Street-Style


Street-Style in Minsk

Fotoreportage von Natalia Lapina aus Minsk

  • © Natalia Lapina
    Anja
    Veranstalterin
    von Loft-Projekten
    Viele Sachen kaufe ich auf Flohmärkten. Zum Beispiel, in Paris gibt es einen solchen auf dem Place d'Aligre, dort habe ich Kleidung und Antiquitäten für anderthalb oder zwei Euro gekauft. In Moskau existiert ein Trödelmarkt in der Vorstadt, dort habe ich einen Kasten vom einem alten Radiogerät gekauft und benutze diesen als Köfferchen.
  • © Natalia Lapina
    Anja
    Veranstalterin
    von Loft-Projekten
    Ich trage einen Mantel aus einem Second-Hand-Geschäft für zwei Euro und Stiefel aus einem Laden für Vintagekleidung in Amsterdam, den Rücksack habe ich auf einem Trödelmarkt in Minsk gefunden und er kostete auch etwa zwei Euro, das Fahrrad ist ein Geschenk von meinem Ex.
  • © Natalia Lapina
    Aleksandr
    Journalist
    Kleidung kaufe ich normalerweise im Ausland. Im Endeffekt ist es teurer, aber in Minsk zu kaufen, ist nicht mehr interessant, der Prozess selbst ist auch eher alltäglich. Nachlässe sind für mich ab und zu wichtiger als der Preis selbst – ich will einfach, dass Shopping effektiv und günstig wird. 
  • © Natalia Lapina
    Aleksandr
    Journalist
    An der Kleidung schätze ich vor allem Komfort. Unbequemlichkeit wegen Schönheit kann ich ein Paar Tage ertragen – dann ziehe ich wieder meine geliebten Sneakers an. Mit meinem Outfit zeige ich nur eines: Dass ich ein normaler Mensch bin, ohne Stereotype und ohne Maske.
  • © Natalia Lapina
    Anna
    Mutter von zwei Kindern
    Ich kaufe ziemlich oft Kleidung in Läden für den Massenmarkt: Zara, Mango, H&M, Reserved. Und ich schwärme für unsere weißrussischen Designer, insbesondere für ihre Taschen. In der Kleidung ziehe ich einen einfachen Schnitt mit interessanten Details, Basiselementen und Farben vor.
  • © Natalia Lapina
    Anna
    Mutter von zwei Kindern
    Mit meiner eigenen Erscheinung versuche ich zu zeigen, dass man stilgerecht und modern aussehen kann, sogar wenn du dich nicht so teuer kleidest. Eine Basisgarderobe hilft dabei sehr. Zudem mag ich das Format Family-Look sehr, das trage ich mit meiner Familie. Es ist lustig und harmonisch. Ich trage Hemd und Jumper von H&M, eine Halbhose von Reserved, eine Jacke von Naf Naf, ein Tuch von Zara, Nike-Laufschuhe und eine Tasche der weißrussischen Marke Killtoday.
  • © Natalia Lapina
    Lera
    arbeitet in einer Bar
    Gewöhnlich kaufe ich Kleidung in Vilnius, wenn ich zu Prüfungen dorthin hinfahre. Ich ziehe Massenmarkt-Produkte vor, da ich für Designersachen kein Geld und für Restposten und Second-Hand keine Geduld habe. Das wichtigste an der Kleidung ist, dass das Herz höher schlägt, wenn du diese siehst. Darum kaufe ich Sachen selten, aber aus Liebe.
  • © Natalia Lapina
    Lera
    arbeitet in einer Bar
    Meinem Outfit widme ich mehr als 15 Minuten nur dann, wenn vorher etwas schreckliches passiert ist und ich drei Stunden unter der Kuscheldecke weinte oder ich mir Horror-Serien ansah. Ich trage einen Zara-Mantel vom Ausverkauf, Schuhe einer kanadischen Marke, einen Pullover, gestrickt von meiner Mutter, Kleid und Rucksack sind Überbleibsel meiner ehemaligen Liebe – Geschenke vom Ex, der Schal ist vom Nachtmarkt in Indien.
  • © Natalia Lapina
    Natalia
    Programmiererin
    In der letzten Zeit ziehe ich weißrussische Designer vor. Ich kann etwas von meinen Reisen mitbringen, von denen es inzwischen mehr gibt. Bei jedem Kleidungsstück sind für mich Qualität und Design vorrangig. Die Ansicht bezüglich Stil und Kleidung habe ich von meiner Mutter geerbt. Ich kann mich erinnern, dass ich Sachen sogar umgenäht habe.
  • © Natalia Lapina
    Natalia
    Programmiererin
    Ich versuche, mich durch mein Aussehen auszudrücken, und in bestimmten Fällen, zum Beispiel bei der Arbeit, meinen fröhlichen Charakter zu behalten, eleganter und solider auszusehen, was mir Sicherheit gibt. Ich trage alles von weißrussischen Designern: einen Mantel von Leorgofman, eine Tasche von Killtoday, eine Stola von Heartiness, Ohrringe in „Lampwork-Technik“ aus der „Bugaev-Werkstatt“.
  • © Natalia Lapina
    Leonid
    Werbe-Fachmann
    Gewöhnlich kaufe ich Kleidung in Internet-Shops wie ASOS und Lamoda. Manchmal schaue ich bei örtlichen Geschäften und Kaufhäusern vorbei, wenn ich dringend etwas brauche. Und wie kann man ohne Shopping im Ausland auskommen!
  • © Natalia Lapina
    Leonid
    Werbe-Fachmann
    Grundsätzlich widme ich meiner Garderobe nicht so viel Zeit: Die meisten Sachen kaufe ich zufällig und spontan. Bei der Kleidung schätze ich das, was jeweils wichtig ist, von der Attraktivität bis zum Komfort.
  • © Natalia Lapina
    Ksenia
    Friseurin und Visagistin, Bloggerin
    Meistens kaufe ich Kleidung während der Reisen in europäische Länder, in Second-Hand-Geschäften und bei weißrussischen Designern. Kann auch sein, dass ich und meine Freundinnen Sachen tauschen, dies ist aber selten. Die Auswahl der Kleidung hängt meistens von der Stimmung ab.
  • © Natalia Lapina
    Ksenia
    Friseurin und Visagistin, Bloggerin
    Ich würde nicht sagen, dass ich mich zielstrebig mit der Ausformung meines eigenen Stils befasse. Alles geschieht ganz von selbst, „meine“ Sachen finden mich selbst. Ich trage Jacke, Hose und Unterjacke von H&M; No Name-Schuhe; einen Schal von Heartiness, eine Tasche von Killtoday, Vedovka-Ohrringe – von einem weißrussischen Designer.
  • © Natalia Lapina
    Julja und Dascha
    Studentinen
    Julia: Ich kaufe oft Sachen in Second-Hand-Geschäften und nehme welche von meinen Verwandten. Am meisten schätze ich Komfort bei der Kleidung, denn man weiß doch nie, über welchen Zaun du klettern müssen wirst. An die Reaktion der Menschen auf mein Aussehen denke ich gewöhnlich nicht, meine Philosophie lautet: Mach immer, was du willst, weil dir niemand etwas vorschreiben darf, wie du dich kleiden und schminken sollst.

