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Das CINEMOBIL, oder: wie man sich eine neue Generation an Filmschaffenden heranzieht

Foto: Alexandr Komarow

Maria Krupnik, Theatermanagerin und Übersetzerin, hat Tatjana Tschagina getroffen – Koordinatorin für Filmprojekte im Bereich Kulturprogramme am Goethe-Institut Moskau. Gesprochen haben sie über das „Cinemobil“, ein mobiles Filmfestival für Kinder.

Maria Krupnik: Tatjana, haben Sie sich das Projekt CINEMOBIL selbst ausgedacht, oder kam die Idee von jemand anderem, und Sie haben sie umgesetzt?

Tatjana Tschagina: Das CINEMOBIL ist nur eines meiner Projekte. Ich bin für die gesamte Filmarbeit an unserem Institut verantwortlich.

Das Projekt ist erst vor kurzem entstanden. Zum ersten Mal hatten wir 2008 deutsche Kinderfilme im Gebiet Saratow gezeigt. Bis dahin wurden Kinderfilme im Goethe-Institut nur sehr zögerlich erworben, da das Zielpublikum, auf das man sich hier bei der Projektentwicklung ausrichtet, 16 Jahre oder älter ist.

Mein Partner für die ersten Vorführungen war Michael Harbauer, der Direktor des internationalen Filmfestivals für Kinder in Chemnitz. Er erzählte mir, wie er auf die Idee gekommen war, ein eigenes Filmfestival zu veranstalten: als vor einundzwanzig Jahren sein Sohn geboren wurde, wurde ihm klar, dass der Verleih von Kinderfilmen in Sachsen praktisch zum Erliegen gekommen ist. Also beschloss er, einfach selbst Filme zu zeigen. Wenn dir keiner etwas zu bieten hat, dann raff´ dich auf und biete den Leuten selbst etwas an. Diese Erfahrung hat mich total beflügelt.

Durch die Filmvorführungen können wir den Kindern ein anderes Land zeigen, eine andere Sprache und eine andere Kultur. In Russland ist es ja so, dass man in der Hauptstadt schon noch etwas finden kann, wo man hingehen könnte. Aber in den kleineren Städten… und auch in den nicht ganz so kleinen… selbst in der Stadt Rostow Welikij, die wirklich nicht klein ist und zum „Goldenen Ring“ gehört, gibt es keine Kinos. Auch in Boldino nicht, dem wunderbaren Puschkin-Dorf. Und so weiter. Das heißt, dass tausende von Kindern überhaupt noch nie die Erfahrung gemacht haben, einen Film im Kino zu sehen.

Ich habe Michael dann scherzhaft in die Stadt Marx (1) eingeladen. (Denn Chemnitz hieß ja früher Karl-Marx-Stadt, weshalb ich vorgeschlagen habe: „Lassen Sie uns den deutschen und den russischen Marx zusammenbringen.“) Diese Reise im Jahr 2008 war eine sehr wichtige Erfahrung. Wir haben sondiert, ab welchem Alter man Kindern Filme mit Untertiteln zeigen kann, und wann man jemanden braucht, der die Texte einspricht.

Und wie hat sich das Projekt weiterentwickelt? Ich weiß gar nicht mehr, durch wie viele Städte wir gefahren sind. Mehr als zwanzig waren es in jedem Fall, und in vielen waren wir mehr als einmal. Mittlerweile gibt es Städte und Festivals, die uns schon auf eigene Rechnung einladen. Wie Blagoweschensk, oder Sachalin.

Als ich durchkalkuliert habe, wie man das Projekt in Russland umsetzen könnte, kam ich auf die Idee, dass neben den Filmen auch interessante deutsche Gäste mit mir reisen könnten, die entweder einen Bezug zu Kinderfilmen haben oder aber Schauspieler und Regisseure sind, mit denen die Kinder sich austauschen können. Ich bin mir sicher, dass ein solcher direkter Kontakt im Kind den Schalter „Verwunderung“ umlegt, und Verwunderung ist immer ein Gefühl, das in gewissem Sinne auf ein Wunder hindeutet. Das Miterleben eines solchen Wunders löst etwas in dem Kind aus, und dieses Gefühl bleibt ihm erhalten. Wir als Erwachsene stehen dem vielleicht skeptisch gegenüber, aber ich glaube wirklich, dass das so ist.

