki schon viel gemacht: in der Galerie der international berühmten Künstlerin Aidan Salakhova gearbeitet und im Institut «BAZA» und der Kuratorenschule der Stiftung V-A-C studiert. In Wladiwostok hat sie einige Künstlerresidenzen des Zentrums für zeitgenössische Kunst «ZARYA» koordiniert, auch als unabhängige Kuratorin Projekte des Goethe-Instituts in Novosibirsk geleitet. 2015 eröffnete sie die Schule für zeitgenössische Kunst in Wladiwostok — ein Labor, was von Künstlern selbst organisiert wird.

    Konverter hat mit Jana über #MeToo, LGBTQ und moderne Kunst in Wladiwostok gesprochen. Mehr ...

    "»Starke Frauen« sind keine Seltenheit in Kasan"

    [Russland | Kasan] Über zeitgenössische Kunst in Tatarstan weiß man in Russland nicht viel: eine ausgeprägte Künstlerszene in den Neunzigern, das Zentrum für zeitgenössische Kultur “Smena” in den Nuller Jahren. Traditionelle Museen zeigen aktuelle Kunst nur stückchenweise, vorsichtig, aber das soll sich bald ändern. Das staatliche Museum für bildende Kunst in Kasan öffnet zeitgenössischer Kunst seine Türen. Die Kuratorinnen der neuen Abteilung Natalya Pankina und Luisa Nizamova, haben mit Konverter über ihre institutioneller Arbeit im Kunstbereich,“starke Frauen” und Agismus geredet. Mehr ...

    Riesige Kluft zwischen Wunschdenken und Realität

    [Russland | Krasnojarsk] Heute ist das sowjetische Leninmuseum in Krasnojarks bekannt als das Museumszentrum «Ploschad Mira». Aus alt wurde neu: Das ist das erfolgreichste Beispiel einer Transformation im Museumsbereich. Seit zwei Jahren leitet Maria Bukova das Museum für zeitgenössische Kunst. Sie erhielt Initiativen ihrer Vorgänger, wie die in Russland älteste Biennale, aber rief auch neue Projekte ins Leben. Das erste Mal seit 1987 wurden in den sogenannten Leninräumen zwei neue Ausstellungen eröffnet: «sowjetische Kehrseite» und «ideologische Hohlräume». Maria Bukovas Verdienste sind für Experten der Kunst- und Kulturszene offensichtlich. Aber nicht alle Krasnojarsker Staatsbeamte sehen die Kompetenz der neuen Leiterin. Mehr ...

    Nicht mein Geschlecht, sondern mein Alter war ein Problem

    [Russland | Ekaterinburg] Alisa Prudnikova macht keine halben Sachen. Um alle ihre Projekte, Preise, Mitgliedschaften in ehrenwerten Organisationen aufzuzählen, müssten wir einen separaten Text schreiben. Um es kurz zu machen: Sie war mit 23 schon Leiterin der Filiale des staatlichen Zentrums für moderne Kunst (NCCA) am Ural, sie hat viermal erfolgreich die Ural Industrial Biennale durchgeführt und dieses Jahr das Programm NEMOSKVA ins Leben gerufen, bei dem KuratorInnen und ExpertInnen von der ganzen Welt mit der Transsib durch Russland fuhren.

    Mit Konverter hat Alisa ihre Geschichten über ihre Anfänge, Kommunikation mit Großunternehmern und warum der Kampf gegen ihre Weiblichkeit nicht ihrer ist. Mehr ...

    Die Schwachen heute sind morgen die Starken

    [Russland | Krasnodar] Beim Thema künstlerische Selbstorganisation kann es in Russland kaum jemand mit Lena Ischenko aufnehmen. Sie erforschte regionale Künstlerinitiativen für das Moskauer Museum «Garage», erhielt das Onlinemagazin Aroundart.org am Leben, als der Hauptsponsor absprang, und stemmte gemeinsam mit der Kuratorin Antonina Trubizina das Projekt: «Vom Ausbrennen zu neuen Lebensformen». 2017 zog sie aus der russischen Hauptstadt nach Krasnodar, der Stadt der Kosaken und Touristen im Süden des Landes und wurde Hauptkuratorin des Zentrums für zeitgenössische Kunst «Tipographia».

    Lena weiß, Gleichberechtigung gibt es in der Kunstszene noch lange nicht. Immer noch gibt es mehr männliche Künstler und geschlechtergerechte Sprache ist eine Seltenheit.Mehr ...

    Frauen im Beruf

    [Editorial] "Es gib eine riesige Kluft zwischen dem Wunschdenken und der Realität": fünf Kuratorinen aus Russland erzählen über ihren Beruf.Mehr ...

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