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Thema:
Musikerziehung

Land:
Russland

Kinder verändern sich schrittweise

Foto: Mariinski Theater

"Achtung Achtung, in drei Minuten beginnt die Orchesterprobe des freien Orchesters am Mariinski Theater!“ – Nach dieser Lautsprecheransage verstummen die Gespräche über Superhelden und Roboter aus Computerspielen. Gruppen von Kindern und Eltern, die sich zuvor in den riesigen Räumlichkeiten des Mariinski verteilt hatten, gehen geordnet zum Amphitheater, das sich in einer Ecke des Strawinsky-Foyers befindet. Die Kinder setzen sich auf grellbunte Hocker, die zwischen Notenständern und Instrumenten extra für sie aufgestellt wurden. Die Eltern nehmen im Publikum Platz. So beginnt jedes interaktive Konzert des Projekts "Wir sind das Orchester", das Ende 2016 im Rahmen des Programms "Kulturelle Bildung in Russland und Deutschland im Dialog" gemeinsam vom Goethe-Institut und dem Mariinski Theater initiiert wurde.

Die wichtigste Aufgabe, die sich die deutsche Kulturmanagerin Anne-Kathrin Topp zu Projektbeginn gesetzt hatte, war es, gerade bei Kindern, die keine direkte Verbindung zur Musik haben, das Interesse für Klassik zu wecken. „Das sind Kinder“, erklärt Anne, „die zwar irgendeine Vorstellung vom Theater und von einem Orchester haben, die aber im realen Leben nicht besonders eng mit Musik verbunden sind. Sie gehen nicht in die Musikschule und beherrschen kein Instrument Für sie ist Musik das, was aus ihren Kopfhörern oder aus dem Radio kommt.“ Und wenn man den Gesprächen der Kinder vor Konzertbeginn lauscht, kann man wirklich kaum glauben, dass klassische Musik eine so bunte Truppe Sieben- bis Zehnjähriger zu einem stimmig klingenden Orchester vereinen könnte.

Aus der prinzipiell einfachen Idee, Kindern die Möglichkeit zu geben, sich selbst im „Herzen“ eines Orchesters auszuprobieren, ergaben sich viele unerwartete Komplikationen. Die erste von ihnen war die Schwierigkeit, mit den Räumlichkeiten des Mariinski 2 zurecht zu kommen. In diesem erst vor kurzem eröffneten Theatergebäude verlieren sich selbst Erwachsene wie im Kosmos. Dabei ist es noch nicht einmal so, dass sich die jungen Orchestermitglieder vom diskreten Prunk der Inneneinrichtung einschüchtern lassen: Marmor, Onyx, Swarowski-Kristallglas, das unter unendlich hohen Decken funkelt, ein metallischer Zickzack an Treppenstufen und unten durchsichtige Wände, durch die sich ein wunderbarer Blick auf den Krjukow-Kanal, die Straße der Dekabristen und das historische Theatergebäude bietet. Das lenkt die Aufmerksamkeit natürlich von der eigentlichen Sache ab – besonders die derjenigen, die all diese großartigen Dinge zum ersten Mal sehen. Deswegen erfordert es besondere Artistik und Überzeugungskraft der Konzertleiterin Marianna Golubjewa, um die Gedanken der Anwesenden zurück zur klassischen Musik zu bringen. Nachdem sie die Kinder begrüßt hat, sagt sie einige Worte zu den grundsätzlichen Prinzipien, wie ein Orchester aufgebaut ist, und zu den Typen von Instrumenten, die dazugehören. Die Kinder werden daran erinnert, dass es Blas-, Schlag-, und Streichinstrumente gibt, und dass sich diese abhängig von dem Material, aus dem sie hergestellt sind, unterscheiden – zum Beispiel können sie aus Holz oder aus Metall gemacht sein. Auch wird ihnen erklärt, dass diese Instrumente im Orchester unterschiedliche Rollen einnehmen, genau wie Schauspieler in einem Theater-Ensemble: jedes hat sein eigenes Temperament, seine Stimmung und Melodik.