«Seit dem Ende der 1980er Jahre führt das Bundesland Baden-Württemberg an seinen Schulen Filmwochen durch».

Ja, das ist eine persönliche Entdeckung, an die man sich sein ganzes Leben lang erinnert. Das sehe ich genauso.

Ja, und das schon in einem frühen Alter.

Seit dem Ende der 1980er Jahre führt das Bundesland Baden-Württemberg an seinen Schulen Filmwochen durch. Aus diesem Bundesland hatte man bisher in Sachen Film nicht viel gehört, aber zehn Jahre nachdem diese Schüler ins Kino gegangen waren und sich mit den Filmen auseinandergesetzt hatten, gab es einen unerwarteten Durchbruch. Eine ganze Generation interessanter Regisseure ging hieraus hervor, und zwar genau aus dem Bundesland Baden-Württemberg. Das kann man darauf zurückführen, dass die eben in ihrer Kindheit ins Kino gegangen waren und man ihnen erklärt hat, wie das Berufsbild eines Kameramanns oder Regisseurs aussieht.

Die Kinder hier bei uns lassen sich auch sehr gerne auf solche Dinge ein. In manche Städte kommen wir drei, vier oder fünf Mal. Die Kinder erinnern sich an unsere Besuche. Sie freuen sich darauf, dass es wieder Filme zu sehen gibt. Während der Diskussionen sprechen sie schon ganz frei.

Wir arbeiten mit ganz unterschiedlichem Publikum. Wir reden sowohl mit Kindern, die zum ersten Mal die deutsche Sprache hören, als auch mit solchen, die auf eine deutsche Schule gegangen sind. Es geht immer damit los, dass wir das Publikum testen: wir versuchen ein Gefühl dafür zu bekommen, was diese konkreten Kinder hier wissen und können, und was nicht. Wir spielen mit ihnen. Und wir bringen ein paar Preise mit, die man gewinnen kann.

Die Momente, in denen die Kinder mit wilder Begeisterung anfangen, sich über den gerade gesehenen Film zu äußern, sind sehr berührend. Praktisch jedes Mal führen wir noch spontan eine Autogrammstunde durch. Es ist mir wichtig, dass die Kinder solche Leute wie Michael Harbauer oder Sabine Preuschhof, die Produzentin der neuen Verfilmung der Grimmschen Märchen, kennenlernen und sich mit ihnen austauschen können. In Deutschland läuft gerade die neue Verfilmung. So seltsam es auch ist, die alten Fassungen sprechen moderne Kinder nicht immer an.

Warum ist das so? Spielen Ansprüche an eine bessere Filmqualität eine Rolle?

Es ist mir nicht ganz klar. Vielleicht ist es wirklich das Lebenstempo, dieses Clip-Denken, das durch unser Fernsehen angeregt wird und neue Strukturen für die Aufnahme von Filmen schafft. Oder die Erfahrung, auf mobilen Geräten zu gucken. Faktoren, die alle drei bis zehn Sekunden neuen Handlungsbedarf auslösen. Deswegen bin ich auch bezüglich der neuen Animationen vorsichtig. In Filmen gibt es doch noch mehr „Luft“, damit die Augen des Kindes auch das ganze Bild erfassen können, und damit es den begleitenden Text aufnehmen kann.

Ja, wahrscheinlich haben Sie Recht. Wie sieht der geographische Rahmen des Projekts gerade aus?

Der südlichste Punkt war für uns die Stadt Kursk, und der am weitesten entfernte Punkt die Insel Sachalin. Das heißt aber nicht, dass ich unser Projekt überall im Land habe realisieren können. Leider.

Und wie viele Tage bleiben Sie normalerweise in einer Stadt?

