Magazin

Das einzige zweisprachige Online-Magazin für Projekte der kulturellen Bildung aus Russland und Deutschland. Jede Woche ein neuer Text! Sie können die Auswahl durch die Filterkriterien Themen und Länder eingrenzen..

Filter zurück setzen

темы:
Theaterpädagogik

страна :
Deutschland

Junges Deutsches Theater

Foto: Arno Declair

Ada Mukhina, Regisseurin, Kuratorin und Gründerin des Theaterprojekts "Vmeste" (St. Petersburg), lebt derzeit in Berlin und beschäftigt sich im Rahmen eines Programms der Alexander von Humboldt-Stiftung mit der Erforschung des europäischen sozialen Theaters. "Eine Praktikerin, die sich die Arbeit von Praktikern anschaut", so beschreibt Ada ihre Erfahrungen, die sie beim Kennenlernen von Theatermachern und den Gesprächen mit ihnen macht.

Der steinerne Schädel des deutschen Regisseurs Max Reinhardt blickt mich prüfend an, als ich den kleinen Platz vor dem Gebäude des Deutschen Theaters im Zentrum Berlins erreiche. Die Büsten ehemaliger Theaterleiter und Regisseure sind auf beiden Seiten des Paradeeingangs zum Gebäude des berühmten Repertoiretheaters aufgestellt, das schon im 19. Jahrhundert im klassizistischen Stil erbaut wurde. Jeder von ihnen hat seinerzeit und auf seine Art den Namen „Deutsches Theater“ in die Geschichte eingehen lassen. Heute beobachten Otto Brahm, Max Reinhardt, Heinz Hilpert und Wolfgang Langhoff von der Seite, welche Entwicklung die Geschichte des Theaters nimmt und auch, wie Birgit Lengers, Leiterin des Jungen Deutschen Theaters, und ich uns an ihnen vorbei in die Theaterkantine begeben.

Die Kantine liegt im Souterrain und ist sowohl für Mitarbeiter des Theaters als auch für in der Nähe arbeitende oder lebende Berliner geöffnet, die in der Mittagspause hierherkommen. Auf dem Tisch vor uns liegen eine Menge Broschüren, Programmhefte und Druckerzeugnisse des Jungen Deutschen Theaters. „Wir produzieren mehrere Theaterstücke pro Jahr auf der Kammer- und der Black Box-Bühne, in denen junge Leute mitwirken“, erklärt Birgit und zeigt mir die zahlreichen Heftchen. „Zwei davon produziert unser Jugendverein, dem alle Interessierten beitreten können; für die Bühne des Deutschen Theaters produzieren wir auch professionelle Theaterstücke. Außerdem laufen bei uns Sonderprojekte mit Jugendlichen, wie zum Beispiel das Projekt Jugend. Erinnerung. 1945/2015.“ In diesem Projekt haben Jugendliche aus Berlin, Warschau und Wolgograd zusammen erforscht, wie die Geschichte des Zweiten Weltkrieges in verschiedenen Ländern auf unterschiedliche Weise gewahrt wird, um dann ein gemeinsames Theaterstück darüber zu schaffen Das Deutsche Theater bietet selbst auch Aufführungen für ein junges Publikum an, beispielsweise Inszenierungen nach dem Roman „Tschik“ von Wolfgang Herrndorf. Gleichzeitig arbeitet das Deutsche Theater mit Schülern zusammen: Es veranstaltet Workshops vor und Gesprächsrunden nach den Aufführungen und führt an den Schulen eigens dafür inszenierte Stücke im Unterricht auf. Und schließlich wird das Gebäude jedes Jahr im Herbst von Kindern besetzt, die das Herbstcamp „Junges Deutsches Theater“ besuchen. Mit Bühnenschaffenden aus verschiedenen Ländern kreieren sie Stücke zu einem bestimmten Thema. 2015 hatte das Camp die „Digitalisierung“ zum Thema – wie unsere Welt immer computergesteuerter, immer „onliner“ wird, was uns das gibt und wie wir dazu stehen.