Die Kinder in das Orchesterleben einzubinden, ist auch für das Theater kein unbeschwertes Spiel. Das gesamte Ritual des Kennenlernens mit den Musikern wird feierlich gestaltet, wenn auch ohne überflüssigen Pathos. Unter dem Beifall der Mitglieder des Orchesters werden die Kinder darum gebeten, ihre Plätze einzunehmen, wonach jeder Musiker das eigene Instrument vorstellt. Und hier wird man dann schon mit dem nächsten Problem konfrontiert: wie spricht man über das eigene Instrument, sodass sich die Kinder den jeweiligen Namen und Klang einprägen und ein Interesse dafür entwickeln? Jeder der Musiker löst diese Aufgabe auf ganz individuelle Weise. Manch einer gibt eine kurze Einleitung und begleitet diese mit einer kleinen „Kennenlern-Melodie.“ Besser funktioniert natürlich eine künstlerische Herangehensweise: noch viele Tage nach dem Konzert ist es quasi unmöglich zu vergessen, dass die Klarinette aus dem schwersten Holz der Welt gemacht ist, welches in Afrika wächst, und dass das Fagott wegen seines tiefen, knurrigen Timbres auch „der mürrische Opa“ genannt wird.

Nach den Begrüßungsworten werden die kleinen Besucher dazu eingeladen, gemeinsam mit den Musikern ein richtiges Konzert zu geben, und sich dafür einem der Instrumente zuzuordnen. Und hier geschieht dann eine Art Wunder: das bunte Chaos der Hocker stellt sich nämlich als eine wohldurchdachte Strategie heraus, wie die Kinder den Instrumenten zugeteilt werden. Die größte Gruppe sitzt bei den Geigen, zwei Helfer sind dem Kontrabass zugeordnet und die Trommel bedient nur ein einziger Glückspilz. Doch die Kinder sind nicht eingeschnappt, denn sie haben sich ihre Hocker ja schließlich selbst ausgesucht. Und auch Verwirrung kann gar nicht erst entstehen, da die Grenzen der Selbständigkeit für die Kinder sehr genau gezogen sind. Die Zusammensetzung des Orchesters wurde so gestaltet, dass jede Instrumentengruppe vertreten ist: durch Geige und Kontrabass die Streichinstrumente, durch Trompete, Posaune, Fagott und Klarinette die Blasinstrumente und durch Trommel, Zylindertrommel, Becken, Schlagzeug und Triangel die Schlaginstrumente. Während die Kinder innerhalb der Gruppen „proben“, erklären ihnen die Musiker die Klangprinzipien ihres Instruments und verständigen sich über die Töne, mit denen die Kinder dessen Klang verstärken können. Beim weichen Solo der Geige reiben sie ihre Handflächen gegeneinander, beim Einsatz des Kontrabasses klopfen sie mit den Fingern und während das Fagott und seine „Gruppe an Unterstützern“ spielen, wird mit der Zunge geschnalzt. Daraus entsteht eine ganz eigene instrumentale Geräuschkomposition.

Man muss dazusagen, dass das musikalische Material von den Projektinitiatoren mit besonderer Gründlichkeit ausgesucht wurde. Im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs hatte sich das künstlerische Team des Mariinski Theaters für ein Stück des chinesischen Komponisten Jan Zsin Pen entschieden, „Holzsoldaten“, das für die Umsetzung der Projektidee am besten geeignet schien. Mit diesem Material wurde den Kindern nichts „geschenkt“. Obwohl die Partien der einzelnen Instrumente in charakteristische Themen unterteilt sind, erlauben sie ihnen dennoch, die Melodie zu fühlen und sie mit dem eigenen Instrument umzusetzen. Doch insgesamt handelt es sich um ein rhythmisch gesehen schwieriges Werk, also um etwas ganz anderes als die üblichen Kinderlieder. Daher fällt es auch nicht allen Beteiligten leicht, sich sofort darauf einzustellen: bei der improvisierten Probe ist gut zu sehen, wer im Laufe seines Lebens schon einmal Erfahrungen mit klassischer Musik gemacht hat, und für wen es das erste Mal ist. Trotzdem klatschen alle motiviert in die Hände und helfen damit ihren Instrumenten, einen Krieg zwischen hölzernen Soldaten darzustellen, oder unterstützen den „dickbäuchigen“ Kommandanten – sein Thema spielt das Fagott – und den appellierenden Schall der Trompete.