Wenn man in kleinen Städten arbeitet, sollte man sich am besten eine Art „Station“ suchen, wo man sich in Ruhe einrichten und von wo aus man dann die ganzen Minibusse nehmen kann, um die unterschiedlichen Städte abzufahren. Ich kann das am Beispiel Nischnij Nowgorod erläutern. Wir fahren also in eine große Stadt, wo man sich relativ komfortabel in einem Hotel einmieten kann. Denn Hotels, die gut auszuhalten sind, gibt es nicht in allen Städten. Wir hatten da zum Beispiel so eine Erfahrung in Belosersk. Löcher im Boden, Dusche und Toilette direkt nebeneinander, verrauchte Zimmer. Obwohl das eigentlich mal eine Hansestadt war, wohin die Wikinger auf Nachen gekommen waren, durch den Ladoga-See und über Flüsse. Die Stadt ist an sich total schön, aber ihre Infrastruktur lässt wirklich zu wünschen übrig. Aus Nischnij Nowgorod sind wir dann nach Semenow, Gorodjezk, Diwejewo, Boldino, Arsamass und Schelesnodoroschnyj gefahren.

Nach welchem Prinzip wählen Sie die Städte aus?

Ich denke, jedes Projekt wird von mindestens zwei Leuten vorangetrieben. Es ist wichtig, dass zwei Leute so richtig dafür brennen. Von unserer Seite ist es das Goethe-Institut bzw. ich als Kuratorin und Organisatorin, und vor Ort sollte es auch jemanden geben, der Feuer und Flamme für diese Idee ist. Denn die Organisation des Publikums, die Organisation einer guten Projektion, was ja das Wichtigste ist, ist dann schon Sache der Gegenseite. Ich kann nicht einfach nur mit dem Kulturpalast zusammenarbeiten, und auch nicht einfach nur mit der Stadt Rostow am Don. Ich brauche jemanden, der dort lebt und vor Ort alles vorbereiten kann. Und wenn alles zusammenpasst und funktioniert, dann ist das super.

Und wo finden Sie diese Leute?

Wir können auf das Kontakt-Netzwerk des Goethe-Instituts zurückgreifen. Und dazu kommt noch mein persönliches Netzwerk. Es läuft ja alles in der Welt über private Kontakte.

«Ich sage dann, dass man unsere Filmrollen bestellen kann, und zwar unentgeltlich».

Wurde das Projekt in einer dieser Städte verlängert?

Ja, in allen Städten, wo wir sind, berichte ich davon, wie man selbst Vorführungen durchführen kann. Ich sage dann, dass man unsere Filmrollen bestellen kann, und zwar unentgeltlich. Wir schicken die Filme kostenlos hin und organisieren auch den Rücktransport. Dazu braucht es nur eine Adresse, wohin die Filme geschickt werden sollen. Das heißt, die Initiative geht damit auf die örtlichen Anwohner über. So hat Blagoweschensk etwa im Rahmen des Festivals „Herbst am Amur“ selbständig Vorstellungen organisiert. Drei Jahre in Folge haben wir selbst Referenten mitgebracht und Kinderfilme aus Deutschland gezeigt, und in diesem Jahr habe ich ein Paket mit synchronisierten Filmen und Animationen des Leipziger Festivals hingeschickt. Ich selbst konnte nicht fahren, aber mittlerweile haben wir dort unseren ganz persönlichen Spezialisten, der weiß, wie man alles machen muss.

Und wo waren Sie 2016?

Wir waren in Rostow und Jaroslawl, auf Sachalin und in Blagoweschensk. Auch kursiert ein neues fertiges Paket synchronisierter Filme durch alle Städte, in denen wir feste Partner haben. Die Sammlung besteht aus vier Filmen: „Quatsch und die Nasenbärbande“ (0+) von Veit Helmer, „Chandani und ihr Elefant“ (0+) von Arne Birkenstock – ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis in der Kategorie Kinder- und Jugendfilm –, „Petterson und Findus“ (6+) von Ali Samadi Ahadi, und der vierte ist der Kinderkrimi „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ (10+) der Regisseurin Neele Leana Vollmar. Diese Filme können wir für nichtkommerzielle Vorführungen zur Verfügung stellen.

Sind die Vorführungen kostenlos?

Wenn in Deutschland Programmkino in Schulen gezeigt wird, werden für die Veranstaltungen Tickets zu ermäßigten Preisen verkauft. In Russland können die Kinder kostenlos zu unseren Vorführungen kommen.

Wie viel kostet es, die Filme in eine Stadt zu bringen?

