Die Stadt. Vom Werden und Vergehen
Eine Ausstellung der Agentur der Fotografen "Ostkreuz" / Berlin
20.04. - 18.05.2013
Staatliches Zentrum für Fotografie ROSPHOTO
Bolschaja Morskaja Uliza 35, Hauptgebäude, 2. und 3. Etage
Metrostationen "Admiraltejskaja", "Newski Prospekt"
+7 812 3631125
info@stpetersburg.goethe.org
20.04. - 18.05.2013
Staatliches Zentrum für Fotografie ROSPHOTO
Bolschaja Morskaja Uliza 35, Hauptgebäude, 2. und 3. Etage
Metrostationen "Admiraltejskaja", "Newski Prospekt"
+7 812 3631125

Die Ausstellung "Die Stadt. Vom Werden und Vergehen“ ist ein Projekt der legendären Berliner Fotoagentur "Ostkreuz", die 1990 durch sieben Fotografen aus Ostdeutschland gegründet wurde. Im Jahr 2008 begannen die Vorbereitungen zum 20-jährigen Bestehen der Fotoagentur. Das Jubiläum sollte mit einer großen Ausstellung gefeiert werden, doch die Fotografen fanden zunächst kein geeignetes Thema dafür. Inspiriert von einer Nachricht aus den Massenmedien entstand aber eine Idee: Im Jahr 2008 wurde zum ersten Mal festgehalten, dass mehr Menschen in den Städten als auf dem Land leben. Dieser Prozess, der im 19. Jahrhundert in der Zeit der Industrialisierung begann, nahm insbesondere in den Entwicklungsländern enorme Ausmaße an.
Heute gibt es weltweit 25 Städte mit einer Bevölkerung von über 10 Millionen Menschen. Jeden Tag nimmt die städtische Bevölkerung der Welt insgesamt um 190.000 Einwohner zu. Dies entspricht in etwa zwei Personen pro Sekunde. Parallel zu dem Anstieg der Bevölkerung in den Metropolen existiert allerdings auch der entgegengesetzte Prozess: Es gibt Städte, die schrumpfen oder sogar zerfallen und für immer verschwinden.
Die Vorbereitungen dieser Jubiläumsausstellung dauerten zwei Jahre. In dieser Zeit bereisten die Fotografen die ganze Welt auf der Suche nach interessanten Orten, die unterschiedliche Aspekte der Urbanisierung widerspiegeln. Den Teilnehmern des Projektes waren keine Grenzen gesetzt. Die Wahl der Länder und Städte, die Mittel und die Methoden der Aufnahmen waren den Künstlern frei überlassen.
Die Autoren der Ausstellung reisten auf die Philippinen, in die Slums von Manila, als eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Sie durchquerten die verlassenen Straßen der Detroiter Innenstadt (USA), betraten die verwüsteten Gassen der ukrainischen Geisterstadt Prypjat, die infolge des Reaktorunglücks von 1986 geräumt wurde. Sie waren im Gaza-Streifen und bestiegen die Wolkenkratzer von Dubai. Sie untersuchten Kangbashi – eine chinesische Planstadt, in denen Hunderte von Hochhäusern leer stehen und versuchten zu verstehen, warum das Experiment mit der indischen Stadt Auroville - einer idealen Metropole, in der eine Gemeinschaft freier Menschen fernab der Politik zusammenleben sollte – fehlgeschlagen ist. Dabei gelangen nicht nur Fotos von eindrucksvollen städtischen Landschaften, sondern auch von den Einwohnern, auf deren Gesichtern die Geschichten der Städte abgebildet zu sein scheinen.Die Ausstellung ist aber nicht nur ein ungewöhnlicher Reiseführer. Sie ist auch ein herausragendes Kunstprojekt - die Quintessenz der 20-jährigen Tätigkeit der Agentur.
Fotografen – Teilnehmer der Ausstellung:
Sibylle Bergemann, Jörg Brüggemann, Espen Eichhöfer, Pepa Hristova, Andrej Krementschouk, Ute Mahler, Werner Mahler, Dawin Meckel, Julian Röder, Thomas Meyer, Frank Schinski, Jordis Antonia Schlösser, Anne Schönharting, Linn Schröder, Maurice Weiss
Über "Ostkreuz"
Die Agentur wurde 1990 in Berlin von sieben bekannten DDR-Fotografen gegründet: Sibylle Bergemann, Ute Mahler, Werner Mahler, Jens Rötsch, Harald Hauswald, Thomas Sendberg und Harf Zimmermann. Das Vorbild für die Bildsprache und die genossenschaftliche Organisationsform war die Pariser Fotoagentur "Magnum". Publikationen in renommierten internationalen Fachzeitschriften, die Zusammenarbeit mit den weltweit wichtigsten Nachrichtenagenturen und regelmäßige große Ausstellungen machten "Ostkreuz" zu einer der berühmtesten Fotoagenturen des Landes. Derzeit gehören der Agentur 19 Fotografen an. Die meisten von ihnen wurden mit nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt. Ihre Arbeiten wurden in Zeitschriften wie Newsweek, Stern, GEO, New York Times veröffentlicht. Zur Agentur gehört u.a. die "Schule für Fotografie", an der viele Fotografen der Agentur lehren.
Die Agentur wurde 1990 in Berlin von sieben bekannten DDR-Fotografen gegründet: Sibylle Bergemann, Ute Mahler, Werner Mahler, Jens Rötsch, Harald Hauswald, Thomas Sendberg und Harf Zimmermann. Das Vorbild für die Bildsprache und die genossenschaftliche Organisationsform war die Pariser Fotoagentur "Magnum". Publikationen in renommierten internationalen Fachzeitschriften, die Zusammenarbeit mit den weltweit wichtigsten Nachrichtenagenturen und regelmäßige große Ausstellungen machten "Ostkreuz" zu einer der berühmtesten Fotoagenturen des Landes. Derzeit gehören der Agentur 19 Fotografen an. Die meisten von ihnen wurden mit nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt. Ihre Arbeiten wurden in Zeitschriften wie Newsweek, Stern, GEO, New York Times veröffentlicht. Zur Agentur gehört u.a. die "Schule für Fotografie", an der viele Fotografen der Agentur lehren.
Begleitprogramm zur Ausstellung
"Welches Ziel steckt hinter einer städtischen Entwicklung?"
(Wiktor Wachstein)
"Die Ökologie der Kultur – XXI" (Lew Lurje)
"Die Stadt als Maschine für die Verarbeitung von Humankapital"
(Aleksandr Sekazkij)
Öffnungszeiten:
Täglich, 11:00 - 19:00 Uhr
Donnerstags, 11:00 - 21:00Uhr
Eintritt:
100 Rubel
Schüler, Studenten, Rentner – Eintritt frei







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