    Dascha: Ich mag Massenmarkt, Second-Hand und Sachen mit Geschichte, zudem finde ich etwas in Omas Truhen und Opas Schränken. Bei der Kleidung sind für mich Universalität – die Sachen müssen miteinander kombinierbar sein – und Erschwinglichkeit vorrangig.
  • © Natalia Lapina
    Julja
    Studentin
    Ich trage einen Zara-Mantel meiner Mutter, einen Anhänger aus einem Handmade-Laden in Vilnius, alte Schuhe von Dr. Martens, ein Cardigan von Jennyfer, die Jeans sind in Petersburg gekauft, das T-Shirt habe ich von meinem Boyfriend genommen und die Brille ist aus China.
  • © Natalia Lapina
    Dascha
    Studentin
    Ich versuche sich bequem zu kleiden, der Zusammenstellung der Garderobe widme ich aber wenig Zeit, kaufe nach Bedarf. Ich kann nicht sagen, dass ich mit meiner Kleidung etwas den Leuten aus dem Umfeld zu vermitteln versuche, für mich kommt es mehr darauf an, mich nach dem Wetter zu kleiden, als sich auf die Erwartungen der Leute zu stützen. Ich trage ein Sweatshirt von „Tvoyo“, Schal und Brille von Oodji, Dr. Martens-Schuhe, die Jacke habe ich von meinem Vater, und die Tasche in Moskau gekauft — Geschenk der Oma.
  • © Natalia Lapina
    Oksana
    Schöpferin eines Brands für Handweberei
    Ich bin ein großer Fan weißrussischer Designer. Unter den Lieblingsmarken nenne ich natürlich meinen eigenen Brand Heartiness, dazu noch Boitsik, Zibra, AVA. Von den Massenmarktprodukten mag ich Sisley und Massimo Dutti. Das wichtigste in der Kleidung sind Komfort, Qualität und Schnitt. Danach wohl die Einzigartigkeit. Gerade deswegen kaufe ich immer öfter Designersachen.
  • © Natalia Lapina
    Oksana
    Schöpferin eines Brands für Handweberei
    In meiner Garderobe gibt es nur Lieblingssachen. Jetzt überlege ich mir gründlich, was und mit was ich etwas tragen werde, ich mache seltener unbedachte Impulskäufe. Ich trage ein Adidas-Sweatshirt, einen Rock von Sisley, ein handgewebtes Tuch von Heartiness, eine Calzedonia-Strumpfhose, eine Weste von Zibra, eine Farbotka-Tasche, Puma-Laufschuhe, Pilgrim-Ohrringe, ein Lindex-Armband, den Leinenhut habe ich in einem Second-Hand gekauft.
  • © Natalia Lapina
    Vadim
    Begründer von Künstlerprojekten
    Früher kaufte ich die Kleidung meistens im Ausland, aber inzwischen wurden bei uns in Minsk auch nicht schlechte Geschäfte mit ähnlichem Sortiment eröffnet, somit jetzt 50/50. Die Vorlieben ändern sich auch mit der Zeit: Jetzt sind es Joop, Tommy Hilfiger, Lacoste, MarcoPolo, NorthFace, Timberland, Nike.
  • © Natalia Lapina
    Vadim
    Begründer von Künstlerprojekten
    Auf jeden Fall ist für mich bei der Kleidung das Verhältnis zwischen Komfort, Qualität und Preis wichtig. Nichts ist bequemer, als Kleidung, die für Bergsteigen oder allgemein für Outdoor-Aktivitäten entwickelt wurde. Aber als Casual-Stil wird solche Kleidung bei uns noch nicht verstanden. Deswegen muss man sich meistens sogenannte Civil-Sachen anziehen.

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