Lassen Sie uns doch mal nachrechnen. Die Filme, die man bei uns ausleihen kann, sind ja bereits bezahlt worden. Die Zentrale des Goethe-Instituts in München hat mit dem Verleih einen Vertrag abgeschlossen und damit die Lizenz und das Vorführungsrecht gekauft. Das Goethe-Institut kommt auch dafür auf, dass der Film für die Vorführung in Russland adaptiert wird – dass also Untertitel erstellt werden, oder dass er synchronisiert wird. Das kostet ein wahnsinniges Geld. Diesen Teil kann man mit in die Rechnung aufnehmen oder auch nicht, er schwankt von Film zu Film. Für die russischen Partner wird dieser Service kostenlos zur Verfügung gestellt.

Mit welchen Ausgaben muss der örtliche Partner rechnen, und was muss er tun, um an die Filme zu kommen?

Wenn bei jemandem der Wunsch besteht, eine Vorführung deutscher Kinderfilme zu organisieren, kann er uns einfach eine E-Mail schreiben. Und sich dann Filme aus unserer Sammlung aussuchen. Wir organisieren den Versand in die Stadt, und genauso auch die Rücksendung der digitalen Kopien der Filmrollen. Man muss eine gewisse Zeit für die Lieferung per Express einkalkulieren, und außerdem Zeit für die Vorbereitung und die Werbung für die Vorstellungen, so etwa drei Wochen. Die Schulen müssen auch irgendwie informiert werden. Genauso muss man sich mit den Leuten am Veranstaltungsort absprechen – zum Beispiel mit dem örtlichen Kulturhaus – und dort vorbeigehen und prüfen, ob eine ausreichend gute Technik für die Projektion vorhanden ist.

Es gibt nur drei Dinge, die Kinder daran hindern können, sich gern Filme anzusehen.

Erstens: ein furchtbar kalter Veranstaltungsort, wo man unmöglich sitzen kann, wo es zu hell und die Sessel unbequem sind. Zweitens: Schlechte Projektions- und Tonqualität, bei der man nichts sieht und nur schwer versteht. Und drittens: ein schlechtes Kino, wo es einfach nicht interessant ist, einen Film zu sehen, oder ein Kino, das nicht auf ein bestimmtes Zielpublikum ausgerichtet ist.

Wenn man diese drei Dinge unter Kontrolle hat und potentielle Zuschauer ausreichend mit Informationen versorgt, dann wird es kein Problem in Punkto Zuschauerinteresse geben. Kinder lassen sich sehr schnell auf Filme ein und reagieren lebendig auf sie. Auch ist es wunderbar, wenn man noch jemanden mitbringen kann, der etwas über den Film und das Filmwesen berichtet. Auch wenn man keinen deutschen Referenten hat, kann man immer selbst etwas über Deutschland erzählen, über die deutsche Sprache oder über Berufe im Bereich Filmwesen: wer dreht, wer schreibt die Szenen, aus welchen Teilen besteht denn eigentlich so ein Film. Oder man kann einfach über das Thema sprechen, mit dem sich der Film beschäftigt.

Einmal haben wir den Regisseur und Synchronsprecher Diomid Winogradow als Gast mit nach Rostow gebracht. Und man muss sagen: einen so erfolgreichen Referenten wie Diomid haben wir wahrscheinlich nie wieder gehabt. Während des Workshops forderte er die Kinder auf, ein und dasselbe Gedicht mit der Stimme eines Piraten oder der einer Prinzessin zu lesen. Am Mikrofon bildeten sich kilometerlange Schlangen. Aus solchen Kleinigkeiten wird manchmal eine Riesensache – man muss den Kindern einfach nur ein bisschen Aufmerksamkeit schenken.

Werden zu den Filmen auch methodische Empfehlungen oder Materialien gestellt?

Nein. Man kann mich dafür kritisieren, aber ich bin überhaupt kein Fan von Filmen, die mit didaktischem Material daherkommen. Ich denke, dass eine ganze Reihe von Leuten daran verdient, solche Methodik-Sammlungen zu erstellen.