Eine große Verantwortung liegt in diesem Projekt bei den Musikern. Sonst eher als Ausführende handelnd, müssen sie sich hier für die Dauer von dreißig Minuten in Pädagogen verwandeln und die Interpretation ihrer eigenen (nicht einfachen) Partie mit dem Austausch mit den Kindern unter einen Hut bringen. „Einmal habe ich meinen Einsatz verpasst“, gibt der Posaunenspieler Michail Winnizkij nach dem Konzert zu, „aber dafür habe ich es geschafft, den Kindern rechtzeitig das Signal für ihren Einsatz zu geben.“ Und wirklich bringen sich die Gruppen, deren musikalische Leiter sie nicht vergessen haben und die ihnen erklären, was gerade im Stück passiert und wo genau ihr Einsatz ist, besonders stimmungsvoll in das Spiel ein. Der wichtigste Helfer der Musiker und Kinder auf diesem schwierigen Weg des musikalischen Kennenlernens ist dabei natürlich der Dirigent. Den Kindern wurde die Möglichkeit gegeben, sich selbst davon zu überzeugen, dass das Orchester ohne diese Figur gar nicht existieren kann – denn die erste Probe, bei der der Dirigent noch fehlte, wurde zu einer wahren Kakophonie. Im Rahmen der weiteren Proben erklärte der Dirigent Iwan Stolbow den Kindern gern und geduldig, wofür er sein Stöckchen eigentlich braucht, was eine Partitur ist und wie man das Orchester dazu bringen kann, leiser zu spielen oder die Lautstärke im Gegenteil anzuheben.

Nach diesem interaktiven Konzert in spielerischer Form folgte das richtige Konzert – erst das Kennenlernen, dann die Probe, und danach auch schon der Auftritt. Nachdem er den Musikern für die Probe gedankt und den Saal für einige Minuten verlassen hatte, kam Maestro Stolbow in voller Montur zurück zu den Kindern: im Frack. Hier stellten sich selbst die unruhigsten kleinen Orchestermitglieder gerade hin und rückten ihre Schlipse zurecht: denn so ein Konzert ist ja schließlich kein Witz! Nach zehn Minuten angestrengten Musizierens und dem finalen gemeinsamen Chor erklang der Beifall der bewegten Eltern und Großeltern. Und – ein nicht unwichtiges Detail – nach dem Konzert wurde jedem Kind ein Programm ausgehändigt, in dem es seinen Namen neben dem der Profi-Musiker aus dem Mariinski Theater eintragen konnte. Das darauffolgende Sammeln von Autogrammen und der Austausch mit den Musikern und dem Dirigenten wurde nach einer so ernsthaften Sache wie dem Konzert zu einem aufregenden und gleichzeitig entspannenden Erlebnis.