«…DAS „GEWISSE ETWAS“ AN DER ARBEIT DES JUNGEN DEUTSCHEN THEATERS IST, DASS DIE VON IHM UNTER BETEILIGUNG JUNGER LEUTE UND GESTANDENER SCHAUSPIELER KREIERTEN PROFESSIONELLEN STÜCKE BERECHTIGTERWEISE IN DAS REPERTOIRE DES THEATERS ÜBERGEHEN.»

All diese Projekte wurden von einem Team ins Leben gerufen, welches zu der Sonderabteilung „Junges Deutsches Theater“ gehört, die 2009 unter der neuen Theaterleitung Ulrich Khuons gegründete wurde. Diese mit Kindern arbeitende Abteilung gehört nicht zum PR-Bereich (wie in vielen anderen deutschen Theatern), sondern ist ein eigenständiger Teil des dramaturgischen Bereiches. Dies ist insofern aus konzeptueller Sicht wichtig, als dass das Junge Deutsche Theater nicht auf neue Zuschauer aus ist, sondern sich auf die Zusammenarbeit Bühnenschaffender mit jungen Menschen zwischen 12 und 22 Jahren konzentriert. Die Theaterpädagogik wird hier als Mittel zur gemeinsamen kreativen Ergründung großer Themen, großer Werke und großer Formate betrachtet.

Das Besondere und damit sozusagen das „gewisse Etwas“ an der Arbeit des Jungen Deutschen Theaters ist, dass die von ihm unter Beteiligung junger Leute und auch gestandener Schauspieler kreierten professionellen Stücke berechtigterweise in das Repertoire des Theaters übergehen. Das bedeutet Budgets für Inszenierungen, die Möglichkeit, bekannte Regisseure und andere Bühnenschaffende zur Zusammenarbeit einzuladen sowie geringfügige Honorare für die jungen Theatermacher. Aktuell sind drei Stücke im Repertoire des Deutschen Theaters, die mit jungen Leuten produziert worden sind: Herr der Fliegen: survival mode, Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren und 2 Uhr 14, das noch Premiere feiern sollte. Zu eben seiner Generalprobe war ich nun unterwegs.

«DIE THEATERPÄDAGOGIK WIRD HIER ALS MITTEL ZUR GEMEINSAMEN KREATIVEN ERGRÜNDUNG GROßER THEMEN, GROßER WERKE UND GROßER FORMATE BETRACHTET.»

Das erste, was ich auf der Black Box-Bühne sehe, ist eine Wand aus weißen, biegsamen Elastikbändern, die über die ganze Bühne horizontal von einer Wand zur anderen gespannt sind. Diese Wand trennt den Raum in zwei Welten, die es mit den sechs Schauspielern zu füllen gilt. Abgesehen von den schwarzen Treppenstufen am Bühnenvorhang gibt es kein Bühnenbild. Nichtsdestotrotz bietet die Wand selbst vielerlei Möglichkeiten für Improvisation: Die Bänder sind dehnbar, was den Schauspielern ermöglicht, sich zwischen ihnen durchzuwinden, auf ihnen zu sitzen, zu stehen, zu liegen und sogar mit dem Kopf nach unten zu hängen. Jede Figur geht auf ihre Art eine Wechselwirkung mit der Wand ein: Die eine steckt in ihr fest, die andere klettert sie entlang, die nächste versucht, die Schwingungen der Bänder einzudämmen.