Und wie ist es mit der deutschen Tradition der Theaterpädagogik? Wenn es doch in jedem Theater Pädagogen gibt, die Aufgaben rund um das Stück ausarbeiten, Sprachbarrieren überbrücken, bei den Produktionsabläufen und der Organisation des Theaters helfen und dabei unterstützen, ein Stück zu diskutieren und die Kinder zur Reflexion darüber einladen…

Ja, Filmpädagogik gibt es natürlich auch, aber ich bin überzeugt, dass jemand, der eine Vorführung organisiert – vorausgesetzt, er kann Google bedienen – sich selbst die Informationen dazu heraussuchen kann. Das Wunderbare an Filmen ist ja schließlich, dass jeder daraus sein ganz eigenes Ereignis, seine Show oder sein Projekt machen kann, solange er nur das eigene Publikum kennt. Es ist wichtig, das Publikum einschätzen zu können. Man kann selbst einen psychologischen Club ins Leben rufen, durch den die Kinder die Möglichkeit haben, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, die sie beschäftigen, und diese am Beispiel des Films mit einem Psychologen zu besprechen. Solche Dinge sind schon vorgekommen.

Von was träumen Sie noch im Hinblick auf das CINEMOBIL? Gibt es etwas, das Sie gern umsetzen würden, das sich bisher aber noch nicht machen ließ?

Davon, dass es ein größeres Budget gäbe, und mehr Zeit für die Reisen. Und dass dort, wo wir schon einmal waren, Leute kommen und sich engagieren, die das Projekt auch langfristig weiterführen wollen. Davon, dass die Leute nicht mit offenem Mund dasitzen und darauf warten, dass ihnen jemand einen Wurm bringt, sondern aktiv werden. Wir haben die Filme und großartige Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Ich denke, dass auch russische Animatoren glücklich wären, wenn ihre Zeichentrickfilme im ganzen Land gezeigt würden. Es gibt zwar Leute, die Kinderfilme machen, doch das Verleihsystem für Kinderfilme ist total am Boden. Leider. Denn so, wie Kinder Filme sehen, sieht niemand Filme.

Was das bestehende Verleihsystem angeht, erleben wir quasi eine kindliche Lobotomie. Alle sehen sich vielleicht ganz nette, aber dennoch konservenartige amerikanische Filme an. Mögliche Abweichungen, was die Rezeption solcher Filme angeht, kommen niemandem in den Sinn. Darüber könnte man jetzt noch sehr lange reden.

Text: Maria Krupnik
Übersetzung: Anna Brixa

Copyright: Goethe-Institut Russland
Februar 2017
Haben Sie noch Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns!
Daria.Kononez@stpetersburg.goethe.org



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(1)Marx war die informelle Hauptstadt der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen bis zu ihrer Deportation im Jahr 1941.













Foto: Tatjana Tschagina Cinemobil in Saratovskaja Oblast,
Dezember 2016
Konzert von Abelardo Lopez.


















Foto: Alexander Komarow Cinemobil in Nezegorodskaja Oblast,2015
Foto: Alexander Komarow


















Foto: Alexander Komarow Cinemobil in Nezegorodskaja Oblast,2015
Foto: Alexander Komarow












Foto: Valerij Sarownjanych Cinemobil in Krasnokamsk und Perm,
September 2015
Arne Birkenstock mit dem Film „Chandani und ihr Elephant“
Foto: Valerij Sarownjanych













Tatiana Tschagina - Kuratorin der Filmprojekte am Goethe-Institut Moskau, Russland, geboren 1975 in Perm (Russland).
1992-1997 Studium der deutschen Philologie in Perm (Diplom); 2000 – 2002 Studium in Moskau an der Akademie der sozialen und ökonomischen Wissenschaften (Diplom im Kulturmanagement) und an der Manchester Universität (MA /Master of Arts).
1998 - 2001 Gründung und die Leitung der Kontaktstelle des Goethe-Instituts Moskau in Perm;
Seit 2002 (bis heute) - Arbeit als Kuratorin der Filmprojekte am Goethe-Institut Moskau.
2008, 2012, 2014 Jurymitglied beim Kinder- und Jugendfilmfestival „Schlingel“ in Chemnitz.
2007 - 2012 nimmt an der Jury-Arbeit des Festivals der deutschen Films in Moskau (St. Petersburg und Nowosibirsk) in Kooperation mit German Films teil.
Seit 2008 organisiert sie in Zusammenarbeit mit dem Festival „Schlingel“ das internationale Kinderfilmprojekt „CINEMOBIL“.