Nach dem Konzert tauschten die Kinder begeistert mit den Eltern ihre Eindrücke aus und wollten unbedingt wissen, ob diese auch gehört hätten, was sie gespielt haben. „Aus der Bildungsperspektive betrachtet, ist das hier eine sehr sinnvolle Erfahrung“, meint die Mama von Alina, die in die zweite Klasse einer Musikschule geht. „Wir hatten zwar in der Musikschule schon das Thema „Orchester“, aber hier wird das Kind ja ganz anders an dieses Phänomen herangeführt. Meine Tochter hatte zwar gehofft, dass sie gleich an den Flügel gesetzt wird – aber das geht natürlich nicht.“ „Selbst die sonst unruhigen Kinder kommen mit leuchtenden Augen aus der Veranstaltung“, sagt eine andere Mama, die als Kunstlehrerin an einer Moskauer Schule tätig ist und mit ihren Schülern eine Exkursion nach Petersburg gemacht hat. „Kinder verändern sich ja schrittweise. Es ist wichtig, mit ihnen über Kunst, Musik und Literatur zu sprechen, und das Format dieses Konzerts ist für ein erstes Hineinschnuppern sehr gut geeignet.“


Anne-Kathrin Topp
die Geschäftsführerin des DAVOS FESTIVALS und Koordinatorin des Projekts „Wir sind das Orchester“


Natürlich hatte ich eine Vorstellung, in welche Richtung ein gemeinsames Projekt mit meiner Partnereinrichtung, dem Mariinski Theater gehen könnte, aber ich wollte kein konkretes Projekt mitbringen, sondern mit meinen Kollegen vor Ort etwas gemeinschaftlich entwickeln. So fair und gleichberechtigt, wie es klingt, entpuppte sich die Überlegung dann doch nicht. Ich verspürte schon, dass ein gewisser Wunsch der Kollegen da war, dass „ich etwas liefere“ und eine „geniale Idee im Koffer habe“. Die ersten Wochen, gar Monate waren von vielen Gesprächen, Besuchen, Austausch und Überlegungen, was man vielleicht auf die Beine stellen könnte.

Einig waren wir uns immer dahingehend, dass wir etwas konzipieren wollten, dass die Teilnehmer aktiv mit einbezieht und dass ein Publikum anspricht, dass nicht ohnehin schon klassikaffin ist. Das Projekt „Wir sind das Orchester“ umfasst genau diesen Anspruch. Die Teilnehmer werden in das Ensemble integriert und erleben die Arbeit eines Orchesters von innen heraus. Dabei brauchen sie nicht zwangsläufig Kenntnisse, wie man dieses oder jenes Instrument spielt, sie müssen keine Notenlesen und die Dirigiergesten kennen. Sie müssen sich aber im wahrsten Sinne auf die „Reise durch das Leben eines Musikers“ einlassen. Das bedeutet, dass sie mit ihrem eigenen Konzertmeister proben, dass sie mit diesem sich in den Klang der Gruppe einfügen, dass sie feststellen, wie schwer es ist, einheitlich einen guten Klang herzustellen und dass das Orchestermusik im wahrsten Sinne eine Art Teamsport ist. Die Teilnehmer arbeiten sich durch diverse Sätze eines Werks, das speziell für dieses Projekt von drei ausgewählten Petersburger Komponisten geschrieben wurde. Diese Erkenntnis durch Erleben war mir persönlich immer der wichtigste Aspekt im Projekt. Die Teilnehmer sollen durch das individuelle Erlebnis ihre Erfahrungen sammeln und eine Beziehung zum Thema Musik, Orchester und Konzert aufbauen. Ich bin fest davon überzeugt, dass so ein Ansatz nachhaltiger ist als jede Frontallektion in Sachen Musik und Theater. Dass die kleinen und nicht mehr ganz so kleinen Teilnehmer aus den Veranstaltungen, die das Mariinski bereits im Spielplan programmierte, herausgegangen sind und ganz unterschiedliche Eindrücke erlebt haben, bestätigt diese Annahme. Dass ein Teil der Mitmacher später nochmals bekommen ist, um mit anderen Freunden die Veranstaltung zu erleben oder sich in einer anderen Intrumentengruppe einmal auszuprobieren, ist Freude genug und zeigt, dass sich das lange Überlegen und Austauschen am Anfang ausgezahlt haben. Denn die besten Ideen aus Ost und West, Nord und Süd lassen sich nicht einfach über Theater- und Landesgrenzen exportieren. Es gilt immer etwas vor Ort zu erschaffen, dass zu diesem und seinen Menschen passt und dass anschlussfähig ist. Ich bin froh, dass uns das mit „Wir sind das Orchester“ geglückt ist.


