Skate-Spots


Wenn die Erde leicht wird

David Meskhi

  • © David Meskhi
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    Ich begann die Arbeit an der Serie 2007 und schloss mit der Produktion eines Dokumentarfilms gemeinsam mit Salome Machaidze und Tamuna Karumidze. Der Film gewann zwei Preise ("Bestes Erstlingswerk" auf dem Internationalen Dokumentarfilm Festival Amsterdam 2015 und "Beste Dokumentation" auf dem Tiflis Internationalen Film Festival). Dieses Bild wurde für das Filmposter verwendet. Ich habe es während meiner ersten Reise an die Schwarzmeerküste 2010 mit der zweiten Generation georgischer Skater aufgenommen. Foto: David Meskhi.
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    Gaga ist einer der ersten Skater, den ich getroffen habe, und einer der ersten Skater überhaupt in Tiflis. Es war 2007, und das Bild ist von meiner allerersten Filmrolle. Als ich das Bild sah, hatte ich das Gefühl, ich sollte eine Serie dazu machen, und gab ihr den Arbeitstitel „Sketches for Skaters“ [„Skizzen für Skater“]. Foto: David Meskhi.
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    Das ist Mishka Sulakauri. Er ist derjenige, der die zweite Welle von Skatern startete und mir mit seinen 13 Jahren wirklich dabei half, 2010 eine Reise in die georgische Küstenstadt Batumi zu organisieren. Es war Sommer und wir sind frühmorgens aufgestanden, um den leeren Stadtboulevard entlang zu skaten. Die Bilder dieser Serie wurden zu einem Bezugspunkt für unseren Film. Foto: David Meskhi.
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    Mirian Sulakauri, der jüngere Bruder von Sandro und Cousin von Mishka Sulakauri, 2011.
    — Warum hast du die Schule abgebrochen?
    — Ich wurde rausgeschmissen. Nein, nicht wirklich, ich mach nur Spaß. Ich weiß nicht warum, wahrscheinlich, weil ich nicht gelernt habe. Ich wollte nicht mehr lernen. Warum auch? Ich könnte zwei Abschlüsse machen und würde trotzdem als Taxifahrer enden.
    — Was missfällt dir am meisten in Georgien?
    — Wenn Leute mich wegen meiner Haare nerven. Sie starren mich an mit diesem dämlichen Gesichtsausdruck.
    Foto: David Meskhi.

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    Sandro ist derjenige, der am meisten vom Skaten besessen ist. Er ist bereit, etwas wieder und wieder zu wiederholen, trotz körperlicher Schmerzen. Sein Perfektionismus hat ihn auf ein professionelles Niveau geführt. Er ist die inoffizielle Nr. 1 in Georgien. Offiziell arbeitete er zusammen mit Nikoloz Chavchavdze als Model für die Balenciaga SS 2017 Menswear Show in Paris und ist einer der Protagonisten unserer Dokumentation. Foto: David Meskhi.
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    Patarkaca ist wie Sandro immer auf dem Board, und er ist ein Naturtalent. Sandro sagt, es gibt Momente, wo wir Dinge sagen, die nur wir beide verstehen. Er ist für mich jemand Besonderes. Er tauchte zum ersten Mal 2009 auf und ist seitdem Teil von jedem Fotoprojekt, das ich mit den Skatern gemacht habe. Foto: David Meskhi.
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    “Jeder Ort könnte ein Ort sein, den ich mag. Wenn ich hier sitze und mich umschaue, fühle ich mich gut. Kaffee, Zigaretten, gutes Wetter und gute Musik sind mehr als genug für mich. Ich brauch nicht wirklich mehr. Alles Übermäßige ist mir unangenehm. Ich würde mich in Kalifornien genauso fühlen oder wo immer sonst“, sagt Maxim, das Wunderkind der neuen Generation. Foto: David Meskhi.
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    — Hat das Skateboarden dich in irgendeiner Weise verändert?
    — Wenn ich so darüber nachdenke: Es hat dazu geführt, dass ich mich als Teil von etwas gefühlt habe.
    Foto: David Meskhi.
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    "Manchmal ist es so ermüdend, wenn jemand in deine Realität eindringt. Wenn ich meine Realität vor Eindringlingen schützen könnte, hätte ich überhaupt keine Probleme mehr.
    Ich möchte etwas Ewiges schaffen, selbst wenn mein Name nicht erwähnt wird. Etwas wie einen riesigen metallenen Würfel irgendwo auf einem Feld, der für immer dort stehen wird, und niemand kann etwas dagegen tun.
    Als Teil eines Landes, das sich ständig verändert, ist es, glaube ich, ziemlich hart für junge Menschen, einen Lebensweg zu finden."
    Foto: David Meskhi.
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    — Glaubst du, Menschen haben ein Bedürfnis, die Gesetze der Physik zu überwinden?
    — Das könnte es sein, oder das Bedürfnis, über allem zu schweben. Es ist ein irres Gefühl, wenn du vom Boden abhebst und in der Luft bist.
    Foto: David Meskhi.

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