Die Inszenierung „2 Uhr 14“, nach dem Theaterstück des kanadischen Bühnenautors David Paquet, lässt mich in die Innenwelt der sechs Protagonisten eintauchen, von denen sich ein jeder auf die Suche nach einem Leben in Harmonie mit sich selbst und den eigenen überwältigenden Leidenschaften begibt: Da ist eine Mutter, die den Erinnerungen und dem Schuldgefühl entfliehen will, indem sie einen Tanzkurs besucht; der Lehrer Dennis, der in seinem Beruf keinen Sinn mehr sieht und während des Essens nur den Geschmack von Sand im Mund spürt; ein sich blind stellender Junge, der so eine Freundin finden will; ein Mädchen, dass die Schule und ihre Eltern hasst und sich aus Protest ein Tattoo stechen lässt; ein drogenabhängiger Jugendlicher, der sich in eine Siebzigjährige verliebt; ein Mädchen, das mit seinem Körper und Gewicht kämpft, indem es Würmer isst. Die Jugendlichen gehen in dieselbe Klasse, in der Dennis unterrichtet. In dem Theaterstück gibt es noch einen Schüler namens Karl, der nicht auf der Bühne erscheint, dessen Stimme wir jedoch immer wieder im Radio hören. Auf der Bühne sehen wir nur seine Mutter, die sich am Ende des Stückes als einzige heute lebende Figur herausstellt. Erst am Ende erfahren wir, dass alle Schüler samt Lehrer von ihrem Sohn Karl um 2 Uhr 14 in der Klasse erschossen wurden. Schließlich nimmt die Wand, die die Mutter von den restlichen Figuren räumlich trennt, auch ihren Sinn an: eine Trennung zwischen der Welt der Lebenden und Toten, zwischen Wirklichkeit und Erinnerungen.

Trotz der ernsthaften Thematik ist das Stück außerordentlich leicht und geistreich geschrieben. Die sich mosaikartig abwechselnden Monologe der Figuren rufen beständiges Gelächter im Publikum hervor. Es geht hier nicht darum, den Grund für das Geschehene zu finden. Wir tauchen ein in die Geschichte der Opfer der Tragödie, deren Leben sich zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Kontrolle entzieht. Dem Zuschauer bereiten die Verstrickungen der Protagonisten unterdessen eine wahre Freude, sodass er bis zur allerletzten Szene laut auflacht. Dem Regisseur Kristo Šagor zufolge ist das Ende für den Zuschauer ein echter Schlag ins Gesicht, als er mit dem Gedanken konfrontiert wird: „Ich habe einmal zu viel gelacht!“.

«WIR NENNEN DEN AUSWAHLPROZESS JUNGER SCHAUSPIELER FÜR EINE INSZENIERUNG BEWUSST ‚AUSWAHL-WORKSHOP’ UND NICHT EINFACH CASTING»

Die zwei erwachsenen Figuren werden von den professionellen Schauspielern Judith Hofmann und Jens Schäfer verkörpert, die Rollen der Kinder von den auch in Wirklichkeit tatsächlichen Jugendlichen Katharina Anchalie Schulz, Franz Jährling, Celia Bähr und Maximilian Paier. Mitarbeiterin am Jungen Deutschen Theater und Co-Bühnenautorin des Stückes Anne Tippelhoffer und der Regisseur hatten noch im Dezember letzten Jahres Auswahl-workshops für junge Leute veranstaltet, die in der Produktion mitspielen wollten. Es kamen mehr als 70 Interessierte. Zuerst veranstaltete man ein Infotreffen für sie, auf dem der Regisseur, Bühnendichter und Autor des Theaterstückes von sich und dem Stück erzählte, aber auch davon, wie die Arbeit am Theater ablaufen würde. Daraufhin füllten die Anwesenden Fragebögen aus, in denen sie von sich, von ihren Theatererfahrungen und Hobbies erzählten. Zu den Auswahl-workshops wurden die Teilnehmer dann per E-Mail und bereits in kleineren Gruppen geladen. „Wir nennen den Auswahlprozess junger Schauspieler für eine Inszenierung bewusst ‚Auswahl-workshop’ und nicht einfach Casting“, erklärt Bühnenautorin Anne Tippelhoffer, „weil allein das Wort schon so hart, so brutal klingt. Uns ist wichtig, dass die Jugendlichen Spaß am Spielen und an den Übungen haben, die wir ihnen anbieten, und sich nicht wie bei einer Prüfung fühlen.“