Marianna Golubjewa
Referentin für das kulturelle Bildungsprogramm „Theaterstunde am Mariinski“ und Kuratorin des Projekts „Wir sind das Orchester“


Das Symphonieorchester ist ein wichtiger Teil des Musiktheaters. Da ist es erfreulich, dass die Möglichkeit entstand, ein eigenes Programm für die interaktive Heranführung von Kindern an dessen Funktionsprinzipien zu schaffen. Der Schlüsselmoment ist dabei die Ausrichtung auf die unmittelbare Einbeziehung der Kinder in den Prozess des Musizierens. Die Kinder befinden sich buchstäblich innerhalb des musikalischen Ensembles und „klingen“. Diese Idee beeinflusste auch die Namensfindung für das Programm: „Wir sind das Orchester.“

Die Monate, in denen das Projekt umgesetzt wurde, waren erlebnisreich und sorgenvoll zugleich. Im Rahmen einer der Etappen wurde die Entscheidung getroffen, dass ein gemeinsames Musizieren von Künstlern und Kindern auch originelle Musikwerke erfordert. Daraufhin wurde ein Wettbewerb für die Komposition eines solchen Musikstücks initiiert und durchgeführt. Nicht nur Künstler aus Sankt Petersburg und anderen russischen Städten, sondern auch aus Ländern des nahen und fernen Auslands sandten ihre Vorschläge ein.

Für mich war die Rückmeldung einer Mutter sehr wichtig. Sie kam zwei Mal mit ihrer Tochter zu „Wir sind das Orchester“. Einige Zeit nach der ersten Teilnahme besuchten die beiden ein Konzert des Symphonieorchesters im Mariinski Theater und waren überrascht, im dortigen Ensemble auch ihnen bereits bekannte Musiker zu sehen. Das Mädchen rief dann gleich: „Oh, da sind ja unser Klarinettist und unser Trompeter!“ und bat mutig um die Erlaubnis, den Dirigenten Iwan Stolbow begrüßen zu dürfen. Mutter und Tochter lauschten dem Konzert mit einem ganz neuen Gefühl und fieberten mit den Musikern mit. Für sie wurde das Orchester somit „zum Leben erweckt“, und das bedeutet, dass wir unser Ziel erreicht haben.


Anastasia Prawilowa
Leiterin der kulturellen Bildungsprogramme am Mariinski Theater und Kuratorin des Projekts „Wir sind das Orchester“


Es ist unmöglich, in ein paar Sätzen all die Gedanken zu beschreiben, die ich während der Arbeit an diesem Projekt von Kollegen gehört habe – denn wir haben ziemlich lang darüber diskutiert und manchmal sogar gestritten. Sehr interessant gestaltete sich die Diskussion über die informative Sättigung des Programms. Unser Team spaltete sich da in zwei Grundtendenzen: die wissenschaftliche und die praktische. Marianna und Iwan sind Leute, die das Konservatorium absolviert und die genaue Vorstellungen davon haben, wie Musik unterrichtet wird; wie etwa eine Vorstellung der Instrumente aufgebaut sein muss. Auf der anderen Seite standen Anne-Kathrin und ich, die über keine akademische Musikausbildung verfügen, sondern unsere Wahrnehmung der Musikwelt aus der eigenen praktischen Erfahrung herleiten und einfach versuchten, uns in Kinder hineinzuversetzen, die gerade erst beginnen die Musik und das Orchester überhaupt kennenzulernen. Das Schwierigste und Interessanteste war, einen Kompromiss zwischen diesen beiden Polen zu finden.

Text: Alexandra Dunaeva
Übersetzung: Anna Brixa

Copyright: Goethe-Institut Russland

Mai 2017
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