Über das Projekt

Über das Projekt „Ostsee-Kooperation“

Die Ostsee: ein interdisziplinärer Bildungsinhalt

Schülerinnen und Schüler aus sieben Ländern erforschen und entdecken in deutschsprachigen Projekten die Ostsee. Gemeinsam gehen sie Fragen aus der Biologie, Chemie, Geografie und Energiegewinnung auf den Grund. Begegnungen und Austauschmöglichkeiten stehen dabei im Mittelpunkt. So lernen die jungen Menschen verschiedene Umweltpraktiken an der Ostsee kennen und erleben das Deutsche gleichzeitig als Lern- und Kommunikationssprache.

CLIL: von pH-Werten und Mikroplastik

Wie hoch ist der pH-Wert in den Gewässern der Ostsee? Warum benötigen verschiedene Tierarten unterschiedliche pH-Werte zum Überleben? Was ist der Unterschied zwischen Nitrit, Phosphat und Polycarbonat? Auf welchem Weg gelangen Schadstoffe und Düngemittel in die Ostsee? Woher kommt das Mikroplastik, das für Tiere und Vögel hochgefährlich ist? Wie umweltfreundlich ist die Energiegewinnung an der Ostsee?
Ob Naturschutz- oder Industriegebiet, Strand oder Hafen, Windpark oder Tourismusanlage, keine Seite des Lebens an der Ostsee bleibt unerforscht. Begleitet von Sprach- und Fachpädagogen, experimentieren die Deutsch lernenden Schülerinnen und Schüler im Unterricht, in Umweltcamps und im Rahmen der Online-Angebote auf dieser Internetplattform mit Sprache und Sachwissen. Dabei kommt die CLIL-Methode zum Einsatz: Content and Language integrated Learning.
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Kooperation über alle Grenzen hinweg

Das CLIL-Projekt „Ostsee-Kooperation“ wird 2013 und 2014 mit den Sondermitteln des Auswärtigen Amtes gefördert. Acht Goethe-Institute, in Helsinki, St. Petersburg, Moskau, Tallinn, Riga, Vilnius, Warschau und Hamburg, sowie die Deutsche Auslandsgesellschaft in Lübeck wirken zusammen. Sie entwickeln moderne Lehrmaterialien und Onlineangebote mit CLIL-Bezug, erproben mit den Schülerinnen und Schülern verschiedene Workshop- und Unterrichtsformate vor Ort und bilden die Deutschlehrkräfte fort. Das Projekt hat eine Vernetzung rund um die Ostsee zum Ziel. Deutsch lernende Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Expertinnen und Experten aus acht Ländern kommen quer durch Europa zusammen: von Finnland über Russland, Estland, Litauen, Lettland und Polen bis nach Deutschland. Neue Schulpartnerschaften und interregionale Fortbildungsnetzwerke entstehen. Auch das Projektlogo „SOS-Ostsee“ entstammt diesem Kooperationsgedanken und wurde durch die Abstimmung in allen Ländern festgesetzt. Das Logo verkörpert zugleich die Hauptbotschaft des Projekts. Kümmert euch um die Ostsee, denkt an sie und erforscht ihre Probleme – und zwar über alle Grenzen hinweg.
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Aus Anlass der deutschen (2011/12), russischen (2012/13) und der anschließenden finnischen Präsidentschaft im Ostseerat (2013/14) wurde dieses Projekt seit 2012 vorbereitet und konnte 2013 in Kooperation mit mehreren Ländern starten.
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    Kontakt

    Projektleitung und Koordination

    Julia Elsner
    Expertin für Unterricht
    Goethe-Institut Moskau
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    Ludmila Stiglbrunner
    Projektassistenz
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