„Der Workshop ging drei Stunden. Am Anfang haben wir verschiedene Improvisationsübungen gemacht. Danach wurden uns vier Seiten mit Monologen aus dem Stück ausgeteilt, die wir sprechen sollten. Ich habe genau den Monolog bekommen, den ich jetzt im Stück spreche, darüber, wie meine Figur Josi in der Schule wegen ihres Gewichts gehänselt wird“, erzählt die 16-jährige Celia Bähr. Nach dem ersten Auswahlworkshop wurde Celia zum zweiten eingeladen. Schließlich rief der Regisseur an, um sie zur Teilnahme am Theaterstück einzuladen. Die Proben hatten im Februar begonnen und gingen zwei Monate. Der Stundenplan war recht hart: An fünf Wochentagen kamen die Jugendlichen nach der Schule ins Theater und probten bis abends. Die Schauspieler trafen sich tagsüber zusätzlich mit dem Regisseur. „Gemeinsame Proben von Schülern und Schauspielern zu organisieren, ist zuweilen nicht leicht“, kommentiert Anne Tippelhoffer erklärend. „Wenn die Schüler abends aus dem Unterricht kommen, sind die Schauspieler manchmal in Aufführungen eingebunden.“

In der ersten Woche saßen ausnahmslos alle Teilnehmer des Probeprozesses zusammen und schrieben Texte, lasen sie sich im Anschluss einander vor, besprachen diese und bearbeiteten sie danach noch weiter. Der Regisseur Kristo Šagor ist übrigens zudem ein erfolgreicher deutscher Bühnenautor, weshalb er bei diesen Treffen dem Aufbau der Teilnehmertexte besondere Aufmerksamkeit schenkte. Durch ein solches gemeinsames wortschöpferisches Arbeiten lernten sich die Schauspieler der Theatergruppe und die Gestalter des zukünftigen Stückes näher kennen. Einige der Jugendlichen konnten sich dadurch auch mehr öffnen.

«PROFESSIONELLE UND "LAIEN"-SCHAUSPIELER STEHEN AM ANFANG AM SELBEN PUNKT. DU WEIßT NICHT, WIE DU DAS AUF DER BÜHNE MACHEN WIRST, DU BIST WIE EIN LEERES BLATT...»

Der nächste Schritt war der Übergang vom Schreiben des eigenen Aufsatzes zum Lesen des Stückes eines anderen Autors. Hier waren den Schauspielern nun die Erfahrungen mit der Textanalyse zunutze, die sie in der ersten Probewoche gemacht hatten. Was macht einen Monolog traurig oder lustig? Welche Mittel setzt David Paquet dafür ein? Funktionieren diese Mittel? Was bedeutet dieses Wort in jenem Satz? Was funktioniert und was nicht? In dieser Phase der Proben beschloss die Theatertruppe, die französischen Namen der Protagonisten in deutsche umzuändern, um die Geschichte an das Berliner Publikum anzupassen und sie ihm näherzubringen. Erst dann begann der Prozess der Proben.

„Professionelle und "Laien"-Schauspieler stehen am Anfang am selben Punkt. Du weißt nicht, wie du das auf der Bühne machen wirst, du bist wie ein leeres Blatt," - äußert der 52-jährige Schauspieler Jens Schäfer seine Gedanken, - "Der Unterschied liegt natürlich darin, dass der Profischauspieler mehr Arbeitserfahrung und Vertrauen zu sich selbst hat und er weiß: "Ich werde am Ende zu dem Punkt kommen, zu dem ich muss und möchte". Aber ich habe mir darüber keine Gedanken gemacht. Wenn jemand mit mir auf einer Bühne steht, ist er oder sie für mich mein Kollege. Dann behandle ich ihn oder sie wie meinen Kollegen auch. Das heißt, ich sage etwas zu ihm, ich biete was an, ich erwarte auch was. So war es auch bei den Proben zu 2 Uhr 14“.

Die 16-jährige Celia Bähr fügt hinzu: „Wir hatten eine klasse Atmosphäre. Jens hat zwischen den Proben mit uns Bühnenrede und Artikulation trainiert. Judith (Hoffman, Schauspielerin, Anm. d. Red.) hat sich sehr liebevoll um uns gekümmert, wie eine echte Mutti hat sie aufgepasst, dass wir nicht zu spät schlafen gehen und nicht husten! Wir sind eine richtige Familie geworden.“

«JUDITH [JUDITH HOFFMAN, SCHAUSPIELERIN, ANM. D. RED.] HAT SICH SEHR LIEBEVOLL UM UNS GEKÜMMERT, WIE EINE ECHTE MUTTI HAT SIE AUFGEPASST, DASS WIR NICHT ZU SPÄT SCHLAFEN GEHEN UND NICHT HUSTEN! WIR SIND EINE RICHTIGE FAMILIE GEWORDEN.»

Die Uraufführung von 2 Uhr 14 fand am 5. April 2016 auf der Black Box-Szene des Deutschen Theaters in einem vollen Saal statt. Die Inszenierung ist sehr lebhaft geworden, sehr witzig und in gewisser Weise positiv. Das Leben zu genießen und zu versuchen, trotz allem glücklich zu sein, ist Karls Mutters erklärtes Ziel, als sie sich im Schlussakt zusammen mit den von ihrem Sohn getöteten Jugendlichen und dem Lehrer in einem simplen Tanz bewegt, den sie im Tanzkurs für "Laien" gelernt hat.

Den Erfolg der Neuinszenierung des Jungen Deutschen Theaters feiert man in der Abenddämmerung gemeinsam im Hinterhof des Theaters. Alle sind dabei: junge und erwachsene Schauspieler, Regisseur, Bühnenautorin, Leiter, kreative Mitarbeiter und Techniker. Der Intendant des Deutschen Theaters Ulrich Khuon spricht einen Toast und Danksagungen an alle Beteiligten des Theaterstückes aus. Birgit Lengers, Leiterin des Jungen Deutschen Theaters, lächelt. Glückliche, aber müde Schauspieler heben ihre Gläser und bereiten sich gedanklich schon auf die nächste Aufführung vor. Die Vorstellungen für April und Mai sind bereits ausverkauft.

Text: Ada Mukhina
Übersetzung: Angelina Gusew

Copyright: Goethe-Institut Russland
Mai 2016
Haben Sie noch Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns!
Daria.Kononez@stpetersburg.goethe.org



закрыть

Drucken


















Ada Mukhina. Foto: Stepan Bogatirjow

Mukhina Ada ist Regisseurin, Kunstkuratorin, Gründerin des Theaterprojekts "Vmeste" ("Zusammen"). Sie hat die Sankt Petersburger Theaterakademie am Alexandrinkskij-Theater (Klasse W. Fokina und A. Mogutschij) abgeschlossen, ein Praktikum mit dem Schwerpunkt „Soziales Theater“ in Hamburg absolviert und wird durch ein Praktikums-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt, im Rahmen dessen sie ein Jahr in Deutschland lebt und dort an ihrem Sozial-Theaterprojekt arbeitet. Sie ist Regisseurin der Dokumentar-Stücke „Einen Kühlschrank für das Sahneeis!“, „Das 18. Tagebuch in blauem Umschlag mit Teekessel“ (auf der Bühne des Theaterlabors „On.teatr“), „Eine menschliche Geschichte“ (im Haus der jüdischen Kultur „ESOD“), "______________“ (das Projekt „Neue Leute“ auf der Bühne des Großen Towstonogow-Dramentheaters, gemeinsam mit der Dramaturgin Natascha Borenko).

Seit mehr als sieben Jahren führt sie Workshops zur informellen Weiterbildung für Schüler und Studierende durch. Sie ist Gründerin des Projekts „Schule für Dokumentartheater“ für Jugendliche, in dem das Dokumentartheater als Lehrmethodik eingesetzt wird.

















Foto: Arno Declair 2 Uhr 14
Foto: Arno Declair























Foto: Arno Declair 2 Uhr 14
Foto: Arno Declair













Foto: Arno Declair 2 Uhr 14
Foto: Arno Declair